Falscher Zeitpunkt: Microsoft verabschiedet sich von der CES
Microsoft -Chef Steve Ballmer auf der CES 2011 (Bild: Microsoft)

Falscher Zeitpunkt Microsoft verabschiedet sich von der CES

Am 9. Januar 2012 wird Microsoft die Messe CES in Las Vegas mit einer Keynote einleiten, zum letzten Mal. Im kommenden Jahr wird Microsoft der Messe weitgehend fernbleiben und weder mit einer Keynote noch mit einem Stand vertreten sein.

Anzeige

Die US-Messe Consumer Electronics Show (CES) erfuhr in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung, auch zulasten der weniger auf Unterhaltungselektronik ausgerichteten Cebit. Doch 2013 verliert die Messe in Las Vegas einen ihrer größten Unterstützer: Microsoft. Traditionell hat der Softwarekonzern aus Redmond die Messe mit einer Keynote eröffnet, in der früher Bill Gates einen Ausblick auf künftige Produkte gab, später dann Steve Ballmer.

Am 9. Januar 2012 wird Microsoft zum letzten Mal die CES mit einer Keynote einleiten, 2013 wird es keine Microsoft-Keynote auf der CES mehr geben. Microsoft werde weiterhin an der CES beteiligt sein, um dort Kontakte mit Partnern und Kunden zu suchen, aber auf einen Stand auf der Messe will Microsoft ebenfalls verzichten.

Die Anfang Januar stattfindende CES passe nicht zu Microsofts Zeitplan, der die Vorstellung neuer Produktentwicklungen zu anderen Zeitpunkten vorsehe, begründet Microsofts Pressechef Microsofts weitgehenden Abschied von der CES.

Microsoft will, ähnlich wie Apple, die Termine für Neuankündigungen künftig selbst bestimmen und setzt daher auf eigene Veranstaltungen, die eigenen Läden sowie Twitter, Facebook und die eigene Website Microsoft.com. Apple hatte sich vor einigen Jahren von der Macworld verabschiedet.

Die CES-Veranstalter geben sich indes überzeugt, die durch Microsoft frei werdende Ausstellungsfläche in der Haupthalle schnell an andere Aussteller vergeben zu können.


Bady89 23. Dez 2011

Kann ich irgendwie nicht wirklich glauben denn die Xbox erzeugt laufende einnahmen Xbox...

Missingno. 22. Dez 2011

Oder muss Microsoft jetzt fürchten von Apple verklagt zu werden und wird zwangsweise mit...

Kommentieren



Anzeige

  1. ERP Systembetreuer (m/w)
    Cartonplast Group GmbH, Dietzenbach bei Frankfurt am Main
  2. Technical Product Owner (m/w)
    PE International AG, Stuttgart and Boston (USA)
  3. Anwendungsentwickler / Webprogrammierer (m/w)
    alpha Tonträger Vertriebs GmbH, Erding
  4. Application Server Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Projekt DeLorean

    Microsofts Game-Streaming rechnet 250 ms Latenz weg

  2. Digitale Agenda

    Bitkom fordert komplette Nutzung des 700-Megahertz-Bandes

  3. Watch Dogs

    Gezielt Freunde hacken

  4. Test Rules

    Gehirntraining für Fortgeschrittene

  5. Transformer Pad TF303

    Neues Asus-Tablet mit Full-HD-Display und Tastatur-Dock

  6. Kalifornien im Rechner

    Google wollte fahrerlose Autos nur in virtueller Welt testen

  7. Affen-Selfie

    US-Behörde spricht Tieren Urheberrechte ab

  8. LG PW700

    LED-Projektor funkt Ton per Bluetooth an Lautsprecher

  9. Formel E

    Motorsport zum Zuhören

  10. Streaming

    Maxdome-App für Xbox One ist verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

Computerspiele: Schlechtes Wetter macht gute Games
Computerspiele
Schlechtes Wetter macht gute Games
  1. Elgato Spiele von Xbox One und PS4 aufnehmen und streamen
  2. Let's Player "Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
  3. Transocean Handelssimulation mit Ozeanriesen

Die Paten des Internets: Oliver Samwer - die "Execution-Sau"
Die Paten des Internets
Oliver Samwer - die "Execution-Sau"
  1. Samwer United Internet kauft großen Anteil von Rocket Internet
  2. Oliver Samwer "Sehr viele Unternehmen haben wir zu früh verkauft"
  3. Verivox Tarifvergleichsplattform Toptarif von Konkurrenten gekauft

    •  / 
    Zum Artikel