Openstreetmap Google entlässt OSM-Manipulatoren

Google hat zwei Auftragnehmer entlassen, weil sie von einer IP-Adresse des Unternehmens aus mutwillig Veränderungen an der Openstreetmap vorgenommen haben. Sie scheinen aber nicht für den versuchten Betrug in Kenia verantwortlich zu sein.

Anzeige

Google hat die Personen, die die nutzergenerierte Karte Openstreetmap (OSM) manipuliert haben, entlassen. Das hat Google dem Blog Readwriteweb mitgeteilt.

Zwei Personen hätten die Manipulationen vorgenommen, schrieb Google. Es seien Auftragnehmer gewesen, die auf eigene Faust handelten, als sie im Google-Netz eingewählt waren. Das Unternehmen zog die Konsequenz: "Sie arbeiten nicht länger in Google-Projekten."

Google sei dem Fall nachgegangen und habe die beiden identifizieren können, erfuhr das Blog The Verge von einer Quelle aus dem Google-Umfeld. Allerdings hätten die beiden nicht, wie OSM erklärte, tausende Veränderungen vorgenommen. Google habe lediglich rund 20 mutwillige Manipulationen an der Karte festgestellt.

Für die Betrugsversuche um die kenianische Datenbank Mocality scheinen die Entlassenen indes nicht verantwortlich zu sein, obwohl beide Male dieselbe IP-Adresse genutzt wurde. Mocality arbeite mit eigenen Vertragspartnern in Indien zusammen, erklärte Google. Diese hätten zufällig im gleichen Büro gearbeitet wie die Google-Auftragnehmer.


Grevier 18. Jan 2012

Viel interessanter ist die Frage: "Wer profitiert davon?" Und ich kann mir nicht...

Grevier 18. Jan 2012

Sehe ich auch so. Wenn es tatsächlich Firmenphilosophie bei Google wäre, OpenSource...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior System Architect (m/w)
    PAYBACK GmbH, Munich
  2. Senior Softwareentwickler (m/w) Java EE
    Faktor Zehn AG, München und Köln
  3. Ingenieur (m/w) Materialflusssimulation / Intralogistiksysteme
    BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  4. Mitarbeiter/in im Bereich Informationstechnologie/IT Service
    Toho Tenax Europe GmbH, Heinsberg-Oberbruch und Wuppertal

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. 25 Jahre Gameboy

    Nintendos kultisch verehrter Elektroschrott

  2. Digitalkamera

    Panono macht Panoramen im Flug

  3. Nach EuGH-Urteil

    LKA-Experten wollen weiter Vorratsdatenspeicherung

  4. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  5. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  6. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  7. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  8. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  9. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  10. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel