Abo
  • Services:
Anzeige
Der Hack auf Sony-Dienste hat besonders viele Anwender getroffen.
Der Hack auf Sony-Dienste hat besonders viele Anwender getroffen. (Bild: Sony)

Hacks 2011: Im vergangenen Jahr noch das Passwort gewechselt?

Der Hack auf Sony-Dienste hat besonders viele Anwender getroffen.
Der Hack auf Sony-Dienste hat besonders viele Anwender getroffen. (Bild: Sony)

2011 war gerade aus der Perspektive der Internetsicherheit ein besonders anstrengendes und nerviges Jahr. Nie zuvor wurde in so kurzer Folge eine Firma nach der anderen gehackt, Passwörter gestohlen, Zertifikate gefälscht und Kreditkartennummern entwendet.

Wenn das Jahr 2011 eines bewiesen hat, dann, dass Daten im Internet nicht sicher sind. Teils katastrophale Sicherheitslücken haben Millionen von Anwendern in Gefahr gebracht. Dabei sind es nicht einmal die kleinen Unternehmen, sondern gerade die großen, die auffielen. Viele Internetnutzer waren gezwungen, ihre Passwörter zu ändern oder sogar die ganze Passwortstrategie.

Anzeige

Schon immer war es eine schlechte Idee, ein einziges Passwort für mehrere Dienste zu wählen. Wer vom Sony-Hack erwischt wurde, muss davon ausgehen, dass irgend jemand da draußen sein Passwort besitzt und bei der hinterlegten E-Mail-Adresse des Sony-Accounts ausprobiert. Damit kommt er vielleicht an gespeicherte E-Mails heran, kann nachvollziehen, wo das Opfer noch Konten hat, und allerhand Unfug anstellen.

Die Sony-Hacks gehörten 2011 zu jenen Servereinbrüchen, die niemals hätten möglich sein dürfen. Hackern gelang es unter anderem im April, in die Server von Sony einzudringen und dort Zugriff auf die Daten zu erlangen. Dadurch wurden die Passwörter des Playstation-Networks kompromittiert. Viele der 77 Millionen Anwender, die vom PSN-Hack betroffen waren, arbeiten vermutlich an vielen Stellen mit demselben Passwort. Die Sony-Dienste wurden sogar mehrmals gehackt. Nach dem ersten Hack mit rund 77 Millionen Betroffenen wurde beispielsweise im Oktober 2011 noch ein Angriff auf Sony-Netzwerke durchgeführt, der immerhin 93.000 Nutzer betraf. Passwörter wurden gestohlen und vielleicht sogar Kreditkartennummern.

Es folgte eine beispiellose Aufdeckung von weiteren Sicherheitsproblemen bei zahlreichen anderen Firmen, die online aktiv sind. Vor allem die Cracker der Lulzsec-Gruppe sind mit fragwürdigen Methoden vorgegangen. Während Hacker einer Ethik folgen, hat die Crackertruppe Lulzsec mitunter die Nutzerdaten einfach veröffentlicht, um eigene Ziele zu verfolgen. Unter anderem hat Lulzsec die Nutzer einer Pornoseite bloßgestellt und damit für die Sicherheitsprobleme des Pornoanbieters bestraft.

Schwache Passwörter sind nach wie vor beliebt

Durch die Hacks wurde erneut die Naivität mancher Nutzer aufgedeckt. Denn so sind auch Listen besonders beliebter Passwörter aufgetaucht. Dass 123456 kein sicheres Passwort ist, sollte jedem einleuchten, es wird dennoch sehr häufig benutzt, genau wie andere simple Passwörter.

Die Angreifer, die diese Schwachstelle in einem texanischen Wasserwerk nutzten, bezeichneten ihren Angriff nicht als Hack, sondern sprachen nur von der Dummheit des Betreibers. Diese Wasserwerkschwachstelle ist übrigens nicht mit dem zunächst vermuteten Hack eines Wasserwerks in Illinois zu verwechseln. In diesem Fall stellte sich heraus , dass sich ein Geschäftspartner, der in Russland unterwegs war, auf zulässige Art und Weise aus der Ferne beim System angemeldet hatte.

Angriffe auf die Sicherheitsinfrastruktur des Internets 

eye home zur Startseite
Nolan ra Sinjaria 03. Jan 2012

Zumal das Auslesen der DB noch nicht mal was bringt, wenn die Software, die die...

nOOcrypt 02. Jan 2012

Das Dumme ist bloss, das im Betrieb auf die verschluesselten Daten ja irgendwie vom...

Anonymer Nutzer 02. Jan 2012

Ich mache das. Ich hab eine Donation-Mail-Adresse. *@domain.tld Und das, was vor dem...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  3. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Neutraubling, Regensburg
  4. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Regensburg / Neutraubling


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 44,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 24,96€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Tipps für IT-Engagement in Fernost
  2. Mit digitalen Workflows Geschäftsprozesse agiler machen
  3. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von IBM


  1. Autonomes Fahren

    Suchmaschinenkonzern Yandex baut fahrerlosen Bus

  2. No Man's Sky

    Steam wehrt sich gegen Erstattungen

  3. Electronic Arts

    Battlefield 1 setzt Gold, aber nicht Plus voraus

  4. Kaby Lake

    Intel stellt neue Chips für Mini-PCs und Ultrabooks vor

  5. Telefonnummern für Facebook

    Threema profitiert von Whatsapp-Datenaustausch

  6. Browser

    Google Cast ist nativ in Chrome eingebaut

  7. Master of Orion im Kurztest

    Geradlinig wie der Himmelsäquator

  8. EU-Kommission

    Apple soll 13 Milliarden Euro an Steuern nachzahlen

  9. Videocodec

    Für Netflix ist H.265 besser als VP9

  10. Weltraumforschung

    DFKI-Roboter soll auf dem Jupitermond Europa abtauchen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
­Cybersyn: Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
­Cybersyn
Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
  1. Linux Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"
  2. Power9 IBMs 24-Kern-Chip kann 8 TByte RAM pro Sockel nutzen
  3. Adecco IBM will Helpdesk-Geschäft in Erfurt und Leipzig loswerden

Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

  1. Re: Wie bescheuert muss man eigentlich sein

    Erny | 03:37

  2. Ein paar Fragen

    spyro2000 | 03:26

  3. Re: Gibt es eigentlich ein DFKI Projekt...

    attitudinized | 03:11

  4. Re: Das Spiel ist okay (auf der PS4)

    hw75 | 03:03

  5. Re: Sommerloch, hm? Oder wollte der Autor sich in...

    xmaniac | 03:02


  1. 17:39

  2. 17:19

  3. 15:32

  4. 15:01

  5. 14:57

  6. 14:24

  7. 14:00

  8. 12:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel