Abo
  • Services:
Anzeige
In einem Smartphoneshop in Kolkata
In einem Smartphoneshop in Kolkata (Bild: Rupak De Chowdhuri/Reuters)

Hackergruppe: Apple, Nokia und RIM sollen Abhörgate für Indien öffnen

Die Hackergruppe The Lords of Dharmaraja will Dokumente besitzen, die belegen, dass Apple, Nokia und RIM einem indischen Geheimdienst Zugang zu den E-Mails ihrer Kunden gewähren.

Hacker haben Dokumente veröffentlicht, denen zufolge ein indischer Geheimdienst Vereinbarungen mit den Smartphoneherstellern Apple, Nokia und Research In Motion (RIM) hat. Darin sollen die Hersteller die Überwachung von E-Mail-Kundendaten erlauben. Der US-amerikanische IT-Sicherheitsexperte Christopher Soghoian wies in einem Tweet auf die Veröffentlichung der Hackergruppe The Lords of Dharmaraja hin. "Hacker haben eine interne geheime Mitteilung des indischen Militärgeheimdienstes veröffentlicht, nach der Apple Abhörhintertüren für die Regierung bereitstellt", heißt es in der Twitter-Nachricht von Soghoian.

Anzeige

"Wir veröffentlichen Informationen von Servern des indischen militärischen Geheimdienstes", so die Gruppe Dharmaraja. Ein Dutzend Softwarefirmen hätte die Vereinbarung unterzeichnet. Den Hackern liege der Quellcode der Hintertüren der Firmen vor. Im Gegenzug hätten die mit "RINOA" abgekürzten Unternehmen, was für RIM, Nokia und Apple steht, Zugang zum indischen Markt erhalten. Ob die von The Lords of Dharmaraja veröffentlichten Dokumente echt sind, ist unbestätigt.

Über diese Abhörschnittstelle soll die indische Regierung auch E-Mails der U.S.-China Economic and Security Review Commission mitgelesen haben, die sich mit Sicherheitsfragen der Beziehungen zwischen den USA und China beschäftigt. Als Beweis dafür haben die Hacker Teile aus der E-Mail-Korrespondenz des Kongressausschusses veröffentlicht.

Die Hackergruppe hatte am 6. Januar 2012 bei einem Angriff Sourcecode von Antivirenprogrammen des Herstellers Symantec erbeutet.

Die indische Regierung hatte RIM im vergangenen Jahr ein Ultimatum gestellt, ihren Behörden Zugang zu der E-Mail-Kommunikation über die Blackberrys zu gewähren. Textnachrichten können die Behörden bereits abhören - den Zugang dazu hatte RIM bereits gewährt. Der indische Staat verlangte jedoch auch Zugriff auf die von Blackberry-Nutzern versandten verschlüsselten E-Mails.

Nachtrag vom 16. Januar 2012, 14:55 Uhr

Der Sicherheitsexperte Jeffrey Carr hält die Dokumente für falsch.


eye home zur Startseite
Schattenwerk 10. Jan 2012

Ich kenne niemanden in Indien mit dem Namen Wullff.

Charles Marlow 09. Jan 2012

Aber Indien, eine der wichtigsten kommenden Grossmächte der Zukunft wird irgendwie...

Plexington 09. Jan 2012

Was soll denn der Quatsch ständig?

deus-ex 09. Jan 2012

Dann wird sich die Liste der Hersteller bald weiter füllen.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster
  2. AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse, Köln
  3. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  4. Daimler AG, Esslingen-Mettingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. (nur in den Bereichen "Mainboards", "Smartphones" und "TV-Geräte")
  2. 29,99€
  3. 18,00€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkauf zzgl. 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Potenzialanalyse für eine effiziente DMS- und ECM-Strategie
  2. Praxiseinsatz, Nutzen und Grenzen von Hadoop und Data Lakes
  3. Mit digitalen Workflows Geschäftsprozesse agiler machen


  1. taz

    Strafbefehl in der Keylogger-Affäre

  2. Respawn Entertainment

    Live Fire soll in Titanfall 2 zünden

  3. Bootcode

    Freie Firmware für Raspberry Pi startet Linux-Kernel

  4. Brandgefahr

    Akku mit eingebautem Feuerlöscher

  5. Javascript und Node.js

    NPM ist weltweit größtes Paketarchiv

  6. Verdacht der Bestechung

    Staatsanwalt beantragt Haftbefehl gegen Samsung-Chef

  7. Nintendo Switch im Hands on

    Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter

  8. Raspberry Pi

    Compute Module 3 ist verfügbar

  9. Microsoft

    Hyper-V bekommt Schnellassistenten und Speicherfragmente

  10. Airbus-Chef

    Fliegen ohne Piloten rückt näher



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Intel Core i7-7700K im Test: Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
Intel Core i7-7700K im Test
Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
  1. Kaby Lake Intel macht den Pentium dank HT fast zum Core i3
  2. Kaby Lake Refresh Intel plant weitere 14-nm-CPU-Generation
  3. Intel Kaby Lake Vor der Vorstellung schon im Handel

GPD Win im Test: Crysis in der Hosentasche
GPD Win im Test
Crysis in der Hosentasche
  1. Essential Android-Erfinder Rubin will neues Smartphone entwickeln
  2. Google Maps Google integriert Uber in Karten-App
  3. Tastaturhülle Canopy hält Magic Keyboard und iPad zum Arbeiten zusammen

Wonder Workshop Dash im Test: Ein Roboter riskiert eine kesse Lippe
Wonder Workshop Dash im Test
Ein Roboter riskiert eine kesse Lippe
  1. Supermarkt-Automatisierung Einkaufskorb rechnet ab und packt ein
  2. Robot Operating System Was Bratwurst-Bot und autonome Autos gemeinsam haben
  3. Roboterarm Dobot M1 - der Industrieroboter für daheim

  1. Ungenügender Umgang mit Subprime-Krediten

    Pjörn | 03:09

  2. Re: SMS nicht archivierbar?

    Pjörn | 03:02

  3. Re: Warum will das jemand?

    Pete Sabacker | 02:37

  4. Re: NPM zeigt auf, wie schlecht die StdLib von JS...

    MannikJ | 02:22

  5. Könnte Blizzard keine Api anbieten

    sschnitzler1994 | 01:26


  1. 18:02

  2. 17:38

  3. 17:13

  4. 14:17

  5. 13:21

  6. 12:30

  7. 12:08

  8. 12:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel