1 Bit in 12 magnetischen Atomen
1 Bit in 12 magnetischen Atomen (Bild: IBM)

Extreme Speicherdichte IBM speichert 1 Bit in nur 12 Atomen

Herkömmliche Festplatten bringen zwar große Datenmengen auf kleinen Raum, benötigen aber dennoch rund 1 Million Atome, um 1 Bit zu speichern. Forschern bei IBM genügen 12 magnetische Atome zur Speicherung eines Bits.

Anzeige

100-mal mehr Speicherkapazität als heutige Festplatten will IBM mit einer neuen Methode zur magnetischen Datenspeicherung erreichen. Forscher an IBMs Almaden Research Center in Kalifornien konnten erstmals zeigen, dass sie 1 Bit in nur 12 Atomen speichern können.

Zum weiteren Vergleich: IBMs Ansatz erreicht die 160fache Speicherdichte von aktuellem Flashspeicher und die 417fache Speicherdichte von DRAM.

Die IBM-Forscher nutzten für ihre Experimente ein Rastertunnelmikroskop bei tiefen Temperaturen, um das Bit Atom für Atom zu "konstruieren". Sie haben zudem 8 Bits aus je zwölf Eisenatomen nebeneinander angeordnet und nacheinander die Buchstaben "THINK" in diesem Byte gespeichert und mit dem Rastertunnelmikroskop abgebildet.

Die große Herausforderung bei der Umsetzung einer magnetischen Datenspeicherung in dieser Größenordnung besteht in der starken Wechselwirkung zwischen den Bits auf atomarer Ebene, die gezielt kontrolliert werden müssen.

Den IBM-Forschern um Andreas Heinrich ist dies gelungen. Sie haben ihre Forschungsergebnisse in Science veröffentlicht.

  • IBM speichert 1 Bit in 12 magnetischen Atomen, ...
  • ... angeordnet mit einem Rastertunnelmikroskop.
  • Rastertunnelmikroskop
  • 1 Bit in 12 Atomen
  • Datenänderung per Rastertunnelmikroskop
  • Datenänderung per Rastertunnelmikroskop
  • 1 Byte in 96 Atomen
IBM speichert 1 Bit in 12 magnetischen Atomen, ...

Unter Ausnutzung ihrer inhärenten magnetischen Spinrichtung gelang es den IBM-Forschern, die Atome dichter zu packen, als dies bisher möglich war. So lässt sich eine höhere magnetische Speicherdichte erreichen, ohne benachbarte Bits zu stören.

Die so mit dem Rastertunnelmikroskop angeordneten 12 antiferromagentisch verbundenen Atome speicherten 1 Bit bei niedrigen Temperaturen für mehrere Stunden.

Zur Speicherung eines ASCII-Zeichens verwendeten die Forscher 96 Eisenatome. So konnte 1 Byte, bestehend aus 8 Bit, gespeichert werden.


Baron Münchhausen. 14. Jan 2012

Im Video steht 5 bytes je Zeichen 1 byte, für mich logisch. Erst schauen und hören, dann...

Threat-Anzeiger 13. Jan 2012

Einfache anwendungszwecke? Überall wo hohe IO last vorkommt. Da wären als...

schueppi 13. Jan 2012

Nun ja, wir lassen diese Zukunftsplatte auf Zimmertemparatur angleichen und sie ist leer...

/mecki78 13. Jan 2012

Das Produkt wurde bis zur Marktreife gebraucht und man kann es seit 2003 auch kaufen...

vukoxx 13. Jan 2012

eisenatome sollen einen durchmesser von ~250pm haben 2 stück nebeneinander wären dann ~0...

Kommentieren




Anzeige

  1. Software-Entwickler/-in Kombiinstrumente
    Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. IT Service Spezialist (m/w)
    SCHOTT Electronic Packaging GmbH, Landshut
  3. SAP WM/MM Inhouse Berater (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz
  4. Software Project Manager (m/w)
    MED-EL Medical Electronics, Innsbruck (Österreich)

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NUR HEUTE: Saturn Super Sunday
    (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Samsung Galaxy Note 4 frost-white inkl. Samsung Gear VR...
  2. NUR BIS MONTAG 09:00 UHR: Mario Party 10 mit Mario amiibo Figur - Nintendo Wii U
    33,00€ inkl. Versand
  3. VORBESTELLBAR: Avengers - Age of Ultron [Blu-ray]
    22,79€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Smithsonian

    Museum restauriert die Enterprise NCC-1701

  2. Cyberkrieg

    Pentagon will Angreifer mit harten Gegenschlägen abschrecken

  3. Weißes Haus

    Hacker konnten offenbar Obamas E-Mails lesen

  4. Unzulässige NSA-Selektoren

    Kanzleramt soll Warnungen des BND ignoriert haben

  5. Android-Tablet

    Google nimmt Nexus 7 aus dem Onlinestore

  6. Aerofoils

    Formel-1-Technik macht Supermarkt-Kühlregale effizienter

  7. Force Touch

    Apples Trackpad könnte künftig verschiedene Oberflächen simulieren

  8. Bodyprint

    Yahoo-Software verwandelt Touchscreen in Ohr-Scanner

  9. BKA

    Ab Herbst 2015 soll der Bundestrojaner einsetzbar sein

  10. Die Woche im Video

    Computerspiele, Whatsapp und Fire TV Stick



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



The Ocean Cleanup: Ein Müllfänger für die Meere
The Ocean Cleanup
Ein Müllfänger für die Meere
  1. Vorbild Tintenfisch Tarnmaterial ändert seine Farbe
  2. Keine Science-Fiction Mit dem Laser gegen Weltraumschrott
  3. Maglev Magnetschwebebahn erreicht in Japan 590 km/h

GTA 5 im Technik-Test: So sieht eine famose PC-Umsetzung aus
GTA 5 im Technik-Test
So sieht eine famose PC-Umsetzung aus
  1. GTA 5 auf dem PC Erst beschränkter Zugriff, dann mehr Freiheit
  2. GTA 5 PC Rockstar Games gibt Systemanforderungen für Ultra-HD bekannt
  3. GTA 5 PC angespielt Los Santos ohne Staubschleier

Hello Firefox OS: Einfacher Einstieg in die App-Entwicklung mit Firefox OS
Hello Firefox OS
Einfacher Einstieg in die App-Entwicklung mit Firefox OS
  1. Biicode Abhängigkeitsverwaltung für C/C++ ist Open Source
  2. Freie Bürosoftware Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne
  3. ARM-SoC Allwinner verschleiert Lizenzverletzungen noch weiter

  1. Re: 2012 != 2013

    AntonZietz | 17:35

  2. Re: Probleme mit dem Gerät

    AntonZietz | 17:31

  3. Re: Führt Cyberwar zu "echtem" Krieg?

    hohesx | 17:29

  4. Re: Überwachung der Normalsterblichen

    Jasmin26 | 17:13

  5. Re: Material Design

    ChMu | 17:13


  1. 15:49

  2. 14:25

  3. 13:02

  4. 11:44

  5. 09:56

  6. 15:17

  7. 10:05

  8. 09:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel