Abo
  • Services:
Anzeige
9.000 Rechner der Stadt München laufen bis Ende 2011 auf Linux.
9.000 Rechner der Stadt München laufen bis Ende 2011 auf Linux. (Bild: Stadt München)

Limux: München stellt 2011 mehr Rechner auf Linux um als geplant

9.000 Rechner der Stadt München laufen bis Ende 2011 auf Linux.
9.000 Rechner der Stadt München laufen bis Ende 2011 auf Linux. (Bild: Stadt München)

Bis zum Jahresende 2011 sollten in München 8.500 Rechner auf Linux umgestellt werden, nun sind es 9.000 geworden. Damit übertraf das Limux-Projekt seine selbstgesteckten Ziele.

Nur rund 3.000 Arbeitsplatzrechner in der Münchner Stadtverwaltung laufen noch nicht mit Linux, sie sollen im kommenden Jahr migriert werden. Damit verläuft die Migration auf Linux nach Angaben des Limux-Projekts schneller als geplant. Bis zum Jahresende 2011 sollten 8.500 Rechner der Münchner Stadtverwaltung auf Linux migriert werden, geschafft wurden 9.000 Rechner. Insgesamt sollen über 12.000 Rechner auf Linux umgestellt werden.

Anzeige

Im Mai 2011 feierte das Limux-Projekt mit der Umstellung von mehr als der Hälfte der Rechner bereits Bergfest. Bis auf wenige Ausnahmen nutzen sämtliche Rechner in der bayrischen Landeshauptstadt die freie Bürosoftware Openoffice.

Offene Formate auch in der EU

Damit die Umstellung auf freie Software erfolgreich bleibt, sprach sich der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) jüngst für Maßnahmen auf EU-Ebene aus. Es sei "wünschenswert, dass alle Dokumentvorlagen sowohl in MS-Office-Formaten als auch in Open-Dokument-Formaten angeboten werden". Darüber hinaus "sollen alle Präsentationsnotebooks im Bereich der EU-Organisationen und Netzwerke beziehungsweise der EU-Projekte alternativ zu MS-Office auch mit Openoffice beziehungsweise Libreoffice ausgestattet werden".

Die Verwendung offener "Standards würde die Zusammenarbeit von Behörden in Europa erheblich vereinfachen und damit zur Arbeitserleichterung sowie zu Kosteneinsparungen beitragen". Die "ausschließliche Nutzung von Microsoft-Office-Versionen" in einigen EU-Behörden verhindere das jedoch.

Ubuntu als Basis

Die aktuelle Version des Limux-Clients basiert auf Ubuntu 10.04 alias Lucid Lynx, der aktuellen Version mit Langzeitunterstützung. Als grafische Oberfläche kommt nach wie vor KDE 3.5 zum Einsatz. Dieser wird im Rahmen des Trinity-Projekts weiter gepflegt. Außerdem stehen den Münchner Angestellten aktuelle Versionen des Browsers Firefox und des E-Mail-Clients Thunderbird zur Verfügung. Für die Büroarbeit steht ein angepasstes Openoffice.org 3.2.1 bereit.

Die Umstellung begann 2006. Die erste Version des Clients war sehr fehleranfällig und die Software erwies sich im Anwendungsszenario als wenig ausgereift. Das änderte sich mit dem Einstieg von IBM. Das Unternehmen kam als Sieger einer Ausschreibung der Stadt München zu Limux und stellte die Projektinfrastruktur um. Die Entwickler erhielten ein Testteam und überarbeiteten ihre Dokumentation. Damit konnten die Administratoren der jeweiligen IT-Abteilungen weitgehend eigenständig arbeiten.

München wird dennoch sein Ziel von 12.000 Rechnern wohl noch vor dem geplanten Zeitpunkt Ende 2012 erreichen.


eye home zur Startseite
SSD 23. Dez 2011

Du meinst, dass sie nicht OpenSource sind? Oder dass es für ältere Hardware vll. keinen...

DASPRiD 23. Dez 2011

Vielleicht nächstes mal beim Kauf eines Notebooks *vorher* informieren? Du kaufst ja...

Klau3 22. Dez 2011

Das dauert da so lange, weil neben der Umstellung auf Linux auch zeitgleich die IT...

Rabenkind 21. Dez 2011

Daten sind selten strukturiert, sondern müssen erst vom Menschen in eine strukturierte...

Klau3 20. Dez 2011

Bei dem Projekt muss ich irgendwie daran denken, dass ja bald LibreOffice dank Gtk+ auch...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH, Ottobrunn bei München
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt
  3. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt, Berlin
  4. T-Systems International GmbH, Frankfurt am Main


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Jurassic World, Fast & Furious 7, Die Unfassbaren, Interstellar, Terminator 5)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. Homefront 7,97€, The Wave 6,97€, Lone Survivor 6,97€)

Folgen Sie uns
       


  1. Für Werbezwecke

    Whatsapp teilt alle Telefonnummern mit Facebook

  2. Domino's

    Die Pizza kommt per Lieferdrohne

  3. IT-Support

    Nasa verzichtet auf Tausende Updates durch HP Enterprise

  4. BGH-Antrag

    Opposition will NSA-Ausschuss zur Ladung Snowdens zwingen

  5. Kollaborationsserver

    Nextcloud 10 verbessert Server-Administration

  6. Exo-Planet

    Der Planet von Proxima Centauri

  7. Microsoft

    Windows 10 Enterprise kommt als Abo

  8. Umwelthilfe

    Handel ignoriert Rücknahmepflicht von Elektrogeräten

  9. 25 Jahre Linux

    Besichtigungstour zu den skurrilsten Linux-Distributionen

  10. Softrobotik

    Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Next Gen Memory: So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
Next Gen Memory
So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
  1. Arbeitsspeicher DDR5 nähert sich langsam der Marktreife
  2. SK Hynix HBM2-Stacks mit 4 GByte ab dem dritten Quartal verfügbar
  3. Arbeitsspeicher Crucial liefert erste NVDIMMs mit DDR4 aus

Wiper Blitz 2.0 im Test: Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
Wiper Blitz 2.0 im Test
Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
  1. Warenzustellung Schweizer Post testet autonome Lieferroboter
  2. Lockheed Martin Roboter Spider repariert Luftschiffe
  3. Kinderroboter Myon Einauge lernt, Einauge hat Körper

8K- und VR-Bilder in Rio 2016: Wenn Olympia zur virtuellen Realität wird
8K- und VR-Bilder in Rio 2016
Wenn Olympia zur virtuellen Realität wird
  1. 400 MBit/s Telefónica und Huawei starten erstes deutsches 4.5G-Netz
  2. Medienanstalten Analoge TV-Verbreitung bindet hohe Netzkapazitäten
  3. Mehr Programme Vodafone Kabel muss Preise für HD-Einspeisung senken

  1. Re: Wer nicht Telegram nutzt

    Apfelbrot | 04:24

  2. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    jajagreat | 04:15

  3. Re: die ethischen Werte in USA ?

    q96500 | 03:07

  4. Re: Unwirtschaftlich

    maverick1977 | 03:03

  5. Re: Irgendwas stimmt da aber nicht....

    large-m | 03:01


  1. 15:54

  2. 15:34

  3. 15:08

  4. 14:26

  5. 13:31

  6. 13:22

  7. 13:00

  8. 12:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel