Fiona ausprobiert: Razers griffiges Spieletablet mit Core i7
Ausprobiert: Razers Spieletablet mit Codenamen Fiona (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Fiona ausprobiert Razers griffiges Spieletablet mit Core i7

Ein Tablet mit einem Notebookprozessor und Spieletauglichkeit soll Razers Projekt Fiona sein. Golem.de konnte erste Spielversuche mit dem Tabletprototyp machen.

Anzeige

Nach dem Spielenotebook Blade will Razer ein weiteres Windows-basiertes Spielsystem auf den Markt bringen. Es ist derzeit als Projekt Fiona bekannt und ein 10-Zoll-Tablet mit einem Core-i-Prozessor. Das Gerät wirkt trotz der sperrigen Controller am Gehäuse recht leicht und lässt sich sehr gut zum Spielen halten. Das Spielgefühl entspricht eher dem einer Konsole und nicht dem eines Windows-PCs, weil sich das Tablet wie ein überdimensionierter Controller anfühlt. Das Controllerdesign selbst ist gelungen.

Wir konnten nur ein Spiel kurz antesten, was auch gut funktionierte und für ein Tablet dieser Bauform recht gute Grafik bot. Kein Vergleich zu Atom-Tablets, bei denen ein Embedded-Prozessor die Arbeit übernimmt. Razers Konzepttablet arbeitete beim Antesten gut. Razer wollte aber keine Informationen zu dem verwendeten Grafikchip offenlegen. Damit ist unklar, was das Tablet tatsächlich kann. Die technischen Daten sind trotzdem grob bekannt. Da es ein Core-i-Prozessor der dritten Generation sein soll, auch bekannt als Ivy Bridge, ist wohl mit CPU-interner Grafik zu rechnen; die Präsentation von deren Fähigkeiten wurde eine peinliche Aktion für Intel.

  • Projekt Fiona (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Projekt Fiona
  • Projekt Fiona
  • Projekt Fiona
Projekt Fiona (Bilder: Andreas Sebayang)

Andere Spiele funktionierten mangels stabiler Internetverbindung laut Razer nicht. In den Messehallen der CES war zu viel WLAN-Verkehr, so dass etwa eine Steam-Anmeldung nicht klappen würde. Das Tablet soll auch eine Onlive-Unterstützung bieten. In einigen Medien wurde berichtet, Razer demonstriere das Tablet mit entfernt berechneten Spielszenen. Zumindest bei uns wurde das aber nicht getan. Die bereits in Teilen erstellte Tabletoberfläche zeigt aber Onlive als Menüpunkt.

Der Konzeptstatus war dem Gerät noch anzumerken. Zwar funktionierte die Steuerung gut, doch einige Knöpfe am Tablet waren nur angedacht. Razer will auch auf der Unterseite des Tablets noch Knöpfe positionieren. Als weitere Eingabegeräte dienen der Touchscreen und ein Lagesensor. Damit wäre es prinzipiell möglich, Spiele durch Neigen des Tablets zu spielen. Mangels Verbreitung dieser Art von Windows-Spielemaschinen dürfte die Anzahl der Titel, die das unterstützen, sehr gering sein.

Razer will sich aber auch noch recht viel Zeit nehmen, bis es das Tablet auf den Markt bringt. Möglicherweise wird auf der Gamescom 2012 ein Fiona-Gerät gezeigt, das näher an einer Serienfertigung ist. Vor Ende des Jahres will die Firma die Entwicklung abgeschlossen haben. Der Preis steht noch nicht fest, soll aber bei rund 1.000 US-Dollar liegen.


razer 03. Mär 2012

ich will ja jetzt nicht flamen aber von meinen controllern is noch nie einer kaputt...

7hyrael 13. Jan 2012

ich seh da auch nen unnötigen designfehler. im idealfall wären die "nunchuks" andockbar...

hubie 13. Jan 2012

tja, immer die Leute die nur rummeckern ^^

TTX 13. Jan 2012

Ist ja auch nur ein lamer Konsolen-Basher :)

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter in der Beratung (m/w) Prozesse und Methoden Produktdatenmanagement
    Daimler AG, Stuttgart-Untertürkheim
  2. Software-Architekturentwickl- ung für Rückfahrkamerasysteme (m/w)
    Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. System Engineer - Cloud Computing (m/w) - Schwerpunkt LAMP-Stack
    Syzygy Deutschland GmbH, Bad Homburg bei Frankfurt am Main
  4. IT-Spezialist (m/w) Schwerpunkt Support
    medienfabrik Gütersloh GmbH, Gütersloh

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iFixit

    Amazon Fire Phone ist nur schlecht zu reparieren

  2. Entwicklerstudio

    Crytek räumt finanzielle Probleme ein

  3. M-net

    Über 390 Kilometer Glasfaserkabel verlegt

  4. Bioelektronik

    Pilze sind die besten Zellschnittstellen

  5. Deanonymisierung

    Russland bietet 83.000 Euro für Enttarnung von Tor-Nutzern

  6. MyGlass

    Google-Glass-App offiziell in Deutschland verfügbar

  7. Google

    Youtube und der falsche Zeitstempel

  8. Western Digital

    Erste günstige 6-TByte-Festplatten sind verfügbar

  9. Projekt Baseline

    Google misst den menschlichen Körper aus

  10. IMHO

    Share Economy regulieren, nicht verbieten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO: Share Economy regulieren, nicht verbieten
IMHO
Share Economy regulieren, nicht verbieten
  1. NSA-Affäre Macht euch wichtig!
  2. IMHO Und wir sind selber schuld!
  3. Head Mounted Display Valve zeigt neue Version seiner VR-Brille

Privacy: Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
Privacy
Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
  1. Passenger Name Record Journalist findet seine Kreditkartendaten beim US-Zoll
  2. Android Zurücksetzen löscht Daten nur unvollständig
  3. Privatsphäre Bundesminister verlangt Datenschutz beim vernetzten Auto

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

    •  / 
    Zum Artikel