Anzeige
Crucials SSD soll als Cache dienen.
Crucials SSD soll als Cache dienen. (Bild: Crucial)

Crucial Adrenaline-SSD soll als unsichtbarer 50-GByte-Cache arbeiten

Hohe Geschwindigkeit und trotzdem viel Speicherkapazität soll Crucials Adrenaline SSD ermöglichen. Die SSD arbeitet als Cache für eine normale Festplatte und beschleunigt so den Zugriff auf häufig benutzte Daten.

Anzeige

Die Micron-Tochter Crucial will eine SSD auf den Markt bringen, die bestehende Desktopcomputer beschleunigen soll, ohne dass der Anwender sein System umziehen lassen muss. Mit der Adrenaline SSD wird eine 2,5-Zoll-SSD in das bestehende System installiert und anschließend mit einer Software so weit eingebunden, dass der Anwender die SSD selbst nicht als Datenträger sieht. Stattdessen übernimmt die SSD Teile der Festplattenzugriffe, indem Daten der Hauptfestplatte gepuffert werden.

Das Verfahren ist vergleichbar mit Seagates Momentus XT, nur dass die Notebookfestplatte 4 bis 8 GByte Flashspeicher direkt auf dem Board hat. Bei Crucials Lösung wird die SSD einfach zugesteckt. Zudem ist der Flashspeicher mit 50 GByte deutlich größer. Die ungewöhnliche Kapazität kommt zustande, weil 14 GByte für Wear Leveling und Garbage Collectionen reserviert werden. Crucial will damit eine bessere Leistung erreichen.

Einige Beschleunigungen sollen sofort nach der Installation funktionieren. Die Software sorgt bereits bei der Installation dafür, dass wichtige Betriebssystemteile im Cache platziert werden. Bei Software dauert es länger. Beim synthetischen Benchmark PC Mark Vantage braucht es laut Crucial drei Durchläufe, bis die SSD-Software erkennt, dass das Programm beschleunigt werden sollte.

Micron wollte noch keinen endgültigen Preis nennen, rechnet aber mit Preisen um die 100 US-Dollar. Zum Lieferumfang gehört die Cache-Software sowie ein 3,5-Zoll-Adapter. Die Auslieferung soll in etwa vier bis sechs Wochen beginnen, also Mitte Februar 2012.

Zudem wird Micron mit seiner Tochter Lexar USB-3.0-Sticks auf den Markt bringen, die Leseraten von 155 MByte/s bieten sollen. Beim Schreiben sollen es 150 MByte/s sein. Das 64-GByte-Modell des Jumpdrive Triton soll im Februar kommen. 16 und 32 GByte sind bereits in der Auslieferung. Der kleinste Stick ist mit 145 beziehungsweise 110 MByte/s allerdings deutlich langsamer. Die Preise liegen bei 70, 110 und 200 US-Dollar für 16, 32 und 64 GByte.


eye home zur Startseite
snadir 16. Jan 2012

Eben, gecacht werden sollte, was häufig vorkommt. Wenn das die 10 GB Mapfiles von Spiel...

SkyBeam 14. Jan 2012

Ich denke nicht, dass von der SSD gebootet wird. Allerdings werden die Controller...

AnotherVoice 14. Jan 2012

Linux: Facebook flashcache Windows: Readyboost mit SSD verwenden Surprise, surprise...

Lokster2k 14. Jan 2012

Joa...mit nem gut getrimmten XP liegt man schon gut im Wind...da wusste man noch bei...

redbullface 13. Jan 2012

Naja, ohne jetzt ein geflame zu starten... Es interessiert die ganze Welt sogar was die...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Inhouse Consultant PLM (m/w)
    PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG, Blomberg
  2. (Junior) Web- / Mobile-Entwickler (m/w)
    DuMont Personal Management GmbH, Köln
  3. IT-Sicherheitsexpertin/IT-Si- cherheitsexperte im IT-Sicherheitslabor für die industrielle Produktion
    Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe (Home-Office möglich)
  4. Software-Entwickler Java/C++ (m/w)
    IVU Traffic Technologies AG, Berlin, Aachen

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Konkurrenz für Bandtechnik

    EMC will Festplatten abschalten

  2. Mobilfunk

    Telekom will bei eSIM keinen Netzwechsel zulassen

  3. Gründung von Algorithm Watch

    Achtgeben auf Algorithmen

  4. Mobilfunk

    Störung zwischen E-Plus-Netz und Telekom

  5. Bug-Bounty-Programm

    Facebooks jüngster Hacker

  6. Taxidienst

    Mytaxi-Bestellungen jetzt per Whatsapp möglich

  7. Koalitionsstreit über WLAN

    Merkel drängt auf rasche Einigung zu Störerhaftung

  8. Weltraumteleskop Hitomi

    Softwarefehler zerstört japanisches Röntgenteleskop im Orbit

  9. Sailfish OS

    Jolla sichert sich Finanzierung über 12 Millionen US-Dollar

  10. Lede Project

    OpenWRT-Kernentwickler starten eigenen Fork



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nordrhein-Westfalen: Deutsche Telekom beginnt mit Micro-Trenching für Glasfaser
Nordrhein-Westfalen
Deutsche Telekom beginnt mit Micro-Trenching für Glasfaser
  1. DNS:NET "Nicht jeder Kabelverzweiger bekommt Glasfaser von Telekom"
  2. Glasfaser Swisscom erreicht 1,1 Millionen Haushalte mit FTTH
  3. FTTH Deutsche Glasfaser will schnell eine Million anschließen

Spielebranche: "Faule Hipster" - verzweifelt gesucht
Spielebranche
"Faule Hipster" - verzweifelt gesucht
  1. Neuronale Netze Weniger Bugs und mehr Spielspaß per Deep Learning
  2. Spielebranche "Die große Schatztruhe gibt es nicht"
  3. The Long Journey Home Überleben im prozedural generierten Universum

Privacy-Boxen im Test: Trügerische Privatheit
Privacy-Boxen im Test
Trügerische Privatheit
  1. Kaspersky-Analyse Fast jeder Geldautomat lässt sich kapern
  2. Alphabay Darknet-Marktplatz leakt Privatnachrichten durch eigene API
  3. Verteidigungsministerium Ursula von der Leyen will 13.500 Cyber-Soldaten einstellen

  1. Re: Glasfasern sind gefährlich.

    Flyns | 03:00

  2. Re: Kein Softwarefehler, Ingenieursfehler!

    mgra | 02:29

  3. Re: Ha! Das war doch die ABSICHT hinter der eSIM!

    plutoniumsulfat | 02:16

  4. Re: Joa, wow

    plutoniumsulfat | 02:14

  5. Re: Kundenfreundlichkeit?

    quineloe | 02:10


  1. 19:01

  2. 16:52

  3. 16:07

  4. 15:26

  5. 15:23

  6. 15:06

  7. 15:06

  8. 14:17


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel