Audioproduktion Bitwig Studio für Windows, Mac OS X und Linux

Die Software zur Audioproduktion Bitwig Studio soll neben Windows und Mac OS X auch Linux kommerziell unterstützen. Außerdem sollen mehrere Nutzer über das Internet ein Werk bearbeiten können.

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Die kleine Berliner Firma Bitwig entwickelt mit Bitwig Studio eine Digital Audio Workstation (DAW), die sowohl unter Windows, Mac OS X als auch Linux benutzt werden kann. Das Unternehmen startet in Kürze eine geschlossene Betaphase und ist einer der wenigen kommerziellen Anbieter von Software zur Audioproduktion mit Linux-Unterstützung.

Ähnlich zu dem proprietären Ableton Live oder den freien Anwendungen Ardour und Rosegarden bietet Bitwig Studio mehrspurige Tonaufnahmen. Eine Unterscheidung von Midi- und Audiospuren findet dabei aber nicht statt, diese sollen also beide in einer Spur bearbeitet werden können.

Höhenvariationen, Timbres, Panning und Lautstärkeveränderugen können Tönen einzeln in der Piano-Roll zugeordnet werden. Darüber hinaus können verschiedene Effekte und virtuelle Instrumente verschachtelt und diese dann als Voreinstellung gespeichert werden. Ebenso können 32-/64-BitVST-Plugins genutzt werden. Ein Sicherheitsmechanismus soll dabei verhindern, dass Bitwig Studio abstürzt, wenn ein Plugin den Dienst versagt.

Eine der hervorstechenden Funktionen von Bitwig Studio erlaubt das Arbeiten mehrerer Nutzer gleichzeitig an einem Projekt über das Netzwerk. Das soll nicht nur über LAN, sondern auch über das Internet möglich sein. Die erste finale Veröffentlichung von Bitwig Studio wird diese Fähigkeiten allerdings noch nicht offiziell bieten.

Bitwig Studio soll für Windows, Mac OS X und Linux erhältlich sein, ein Veröffentlichungstermin und die Preisgestaltung des Unternehmens sind allerdings noch nicht bekannt.


lube 17. Jan 2012

Mit Jack und einem Low-Latency Kernel kriegt man eine viel niedrigere Latenz hin als...

Lord Gamma 16. Jan 2012

Achso, also eher so wie bei "Pure Data" http://puredata.info/ oder "AlsaModularSynth...

samy 16. Jan 2012

Golem hat da seine eigene Logik. Da Linux OpenSource ist und in dem Artikel Linux...

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