ARM statt Intel: Google TV künftig mit Marvell-Chips
Neue Generation von Google TV auf der CES (Bild: Google)

ARM statt Intel Google TV künftig mit Marvell-Chips

Die erste Version von Googles Set-Top-Box Google TV war ein Flop, der unter anderem Logitech viel Geld gekostet hat. Auf der CES soll nun eine neue Generation von Google TV präsentiert werden, diesmal aber mit ARM- statt Intel-Prozessoren.

Anzeige

Der Chiphersteller Marvell kündigt an, dass seine Foresight Platform auf Basis des SoC (System-on-a-Chip) Armada 1500 HD in der kommenden Generation von Google TV zum Einsatz kommt, die auf der CES 2012 in der kommenden Woche vorgestellt wird. Dank Marvells Videotechnik Qdeo sollen die Geräte auch 3D-Video in hoher Qualität und komplexe 3D-Grafik unterstützen. Zudem sollen die Geräte Webinhalte in angepasster Form auf den Fernseher bringen.

Marvell und Google hätten zusammengearbeitet, um die Unterhaltungselektronik für immer zu verändern und den Fernseher in eine Kommandozentrale für vernetztes Leben zu entwickeln, schwärmt Marvell-Mitgründer Weili Dai. Das sei ein großer Durchbruch, aber erst der Anfang einer großen Vision.

Der Armada 1500 ist ein Dual-Core-Prozessor, der kompatibel zur ARMv6/7-Architektur ist. Er erreicht eine Rechenleistung von 6.000 Dhrystone MIPS, verfügt über eine FPU, 512 KByte L2-Cache und WMMX2. Dabei soll er sehr energieeffizient sein.

Die erste Generation von Google TV setzt auf Intels Mediaprozessoren, doch mittlerweile hat Intel angekündigt, sich aus diesem Bereich zurückzuziehen.


Kommentieren



Anzeige

  1. SAP-Modulbetreuer (m/w) Rechnungswesen und Controlling
    HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Pfaffenhofen (Raum Ingolstadt)
  2. Manager (m/w) Softwareentwicklung
    WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen (Raum Nürnberg)
  3. Produktmanager für digitales Entertainment / Product Owner (m/w)
    Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt
  4. Abteilungsleiter/in
    Robert Bosch GmbH, Renningen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       

  1. G3 Screen

    LGs erstes Smartphone mit eigenem Nuclun-Prozessor

  2. Apple Watch

    Apples Saphirglas-Hersteller stellt Produktion ein

  3. LG G Watch R

    Runde Smartwatch von LG kommt nach Deutschland

  4. Systemanforderungen

    Ohne 200-Euro-Grafikkarte läuft Assassin's Creed Unity nicht

  5. App Rooms

    Facebook macht die Foren mobil

  6. Leistungsschutzrecht

    Streit zwischen Verlagen und Google geht weiter

  7. Smartwatches

    Android Wear emanzipiert sich ein wenig von Smartphones

  8. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn sinkt wegen Massenentlassungen

  9. Quartalsbericht

    Amazon macht höchsten Verlust in Firmengeschichte

  10. Europäischer Gerichtshof

    Framende Links sind keine Urheberrechtsverletzung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IT-Gipfel 2014: De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"
IT-Gipfel 2014
De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"
  1. Digitale Agenda 38 Seiten Angst vor festen Zusagen
  2. E-Mail Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Yahoo Mail

Retro-Netzwerk: Der Tilde.Club erstellt Webseiten wie in den Neunzigern
Retro-Netzwerk
Der Tilde.Club erstellt Webseiten wie in den Neunzigern

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel