Betrugsserie iPad 2 aus Knete in der Originalverpackung im Verkauf

Betrüger in Kanada kaufen iPad 2, füllen die Verpackungen mit Knete, versiegeln sie professionell und bringen sie in Elektronikmärkte zurück. Sie kamen in vielen Fällen ungeprüft wieder in die Regale. Apple ist an den Ermittlungen beteiligt.

Anzeige

In Kanada sind mit Knete oder Modelliermasse gefüllte iPad-2-Packungen bei den Einzelhandelsketten Walmart, London Drugs, Future Shop und Best Buy in den Verkauf gekommen. Das berichtet der Fernsehsender CTV. Kunden hätten die iPad 2 gekauft, bar bezahlt, die Pakete mit Knete im richtigen Gewicht gefüllt, wieder höchst professionell verschlossen und dann ins Geschäft zurückgebracht. Die Apple-Pakete seien dann ungeprüft wieder in der Verkauf gelangt.

"Ich habe Modelliermasse für 695 Dollar erhalten", sagte Mark Sandhu der CTV-Reporterin Lynda Steele, der das iPad 2 als Weihnachtsgeschenk für seine Frau erstanden hatte. Als Sandhu seinen Einkauf in den Future Shop in Surrey, British Columbia, einer Stadt im Westen Kanadas, zurückbrachte, sei er vom Filialleiter wie ein Krimineller behandelt worden. Erst als sein Fall bei CTV bekanntwurde, bekam Sandhu sein Geld und eine Entschuldigung.

iPad-2-Betrug: Apple ermittelt

Die genauen Ausmaße des Betrugs sind noch unklar: Bei Future Shop und Best Buy seien bisher zehn iPad-Betrugsfälle festgestellt worden. Weitere Märkte wie Walmart melden, dass sie in weniger als zehn Fällen betroffen seien.

Dayna Chabot hatte am 5. Januar 2012 ein 32-GByte-iPad-2 bei Walmart in Langley im Süden von Vancouver erworben. Als sie mit ihrem Partner die "perfekt versiegelte Verpackung" öffnete, seien beide geschockt gewesen. Die Modelliermasse "hatte die Form eines iPads. Es lag sogar dort ein Stück der Masse, wo das Ladegerät und alles liegt. Als wüssten sie genau, was sie taten", sagte sie CTV. Sie hätten sogar Angst bekommen, ihre 600 Dollar zu verlieren, weil Walmart sie ja verdächtigen könnte, selbst den Austausch des iPad 2 gegen Modelliermasse vorgenommen zu haben. "Aber sie waren wirklich zuvorkommend bei Walmart, obwohl alle sehr verdutzt waren." 20 Minuten danach und nach einem Gespräch mit dem Filialleiter hätte Chabot ihr Geld zurückerhalten.

Apple sei an den Ermittlungen beteiligt, der US-Elektronikhersteller lehnte aber einen Kommentar zu der Betrugsserie ab.


der kleine boss 21. Jan 2012

Sicher, dass es wirklich Betrüger waren und nicht Apple selbst? ;)

dollar 20. Jan 2012

"sack reisphones" bitte ;)

ichbinsmalwieder 20. Jan 2012

Achja, der blaue mit Dauerfeuer und Slowmotion-Schalter :-) Die waren echt unkaputtbar.

nonameHBN 20. Jan 2012

Ja, die sind recht leicht, wenn es eine normale, kompakte Digicam war. Die Handbücher...

nonameHBN 20. Jan 2012

ist beim MediaMarkt aber eine gängige Praxis, die zurück gegebenen Artikel wieder ins...

Kommentieren




Anzeige
  1. Softwareentwickler in den Bereichen PHP, Java, .NET, C#, C++, Objective-C…
    proQrent GmbH, Böblingen (Reisebereitschaft)
  2. Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (m/w)
    santix AG, München
  3. Administrator (m/w) Client Lifecycle Management und Anwendersupport
    IST METZ GmbH, Nürtingen
  4. IT Produktmanager Service Delivery Framework (m/w)
    Schott AG, Mainz

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Facebooks Regeln

    Fleischwunde ja, aber bloß keine Brüste

  2. Onlive Desktop Plus

    Der schnellste Browser fürs iPad kann auch Flash

  3. Test PS Vita und Spiele

    Totgeburt oder Ausstattungswunder?

  4. Sony Music

    Millionenverlust wegen Gema-Sperren auf Youtube

  5. Test Asus Zenbook mit Linux

    Stromsparen nur mit Handarbeit


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 178 | letzter Beitrag 12:40 Uhr

  2. Kommentare: 126 | letzter Beitrag 13:16 Uhr

  3. Kommentare: 106 | letzter Beitrag 22.02. 16:07

  4. Kommentare: 105 | letzter Beitrag 10:11 Uhr

  5. Kommentare: 79 | letzter Beitrag 22.02. 10:28

Mehr


  1. Samsung Star 3

    Touchscreen-Handy mit WLAN für 160 Euro

  2. LPDDR3

    1 GByte DDR3-Speicher für Smartphones und Tablets

  3. LG Optimus 3D Max

    Android-Smartphone mit 3D-Display und Gorilla Glass 2

  4. Test Asus Zenbook mit Linux

    Stromsparen nur mit Handarbeit

  5. Sony Music

    Millionenverlust wegen Gema-Sperren auf Youtube

  6. Raumfahrt

    Japanisches Unternehmen träumt von Weltraumfahrstuhl

  7. tz-Datenbank

    EFF gewinnt Streit um die Zeitzonen-Datenbank

  8. Mobiles Internet

    Datenrate ist Nutzern zu langsam

  9. Softwaresammlung

    Opensource-DVD 26.0 mit 485 Programmen

  10. iPad-Klage in China

    Apple tritt gegen Bank of China an



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Megaupload: Kim Schmitz aus dem Gefängnis entlassen
Megaupload
Kim Schmitz aus dem Gefängnis entlassen

Megaupload-Gründer Kim Schmitz, alias Kim Dotcom, ist wieder auf freiem Fuß. Richter Nevin Dawson entließ Schmitz unter Auflagen aus der Untersuchungshaft, da es keine erhöhte Fluchtgefahr gibt.

  1. Megaupload kein Sharehoster? Neue Anklage gegen Megaupload und Kim Schmitz
  2. Megaupload Kompagnon von Kim Schmitz auf Kaution frei
  3. Call of Duty Kim Schmitz als Modern-Warfare-3-König?

Suchmaschine: Scroogle ist tot
Suchmaschine
Scroogle ist tot

Daniel Brandt hat seinen Google-Anonymisierer Scroogle abgeschaltet. Der 2003 gestartete Dienst soll nicht wiederkehren.


Prozessoren: AMDs Piledriver mit neuem Taktgeber kommt über 4 GHz
Prozessoren
AMDs Piledriver mit neuem Taktgeber kommt über 4 GHz

Mit der Technik des Startups Cyclos will AMD mit seinem Bulldozer-Nachfolger, Codename Piledriver, serienmäßig Takte von über 4 GHz erreichen. Das Cyclos-Verfahren soll sich auch für besonders sparsame SoCs eignen.

  1. Chinesischer Forschungschip 16-Core-CPU mit Message Passing
  2. Transactional Memory Intels Haswell kommt 2013 mit neuer Speicherverwaltung
  3. Roadmap AMD will mehr SoCs statt immer mehr Kerne

Zum Artikel