Fab 8 IBM und Globalfoundries starten 32-Nanometer-Produktion
Globalfoundries hat die Produktion in der Fab 8 in den USA anlaufen lassen. Der Auftragshersteller, der auch in Dresden aktiv ist, nennt die Fab seine "neueste und fortschrittlichste Produktionsstätte".
IBM und Globalfoundries haben die Produktion in der Fab 8 in Malta im US-Bundesstaat New York anlaufen lassen. Die dortige Fertigung läuft in 32-Nanometer-Strukturen, was Globalfoundries in Dresden bereits 2011 begonnen hatte.
Die Aufnahme der Massenproduktion in der Fab 8 ist für die zweite Hälfte des Jahres 2012 geplant. Die neuen, dort produzierten Chips werden auch in IBMs 300-mm-Wafer-Fabrik in East Fishkill hergestellt, gab IBM bekannt. Die Chips basieren auf der Silicon-on-Insulator-Technik (SOI).
Die Fab 8 von Globalfoundries wird in der endgültigen Ausbaustufe über einen Reinraum mit Ausmaßen von 30.000 Quadratmetern verfügen und monatlich bis zu 60.000 Wafer produzieren können. "Fab 8 wird für modernste Produktionsverfahren im 32-/28-Nanometer-Bereich eingesetzt, und für künftige Verfahren", erklärte IBM weiter.
In Dresden fertigt Globalfoundries Wafer mit 45-/40-, 32- und 28-Nanometer-Technik. Die dortige Fab 1 ist bisher für Globalfoundries die wichtigste Niederlassung, denn nur dort werden bisher Chips in Massenstückzahlen mit modernen Strukturbreiten hergestellt. Nun bezeichnete Globalfoundries im Unternehmensblog die Fab 8 in den USA als "neueste und fortschrittlichste Produktionsstätte".
AMD musste seine Fertigungssparte Globalfoundries abspalten, blieb aber der wichtigste Auftraggeber des Unternehmens. Globalfoundries befindet sich mehrheitlich im Besitz der Regierung Abu Dhabis.
Der Bau der Fab 8 hat 4,6 Milliarden US-Dollar gekostet, Baubeginn war 2009. Mit 1,2 Milliarden US-Dollar unterstützte die US-Regierung die Errichtung der Fabrik. Globalfoundries hat bereits 1.000 der benötigten 1.400 Arbeiter eingestellt, sagte Firmensprecher Jason Gorss.






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