EA vs. Activision: 400-Millionen-Dollar-Rechtsstreit geht in die nächste Runde
Das aktuelle Projekt von Respawn (Bild: Respawn Entertainment)

EA vs. Activision 400-Millionen-Dollar-Rechtsstreit geht in die nächste Runde

Ein - absichtlich - verschwommenes Bild aus ihrem nächsten Spiel haben die Erfinder von Call of Duty in den vergangenen Tagen veröffentlicht. Jetzt müssen sich Jason West und Vince Zampella wieder mit dem Rechtsstreit zwischen Activision und Electronic Arts beschäftigen.

Anzeige

Erst vor wenigen Tagen hat das Entwicklerstudio Respawn Entertainment ein neues, absichtlich verschwommenes Bild aus seinem aktuellen Projekt veröffentlicht - Informationen gibt es über den Titel nicht. Allerdings dürfte es sich um ein Actionspiel handeln, denn Jason West und Vince Zampella, die Gründer von Respawn, haben Call of Duty miterfunden. Um den Millionenseller tobt seit einiger Zeit ein erbitterter Rechtsstreit zwischen Electronic Arts und Activision mit einem Streitwert von mindestens 400 Millionen US-Dollar.

  • ... und ein zweites - beide verraten nicht viel.
  • Das erste "Bild" aus dem aktuellen Respawn-Projekt...
Das erste "Bild" aus dem aktuellen Respawn-Projekt...

Jetzt hat ein Gericht in Los Angeles entschieden, dass er in die nächste Runde gehen kann. EA wollte das Verfahren nach Angaben von Bloomberg stoppen lassen. Der Publisher hat West und Zampella bei Activision abgeworben und gesagt, dass es doch ganz normal sei, sich auch bei bestehenden Arbeitsverträgen nach anderen Möglichkeiten umzusehen. Die Anwälte von Activision wiederum sind der Auffassung, dass EA angesichts einer Restlaufzeit der Verträge von über zwei Jahren die Taktik gewählt habe, mit dermaßen viel Geld vor der Nase von West und Zampella zu wedeln, dass die beiden durch schlechtes Verhalten ihren damaligen Arbeitgeber Activision erfolgreich zu einer fristlosen Kündigung getrieben hätten.

Bei dem Streit geht es um viel Geld, vor allem aber um eines der erfolgreichsten Entwicklerteams der vergangenen Jahre. West und Zampella haben mit Call of Duty die wichtigste Marke für Activision produziert. Nach ihrer Kündigung haben sie Respawn gegründet, einen Vertrag mit EA geschlossen und einen großen Teil ihres alten Teams bei Infinity Ward zum Überlaufen animiert. Die Entwickler wiederum klagen außerdem gegen Activision, weil sie angeblich Beteiligungen am Erfolg von Call of Duty in Millionenhöhe nicht korrekt ausgezahlt bekommen haben sollen - wer sich die Teamseite von Respawn ansieht, findet dort unter fast jedem Mitarbeiter auch Call of Duty als eines der letzten Projekte aufgeführt. Mit ersten Informationen über das erste Spiel des Studios ist im Jahr 2012 zu rechnen.


d333wd 24. Dez 2011

Vielleicht hat CoD die Leute verdorben. hehe. .. Wundere mich eh warum die nicht gleich...

Free Mind 23. Dez 2011

Wusste nicht, dass Respawn was mit EA zu tun hat. Dabei hab ich mich schon so auf das...

ImBackAlive 23. Dez 2011

Verstehe ich nicht ganz - Activision verklagt doch EA? Bei der anderen Klage handelt es...

Kommentieren



Anzeige

  1. Technischer Redakteur (m/w) für Softwaredokumentation
    Teradata GmbH, München
  2. Software-Entwickler/in für IT-Lösungen im Bereich Vernetztes Fahrzeug / Telematiksysteme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  3. Produktmanager für digitales Entertainment / Product Owner (m/w)
    Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt
  4. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  2. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  3. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  4. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  5. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  6. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  7. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  8. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  9. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  10. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel