Anzeige
Google profitiert von Firefox.
Google profitiert von Firefox. (Bild: Mozilla)

Chrome-Entwickler Mozilla ist Googles Partner, nicht Googles Konkurrent

Der neue Vertrag zwischen Mozilla und Google hat in einigen Medien zu teilweise merkwürdigen Darstellungen geführt. Denen treten Google in Form von Chrome-Entwickler Peter Kasting und Mozilla-Sprecher Asa Dotzler entgegen.

Anzeige

Google entwickelt Chrome hauptsächlich aus einem Grund: um das Web so schnell wie möglich voranzubringen, schreibt Chrome-Entwickler Peter Kasting. Dabei spiele es keine Rolle, ob Chrome "tonnenweise Nutzer" hat oder ob das Web besser wird, weil andere Browserhersteller ihre Software schneller weiterentwickeln.

Und genau darin liege auch der Grund, weshalb Google Mozilla finanziell unterstützt. Wie Google gehe es Mozilla darum, das Web besser zu machen, und sie setzen ihre Ressourcen ein, um einen großartigen Open-Source-Browser zu entwickeln. Chrome sei nicht für jeden die richtige Lösung und Firefox daher ein wichtiges Produkt, das dank anderer Designentscheidungen eine andere Zielgruppe zufriedenstellt. Er, Kasting, sei einst von Google allein aus dem Grund eingestellt worden, um an Firefox zu arbeiten.

Googles Erfolg sei eng mit dem Erfolg des Web verknüpft. Je häufiger Menschen Dinge im Web erledigen, je mehr Geld verdiene Google. Daher reiche es vollkommen aus, wenn Chrome dafür sorge, dass das Web besser wird, ohne selbst für direkte Einnahmen zu sorgen.

Im Fall von Firefox zieht Google aber auch einen direkten Nutzen aus der Kooperation: Denn wenn Nutzer eine Suchanfrage in Firefox eintragen, landen sie auf Googles Suchmaschine und klicken ab und an Werbung an, woran Google direkt verdient, räumt Kasting ein, besteht aber darauf, dass Google damit nicht einen Konkurrenten finanziere, sondern einen Partner.

Mozilla-Sprecher Asa Dotzler argumentiert etwas anders und betont vor allem Googles direkten Nutzen aus der Partnerschaft: Google bezahle sogenannte "Traffic Acquisition Cost", kaufe sich also Nutzer, um mit diesen über Werbung Geld zu verdienen. Es sei keinesfalls so, dass Google Geld an Mozilla spende, vielmehr erhalte Google für sein Geld eine direkte Gegenleistung. Und dieses Geschäft macht Google nicht nur mit Mozilla, auch mit Opera und Apple unterhält Google entsprechende Verträge.

Dotzler geht aber noch einen Schritt weiter und verteidigt ganz allgemein das Modell der Werbefinanzierung im Web: "Es ist ein gutes Modell, auf dem zugleich ein großer Teil des Web basiert." Falle die Werbefinanzierung weg, so Dotzler, gebe es mit Sicherheit weniger tolle Sachen im Internet, und für das, was übrig bleibt, "müssten wir Abogebühren zahlen".


eye home zur Startseite
Seitan-Sushi-Fan 27. Dez 2011

So wie mit deren activeX-abklatsch native Client.... Von der Markt -Macht vielleicht...

Yeeeeeeeeha 27. Dez 2011

Wenn das wie ist? Im Artikel steht, Google macht mit Mozilla Geschäfte, indem die...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software Engineer - Javascript Entwickler (m/w)
    Mindlab Solutions GmbH, Stuttgart
  2. Komponentenverantwortliche/r für Windowsserver
    Landeshauptstadt München, München
  3. Product and Media Data Expert (m/w)
    Robert Bosch GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  4. Applikationsingenieur/in ESP - Systemerprobung im Fahrversuch
    Robert Bosch GmbH, Abstatt

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. NEU: ASUS GeForce GTX 1080 bei Amazon bestellbar
    756,73€ (UVP 789€)
  2. NUR FÜR KURZE ZEIT: BenQ RL2455HM
    154,85€ inkl.Versand (solange der Vorrat reicht)
  3. VORBESTELLBAR: ASUS GeForce GTX 1080 Founders Edition
    789,00€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Vor dem Oneplus-Three-Start

    Oneplus senkt Preise seiner Smartphones

  2. Mobilfunk

    Vodafone führt Wi-Fi-Calling in Deutschland ein

  3. Xbox Scorpio

    Schneller als Playstation Neo und mit Rift-Unterstützung

  4. Android-Updates

    Google will säumige Gerätehersteller bloßstellen

  5. Elektroauto

    Teslas sind 160 Millionen Kilometer per Autopilot gefahren

  6. Parallels Access

    iPad Pro mit Windows- und Mac-Software verwenden

  7. Apple Car

    Apple führt Gespräche über Elektrozapfsäulen

  8. Kupferkabel

    M-net setzt im Kupfernetz schnelles G.fast ein

  9. Facebook

    EuGH könnte Datentransfer in die USA endgültig stoppen

  10. Prozessoren

    Intel soll in Deutschland Abbau von 350 Stellen planen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xiaomi Mi5 im Test: Das fast perfekte Top-Smartphone
Xiaomi Mi5 im Test
Das fast perfekte Top-Smartphone
  1. YI 4K Xiaomi greift mit 4K-Actionkamera GoPro an

Hyperloop Global Challenge: Jeder will den Rohrpostzug
Hyperloop Global Challenge
Jeder will den Rohrpostzug
  1. Hyperloop One Der Hyperloop fährt - wenn auch nur kurz
  2. Inductrack Hyperloop schwebt ohne Strom
  3. Hyperloop Die Slowakei will den Rohrpostzug

Doom im Test: Die beste blöde Ballerorgie
Doom im Test
Die beste blöde Ballerorgie
  1. id Software Doom wird Vulkan unterstützen
  2. Id Software PC-Spieler müssen 45 GByte von Steam laden
  3. id Software Dauertod in Doom

  1. Re: Quote ist bekloppte Idee

    der_wahre_hannes | 10:45

  2. Re: Viele aktive Geräte sind auch einfach zu...

    /usr/ | 10:45

  3. Re: Get a BlackBerry

    DetlevCM | 10:44

  4. Re: Grafikleistung

    Sasayakana | 10:42

  5. Re: Da hab ich einen Tip für Öttinger

    der_wahre_hannes | 10:41


  1. 10:39

  2. 10:35

  3. 09:31

  4. 09:18

  5. 07:52

  6. 07:31

  7. 07:20

  8. 18:48


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel