Warhammer 40.000 "THQ hat sein Line-up für 2014 nicht gestrichen"

US-Medien spekulieren über massive finanzielle Probleme von THQ - der Publisher widerspricht. Insbesondere die Zukunft des Warhammer-40K-MMOG scheint allerdings tatsächlich offen zu sein.

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Die vergangenen Jahre verliefen bei THQ sehr wechselhaft: Mal musste das Unternehmen aus Kalifornien - einer der wenigen noch unabhängigen mittelgroßen Publisher - tiefrote Zahlen melden, dann lief es überraschend gut. Jetzt gibt es in der US-Presse erneut Spekulationen über finanzielle Engpässe und eingestellte Projekte. Insbesondere der für Wedbush Securities tätige Analyst Michael Pachter warnt laut Gamasutra.com, dass THQ Anfang 2013 das Geld ausgehen könnte. Der - gewöhnlich gut unterrichtete - Branchenveteran Kevin Dent hatte sogar per Twitter das Gerücht verbreitet, dass aus finanziellen Gründen die für 2014 geplanten Veröffentlichungen gestrichen seien, inklusive eines Onlinerollenspiels auf Basis von Warhammer 40.000.

THQ hat sich danach mit einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet. Das Line-up für 2014 sei nicht gestrichen, schreibt das Unternehmen. Im Hinblick auf Warhammer 40.000 seien keine aktuellen Entscheidungen getroffen - was man allerdings auch so lesen kann, dass über das millionenschwere Projekt zumindest nachgedacht wird. Die Firma habe sich weitgehend vom Markt für Kinder und Jugendliche abgewandt und wolle nun qualitativ hochwertige Hardcoretitel produzieren. Mit den Verkaufszahlen sei man derzeit sehr zufrieden. Von Saints Row: The Third seien in den USA dreimal so viele Exemplare durchverkauft worden wie vom Vorgänger. Das Kampfsportspiel WWE 12 habe weltweit um rund 40 Prozent zugelegt.

Für 2012 arbeiten die Entwickler von THQ unter anderem an Darksiders 2 und einem weiteren UFC-Titel. Wohl eher für 2013 programmiert außerdem derzeit Crytek aus Frankfurt den Egoshooter Homefront 2, ein anderes Studio produziert das von Filmregisseur Guillermo del Toro konzipierte Insane, eine Horrorspieltrilogie.


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