Oracle Patchday behebt kritische Fehler in MySQL und Solaris

An seinem erstem Patchday 2012 hat Oracle 78 teils kritische Sicherheitslücken geschlossen. MySQL ist ohne das Update aus der Ferne angreifbar und die Kerberos-Authentifizierung in Solaris ist fehlerhaft.

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Oracle schließt zum ersten Patchday 2012 78 teils kritische Sicherheitslücken in einer Vielzahl seiner Produkte, darunter in der Datenbank MySQL Server und Oracle Database, im Betriebssystem Solaris sowie in der Virtualbox. Einige der reparierten Fehler ermöglichten Angriffe über das Netzwerk aus der Ferne.

MySQL Server erhielt mit insgesamt 27 die meisten Patches. Eine der behobenen Sicherheitslücken ist als besonders kritisch eingestuft: Über sie kann ein Angreifer die Datenbank mit DoS-Attacken über das MySQL-Protokoll lahmlegen. Eine weitere ermöglicht den unautorisierten Zugriff auf Datenbanken, allerdings nur über das lokale Netzwerk. In der Orcale Database wurden ebenfalls etliche Sicherheitslücken geschlossen, darunter in der Listener-Anwendung, die Verbindungen bearbeitet. Über den dortigen Fehler können Verbindungen anderer Anwendungen zu der Datenbank verhindert werden.

In Solaris wurde in der TCP-/IP-Implementation ein Fehler entdeckt, über den das Betriebssystem zum Absturz gebracht werden kann. Außerdem enthält die Kerberos-Authentifizierung einen Fehler, über den sich ein Angreifer Administratorrechte verschaffen kann. Mit weiteren Patches wurden Fehler im RPC-Dienst und in der Secure Shell (SSH) behoben.

In der Virtualisierung Virtual Box wurden zwei Fehler korrigiert, die beide jedoch nur über das lokale Netzwerk ausgenutzt werden können und als wenig heikel eingestuft wurden. Im Applikationsserver Glassfish Enterprise Server wurden ebenfalls Fehler behoben, die Angriffe über das Netzwerk ermöglichen.


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