Linux-Baukasten Gentoo LiveDVD 12 mit AUFS veröffentlicht

Das Projekt Gentoo Linux hat seine LiveDVD in einer neuen Version veröffentlicht. Damit können Gentoo-Neulinge die quellenbasierte Linux-Distribution ausprobieren.

Anzeige

Gentoo Linux hebt sich von jeher von der Masse an Linux-Distributionen ab: Zum einen wird bei Gentoo die Software auf dem Zielsystem aus den Quelltexten übersetzt und dabei möglichst gut an die verwendete Hardware angepasst, zum anderen gehörte Gentoo zu den ersten Distributionen, die ein sogenanntes Rolling Release eingeführt hat: Das bedeutet, die Distribution ist eigentlich immer aktuell, nur sporadisch werden DVD- oder CD-Images veröffentlicht. Sie dienen primär zum Einstieg, denn einmal installiert, wird die Distribution ständig auf dem aktuellen Stand gehalten.

Zum Einstieg in Gentoo Linux dient auch die neue LiveDVD 12, die zahlreiche Softwarepakete umfasst. Basis ist der Linux Kernel 3.1.5 de. Hinzu kommen unter anderem X.org 1.10.4, KDE 4.7.4, Gnome 3.2.1 XFCE 4.8, Fluxbox 1.3.2 Firefox 9.0, Libreoffice 3.4.99.2, Gimp 2.6.11, Blender 2.60, Amarok 2.5 , VLC 1.1.13 und Chromium 16.

Beschreibbares Dateisystem

Dennoch gibt es eine große Neuerung bei der neuen Gentoo-LiveDVD: Dank der Einführung des beschreibbaren Dateisystems AUFS können auf der LiveDVD neue Pakete installiert werden. Zudem ist es möglich, ein persistentes Heimatverzeichnis anzulegen.

Die Gento LiveDVD 12 steht in zwei Varianten zum Download bereit: in einer hybriden x86/x86_64-Version und in einer x86_64-Multi-Lib-Version. Die Hybridversion livedvd-x86-amd64-32ul-11.2 läuft sowohl auf 32- als auch auf 64-Bit-Systemen, es muss lediglich der passende Kernel ausgewählt werden. Der 64-Bit-Kernel kann mit den 32-Bit-Userland-Werkzeugen verwenden werden, um eine angepasste 64-Bit-Umgebung zu erzeugen.

Die Gentoo LiveDVD 12 steht unter gentoo.org zum Download bereit.


chrulri 10. Jan 2012

komisch, dass dir das erst nach sechs Tagen auffällt^^

Kommentieren




Anzeige
  1. Leiter Bereich IT (m/w)
    Barmherzige Brüder Trier e.V., Koblenz
  2. Prüfer/-in für die IT-Revision
    Kreissparkasse Tübingen, Tübingen
  3. Softwareentwickler/in Java / JEE
    BBF GmbH, München
  4. IT-Projektmitarbeiter (m/w) DB / Logistiksoftware
    transmed Transport GmbH, Regensburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Drosselung

    Ein Drittel aller Filme wird als Video-on-Demand geliehen

  2. Wikileaks

    Wau-Holland-Stiftung kann nur noch die Server bezahlen

  3. Surface Pro im Test

    Microsofts Tablet überzeugt als Notebook

  4. Briefkastenfirmen

    Apple ist "einer der größten Steuervermeider" der USA

  5. Yahoo Japan

    Daten von 22 Millionen Nutzern kompromittiert

  6. Flying Wild Hog

    Der Shadow Warrior kämpft wieder

  7. Sony

    Die Playstation 4 ist schwarz - und verschwommen

  8. Palava

    Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC

  9. Browser

    Opera für Android mit Webkit-Engine ist da

  10. Travelstar 5K1500

    Notebookfestplatte mit 1,5 TByte



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
In eigener Sache: Bitte schalte deinen Adblocker aus!
In eigener Sache
Bitte schalte deinen Adblocker aus!

Viele Nutzer betrachten Adblocker als legitime Notwehr gegen die aggressive Werbung im Netz. Für Websites wie Golem.de ist das ein großes Problem. Am Ende verlieren alle. Suche nach Auswegen aus dem Dilemma.

  1. In eigener Sache Golem.de und das Leistungsschutzrecht

XPS 10 und Surface: Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets
XPS 10 und Surface
Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets

Zwei Hersteller von Windows-RT-Tablets haben die Preise ihrer Geräte gesenkt, für einige deutlich. Dell senkt die Preise direkt um ein Drittel und Microsoft gibt das ziemlich teure Type oder Touch Cover dazu. Die nächste RT-Generation soll sogar noch billiger werden.

  1. Microsoft Verkauf des Surface Pro startet am 31. Mai
  2. Neue Firmware Update macht das Surface RT lauter
  3. Windows-Tablet Microsoft wird neue Surface-Serie ankündigen

Milliarden-Deal: Yahoo kauft Blogging-Plattform Tumblr
Milliarden-Deal
Yahoo kauft Blogging-Plattform Tumblr

Der Internetkonzern Yahoo hat Tumblr für 1,1 Milliarden US-Dollar gekauft. An dem Konzept der Blogging-Plattform soll sich laut Yahoo-Chefin Marissa Mayer nichts ändern.

  1. Videostreaming Yahoo interessiert sich für Hulu
  2. Nach Summly Google und Apple wollen Nachrichtenkürzungs-App Wavii
  3. Summly Yahoo kauft Nachrichtenkürzungs-App

Zum Artikel