KDE Oxygen-GTK3 veröffentlicht und KDE Telepathy benutzbar

Mit Oxygen-GTK3 fügen sich Anwendungen von Gnome 3 besser in KDE SC ein. Darüber hinaus gilt der Telepathy-Client von KDE als stabil genug für den Einsatz als Instant-Messenger.

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Das Oxygen-Thema von KDE unterstützt nun auch Anwendungen, die mit dem Toolkit GTK+ 3 erstellt wurden. Oxygen-Gtk soll dafür sorgen, dass sich GTK-Programme optisch gut in die Qt-Umgebung von KDE einpassen. Mit der nun veröffentlichten Version gilt dies erstmals auch für die Anwendungen von Gnome 3.

Der Quellcode sei zwar noch experimentell, schreibt Entwickler Hugo Pereira Da Costa in seinem Blog, er liege jedoch seit einiger Zeit in den Git-Repositories. "Wir halten es für angemessen, den Code zu veröffentlichen", schreibt Pereira Da Costa.

Die GTK+-2-Variante und die aktuelle für GTK+ 3 hätten sehr viel Quellcode gemeinsam. Der Quellcode von Oxygen-GTK3 steht auf den FTP-Servern des KDE-Projekts zum Download bereit.

KDE Telepathy einsatzbereit

Der neue Instant-Messaging-Client KDE Telepathy werde mit der Veröffentlichung von Version 0.3 in KDE Extragear aufgenommen, schreibt der Entwickler David Edmundson. In Extragear sammelt das KDE-Projekt alle Anwendungen, die nicht mit KDE SC veröffentlicht werden, wie etwa Digikam oder Amarok.

Mit der Aufnahme in Extragear gilt die Anwendung als stabil genug, um regelmäßig eingesetzt zu werden. Bisher befand sich KDE Telepathy in dem "KDE-Entwicklungsbereich" Playground, der unfertiger Software vorbehalten ist.

Wie gut KDE Telepathy bereits funktioniert, demonstriert der Entwickler Daniele Domenichelli am Beispiel von Windows Live. Der Dienst von Microsoft erlaubt seit Mitte Dezember 2011 die Nutzung mit XMPP-Clients. Die ist nun auch mit dem Telepathy-Client von KDE möglich.

Version 0.3 von KDE Telepathy wird am 25. Januar 2012 erscheinen. Aktueller Quellcode ist bereits via Git verfügbar. Erläuterungen dazu bietet das Projekt-Wiki.


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