Motorola Defy Mini: Android-Smartphone mit IP67-Zertifizierung
Defy Mini (Bild: Motorola)

Motorola Defy Mini Android-Smartphone mit IP67-Zertifizierung

Mit dem Defy Mini bringt Motorola eine abgespeckte Variante des Android-Smartphones Defy auf den Markt. Auch das Defy Mini hat ein IP67-zertifiziertes Gehäuse, aber ein kleineres Display, weniger Speicher und einen langsameren Prozessor.

Anzeige

Das Defy Mini ist von der Ausstattung her die Sparvariante von Motorolas Defy. So hat das Defy Mini ein kleineres Display mit einer geringeren Auflösung, weniger Speicher, einen langsameren Prozessor und eine Kamera mit geringerer Auflösung. Die Größe des Mobiltelefons ist hingegen nicht verringert worden und entspricht weitgehend der Größe des Defy-Modells. Wie auch das Defy und das Defy+ steckt das Defy Mini in einem IP67-zertifizierten Gehäuse. Demnach ist es vor Staub, Schmutz und Spritzwasser geschützt.

Der Touchscreen im Defy Mini hat eine Bilddiagonale von 3,2 Zoll und liefert eine Auflösung von 480 x 320 Pixeln. Das Display wird mit Gorilla-Glas vor Kratzern bewahrt. Während im Defy ein 800-MHz-Prozessor steckt und das Defy+ sogar einen 1-GHz-Prozessor hat, muss sich das Defy Mini mit einem 600-MHz-Prozessor begnügen. Der interne Flash-Speicher wurde im Defy Mini weggelassen, während der RAM-Speicher mit 512 MByte gleich geblieben ist. Auch der Neuling hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 32 GByte.

Im Defy Mini steckt eine 3-Megapixel-Kamera mit Kameralicht und es gibt eine VGA-Kamera auf der Gerätevorderseite. Die anderen Defy-Modelle haben eine 5-Megapixel-Kamera. Das UMTS-Mobiltelefon funktioniert in allen vier GSM-Netzen und unterstützt GPRS, EDGE sowie HSDPA. Zudem stehen WLAN nach 802.11b/g/n sowie Bluetooth 2.1 bereit. Das Mobiltelefon hat zudem einen GPS-Empfänger, ein UKW-Radio sowie eine 3,5-mm-Klinkenbuchse und unterstützt DLNA.

  • Motorola Defy Mini
  • Motorola Defy Mini
  • Motorola Defy Mini
Motorola Defy Mini

Auf dem Defy Mini läuft das mittlerweile veraltete Android 2.3.6 alias Gingerbread. Wie auch bei anderen Herstellern von Android-Smartphones gibt es eine von Motorola angepasste Bedienung. Ob das Gerät später einmal ein Update auf Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich erhält, ist nicht bekannt.

Das Defy Mini misst 109 x 58,5 x 12,55 mm und ist damit etwas größer und dünner als die bisherigen Defy-Modelle, die in einem 107 x 59 x 13,3 mm großen Gehäuse stecken. Während die bisherigen Defy-Modelle jeweils 118 Gramm auf die Waage bringen, ist das Defy Mini mit 107 Gramm etwas leichter.

Motorola verwendet im Defy Mini einen Akku mit 1.650 mAh, der eine Sprechzeit von 10 Stunden schaffen soll. Ob dieser Wert im GSM- oder UMTS-Betrieb erreicht wird, verschweigt Motorola. Es ist möglich, dass die Sprechzeit je nach verwendeter Mobilfunktechnik deutlich geringer ausfallen könnte. Im Bereitschaftsmodus hält der Akku rund 21 Tage durch.

Bisher ist nicht klar, ob das Defy Mini in Deutschland offiziell angeboten wird. Im Februar 2012 will Motorola das Android-Smartphone in "ausgewählten Ländern Europas" auf den Markt bringen. Wie viel das Defy Mini dann kosten wird, teilte der Hersteller nicht mit.


Haudegen 10. Jan 2012

Wird sowieso nur gekauft wenn's IP68 ist.

ursfoum14 09. Jan 2012

Ich finde die sollten endlich mal mit diesen sinnlosen UKW aufhören. Besonders da es nur...

Heikoo 08. Jan 2012

Es muss ja wirklich kein Dual- oder Quadcore sein, ABER: 2012 ist nun wirklich kein Platz...

Kommentieren



Anzeige

  1. Project Engineer / Projekt Ingenieur (m/w) Broadcast / Sportanalyse
    ST SPORTSERVICE GmbH, Ismaning bei München
  2. Systemanalytikerin / Systemanalytiker
    Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München
  3. Lead Software Architect (m/w)
    über eTec Consult GmbH, Mittelhessen
  4. IT-Service Continuity Manager (m/w)
    Techniker Krankenkasse, Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Koei Tecmo

    Capcom sieht Patentverletzungen in 50 Spielen

  2. Windows on Devices

    Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner

  3. EU-Kommission

    1&1 lässt Fusion von Telefónica und E-Plus neu untersuchen

  4. Lizard Squad

    Weitere DDoS-Angriffe auf Twitch.tv und Blizzard

  5. Mario Kart 8

    Rennen mit Link und Prinzessin Peach

  6. Notebooks

    HP ruft wegen Brandgefahr Millionen Netzteilkabel zurück

  7. Seagate

    Erste 8-TByte-Festplatten nur für Cloudspeicher

  8. Gefahr für NAS-Systeme

    Synology muss erneut Sicherheitslücken schließen

  9. Leica

    Ein Objektiv für 6.500 Euro

  10. Instagram

    Hyperlapse für iOS macht wacklige Videos ruhig



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

Spiele auf dem Oculus Rift DK2: Manchmal klappt es, manchmal nicht
Spiele auf dem Oculus Rift DK2
Manchmal klappt es, manchmal nicht
  1. Oculus Rift Geld für gefundene Sicherheitslücken
  2. Virtuelle Realität Hüft-OP mit Oculus Rift und zwei Gopro-Kameras
  3. Oculus Rift Valve aktualisiert SteamVR für das DK2

Sofia: Der fliegende Blick durch den Staub
Sofia
Der fliegende Blick durch den Staub
  1. Audio aus Video Gefilmte Topfpflanze verrät Gespräche
  2. Nahrungsmittel Trinken statt Essen
  3. Bioelektronik Pilze sind die besten Zellschnittstellen

    •  / 
    Zum Artikel