Tim Cook: Apple-Chef bekommt großes Aktienoptionspaket
Tim Cook (Bild: Robert Galbraith/Reuters)

Tim Cook Apple-Chef bekommt großes Aktienoptionspaket

Apple-Chef Tim Cook erhält ein Aktienoptionspaket, dessen Volumen selbst bei Experten Verwunderung auslöst. Doch die Optionen sind an den Wert der Apple-Aktie gekoppelt.

Anzeige

Apples Konzernchef Tim Cook hat im Jahr 2011 ein Honorar und Aktienoptionen in Höhe von insgesamt 378 Millionen US-Dollar erhalten. Das geht aus am Montagabend veröffentlichten Unterlagen an die US-Börsenaufsicht SEC für die Apple-Hauptversammlung hervor.

Cook bekam ein Jahresgehalt von rund 900.000 US-Dollar und weitere 900.000 US-Dollar als Prämie. Dazu kamen 376,2 Millionen Dollar in Form von Optionen auf eine Million Apple-Aktien, wovon Cook jeweils die Hälfte im Jahr 2016 und 2021 zugeteilt bekommt. Im November 2011 wurde Cooks Jahresgehalt auf 1,4 Millionen US-Dollar erhöht. Der Wert von Cooks Aktienoptionen ist basierend auf dem Preis der Aktie am 24. August 2011 berechnet. Fällt der Börsenkurs, verlieren auch die Optionen an Wert.

"Als einzelne Auszeichnung haben wir etwas in dieser Höhe schon lange nicht mehr gesehen", sagte Aaron Boyd von Equilar, einem Unternehmen, das die Einkommen von Topmanagern analysiert, der New York Times. 2010 hatte Cook ein Einkommen von rund 59 Millionen US-Dollar, was ihn zu einem der bestbezahlten Manager der IT-Branche machte. Er ist allerdings Chef des wertvollsten IT-Unternehmens der Welt. Über Cooks Aktienoption wurde bereits im August 2011 berichtet.

Jobs hatte den Chefposten wegen seiner Krebserkrankung erst im August 2011 an Cook abgegeben.

Apple will den 51-jährigen Cook und Disney-Chef Robert Iger auf dem Aktionärstreffen im kommenden Monat in den Aufsichtsrat wählen. Arthur Levinson ist seit November 2011 Vorsitzender des Kontrollgremiums.

Auch Steve Jobs besaß 5,5 Millionen Apple-Aktien

Eddy Cue, der bei Apple seit August 2011 Senior Vice President für Internet Software und Services ist, erhielt ein Optionspaket für 100.000 Aktien. Er bekam ein Jahresgehalt von 700.000 US-Dollar, das im November 2011 auf 800.000 US-Dollar heraufgesetzt wurde.

Steve Jobs ließ sich für seine Tätigkeit als Apple-Chef seit seiner Rückkehr zu Apple im Jahr 1997 ein Jahresgehalt von einem US-Dollar auszahlen. Zum Zeitpunkt seines Todes besaß Jobs 5,5 Millionen Apple-Aktien. Sein Vermögen wurde im März 2011 auf 8,3 Milliarden US-Dollar geschätzt. Über 72 Prozent des Reichtums stammten aus dem Verkauf von Pixar an Disney.


.ldap 11. Jan 2012

Weisst du was Apple für die nächsten 10 Jahre angedacht hat und was davon auf Steves...

olleIcke 10. Jan 2012

@Andreas2k Sehr interessant zu dieser Frage: http://youtu.be/o3SYQZRPn_E?t=6m55s Die...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Netzwerkadministrator (m/w)
    Imtech Deutschland GmbH & Co. KG, Hamburg
  2. Leiter IT-Management (m/w)
    DEW21, Dortmund
  3. Leiter Systemsteuerung (m/w)
    Sparkasse Herford, Herford
  4. Business Intelligence Expert (m/w) (BI-Management & -Reporting)
    DÖHLERGRUPPE, Darmstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Projekt DeLorean

    Microsofts Game-Streaming rechnet 250 ms Latenz weg

  2. Digitale Agenda

    Bitkom fordert komplette Nutzung des 700-Megahertz-Bandes

  3. Watch Dogs

    Gezielt Freunde hacken

  4. Test Rules

    Gehirntraining für Fortgeschrittene

  5. Transformer Pad TF303

    Neues Asus-Tablet mit Full-HD-Display und Tastatur-Dock

  6. Kalifornien im Rechner

    Google wollte fahrerlose Autos nur in virtueller Welt testen

  7. Affen-Selfie

    US-Behörde spricht Tieren Urheberrechte ab

  8. LG PW700

    LED-Projektor funkt Ton per Bluetooth an Lautsprecher

  9. Formel E

    Motorsport zum Zuhören

  10. Streaming

    Maxdome-App für Xbox One ist verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Alienware Alpha ausprobiert: Fast lautlose Steam-Machine mit eigenem Windows-UI
Alienware Alpha ausprobiert
Fast lautlose Steam-Machine mit eigenem Windows-UI
  1. Crytek Ryse für PC mit 4K-Videos belegt über 120 GByte
  2. Wirtschaftssimulation Golem Labs entwickelt die Gilde 3
  3. Wargaming Seeschlachten mit World of Warships

IT und Energiewende: Intelligenztest für Stromnetze und Politik
IT und Energiewende
Intelligenztest für Stromnetze und Politik

Test Ultimate Evil Edition: Diablo 3 zum Dritten
Test Ultimate Evil Edition
Diablo 3 zum Dritten
  1. Xbox One Diablo 3 läuft mit 1080p - aber nicht konstant mit 60 fps
  2. Activision Blizzard World of Warcraft fällt auf 6,8 Millionen Abonnenten
  3. Diablo 3 auf PS4 angespielt 20 Minuten in der neuen Hölle

    •  / 
    Zum Artikel