Cubify Vom Tablet und der Kinect auf den 3D-Drucker

Cubify heißt eine Rapid-Prototyping-Plattform, die das US-Unternehmen 3D Systems eröffnet hat. Dazu gehören ein 3D-Drucker für Endkunden, ein 3D-Druckdienst und eine Datenbank mit 3D-Objekten. Diese kann der Nutzer aber auch selbst erstellen - etwa mit einer Kinect.

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Cube heißt der 3D-Drucker, den das US-Unternehmen 3D Systems auf der CES vorstellt. Das für den Privatkunden gedachte Gerät ist Teil der Rapid-Prototyping-Plattform Cubify.

Cube baut Gegenstände aus dem Kunststoff Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS) auf, die bis zu 14 x 14 x 14 Zentimeter groß sein können. Das Gerät ist für den Privatgebrauch gedacht. Es ist etwa 35 x 35 x 45 Zentimeter groß und wiegt weniger als vier Kilogramm. Das Gerät soll 1.300 US-Dollar kosten. Bestellungen will 3D Systems in Kürze annehmen.

Zehn Farben

Der Kunststoff befindet sich in einer Kartusche, die an der linken Seite in den Drucker eingesetzt wird. Durch einen Schlauch wird der Kunststoff auf den Extruder geleitet, der ihn Schicht für Schicht aufträgt. Mit einer Kartusche können etwa zehn bis zwölf Werkstücke produziert werden, sagte Rajeed Kulkarni, bei 3D-Systems für Privatkundenprodukte zuständig, dem US-Computermagazin PC World. Die Nachfüllkartuschen, die es in zehn verschiedenen Farben gibt, kosten jeweils 50 US-Dollar.

Der Nutzer kann ein 3D-Objekt selbst erstellen. Er kann aber auch eines von der Cubify-Website herunterladen. Dieses kann er dann auf dem Computer oder dem Tablet bearbeiten - entsprechende Apps sollen auf Cubify bereitgestellt werden. Die Daten werden über USB oder WLAN auf den 3D-Drucker übertragen.

3D-Druckdienst

Allerdings müsse der Nutzer nicht unbedingt selbst einen Cube-Drucker kaufen, erklärt 3D Systems: Zu Cubify gehört auch der Dienst Cloud 3D Print, über den sich der Nutzer ein 3D-Objekt ausdrucken und zuschicken lassen kann.

Die Plattform ist offen, so dass auch unabhängige Anbieter 3D-Designs oder Apps für Cubify entwickeln und darüber vermarkten können. Dazu zählt Geomagic. Das US-Softwareunternehmen hat eine App entwickelt, die es ermöglicht, mit einer Kinect einen 3D-Scan zu erstellen und diesen auf den Cube zu exportieren. Geomagic stellt das System ebenfalls auf der CES vor.


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