Anzeige
IOS und Android könnten bald in Armbanduhren implementiert werden.
IOS und Android könnten bald in Armbanduhren implementiert werden. (Bild: Chunky Salsa/CC BY 2.0)

Armbanduhr Dick Tracy mit iOS und Android

Tragbare Rechner müssen nicht zwangsläufig die Gestalt von Notebooks, Tablets und Smartphones haben - Apple und Google wollen auch Armbanduhren und Kleidungsstücke mit iOS und Android ausrüsten. Spracherkennungstechnik könnte bei der Steuerung helfen.

Anzeige

Wenn schon bald Anwender wie der Comic-Detektiv Dick Tracy mit ihren Armbanduhren reden, könnten Google und Apple ihre Finger im Spiel haben. Nach einem Bericht der New York Times arbeiten beide Unternehmen daran, ihre mobilen Betriebssysteme in Geräte einzubauen, die der Anwender am Körper trägt.

Dem Bericht zufolge soll Apple daran arbeiten, eine Armbanduhr zu entwickeln, die schnurlos mit dem iPhone oder iPod des Anwenders Kontakt aufnimmt, wenn der Anwender einen Sprachbefehl gibt. Dadurch müsste das Smartphone oder der Musikspieler nicht jedes Mal aus der Tasche genommen werden, um zum Beispiel einen Termin mit Hilfe von Siri zu speichern.

Einen ersten Schritt hat Apple mit dem iPod nano bereits gemacht. Er zeigt auf Wunsch Ziffernblätter an und zahlreiche Hersteller bieten darüber hinaus Armbänder an, mit denen der Musikspieler am Handgelenk befestigt werden kann. Die notwendige Funktechnik und die Spracherkennung fehlen dem Nano aber noch. Außerdem ist er mit seinem 1,54 Zoll großen Display (3,91 cm Diagonale) recht groß.

Nach Informationen der New York Times arbeitet Google in seinem geheimen Forschungslabor X daran, auch in Kleidungsstücke Kleinstrechner zu integrieren, auf denen dann vermutlich Android laufen wird. Nach Informationen des Blogs Android and Me soll Google ebenfalls an einer Spracherkennungs- und Sprachsteuerung arbeiten, um Apple Paroli bieten zu können. Googles Version soll demnach zu Ehren der verstorbenen Frau des Star-Trek-Erfinders Gene Roddenberry Majel heißen. Sie sprach in der Kultserie unter anderem die Stimme des Bordrechners der Enterprise.

Die Internetuhr wollen viele entwickeln

Die Idee einer Uhr als Zweitdisplay ist nicht neu. Microsoft versuchte sich mit Spot (Smart Personal Object Technology) daran. Die Spot-Watch war jedoch nur kurz verfügbar, da sie nur Daten empfangen, aber nicht senden konnte. Der Uhrenhersteller Fossil und Texas Instruments entwickeln ebenfalls eine Internetarmbanduhr, die per Bluetooth Kontakt zum Notebook, Tablet oder Smartphone des Anwenders aufnimmt und auf dem Display der Uhr darstellt.


eye home zur Startseite
FrankTzFL1977 02. Jan 2012

Sammler und Beta Tester ;) und die Behauptung das Apple dies alles selbst erfunden hat...

-CK- 22. Dez 2011

Klar, ich freue mich schon darauf, wie im Büro, im Hörsaal, im Theater, im Kino, in der...

Lala Satalin... 21. Dez 2011

China != China

KastenBier 21. Dez 2011

Wäre mir nicht bewusst das Google so patentgeil wie Apple ist.

Raistlin 20. Dez 2011

Jetzt mal ehrlich die werden doch eh an das IPOD nano ein armband dran machen und dem...

Kommentieren



Anzeige

  1. Java-Entwickler (m/w) Datenverarbeitungssoftware im Logistikumfeld
    PTV Group, Karlsruhe
  2. Systems Engineer (m/w)
    OCLC GmbH, Böhl-Iggelheim bei Mannheim
  3. IT Supporter 2nd Level (m/w)
    ADP Employer Services GmbH, Dresden
  4. Testingenieur/in
    Bosch Thermotechnik GmbH, Lollar

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Tim Cook

    "Wir verdienen mehr als alle anderen"

  2. Skylake-R

    Intel veröffentlicht 65-Watt-Quadcores mit GT4e-Grafik

  3. Brasilien

    Whatsapp schon wieder blockiert

  4. Microsoft

    SQL Server 2016 steht ab dem 1. Juni bereit

  5. Netzpolitik

    Edward Snowden ist genervt

  6. Elektroauto

    BMW vergrößert die Reichweite des i3 deutlich

  7. Patentklagen

    Nvidia und Samsung legen Rechtsstreit bei

  8. 100 MBit/s

    Telekom-Chef nennt Diskussionskultur zu Vectoring vergiftet

  9. Flyboard Air

    Neuer Weltrekord im Hoverboarden

  10. Pre-Touch

    Microsofts neues Display reagiert vor der Berührung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Privacy-Boxen im Test: Trügerische Privatheit
Privacy-Boxen im Test
Trügerische Privatheit
  1. Kaspersky-Analyse Fast jeder Geldautomat lässt sich kapern
  2. Alphabay Darknet-Marktplatz leakt Privatnachrichten durch eigene API
  3. Verteidigungsministerium Ursula von der Leyen will 13.500 Cyber-Soldaten einstellen

LizardFS: Software-defined Storage, wie es sein soll
LizardFS
Software-defined Storage, wie es sein soll
  1. Security Der Internetminister hat Heartbleed
  2. Enterprise-IT Hunderte Huawei-Ingenieure haben an Telekom Cloud gearbeitet
  3. HPE Hyper Converged 380 Kleines System für das schnelle Erstellen von VMs

LG Minibeam im Test: Wie ein Beamer mein Begleiter wurde
LG Minibeam im Test
Wie ein Beamer mein Begleiter wurde
  1. Huawei P9 im Test Das Schwarz-Weiß-Smartphone
  2. HTC Vive im Test Zwei mal zwei Meter sind mehr, als man denkt
  3. Panono im Test Eine runde Sache mit ein paar Dellen

  1. Wieso Steuern?

    Bill Carson | 08:46

  2. Re: Deshalb bestelle ich so gut wie nie bei Amazon...

    Lala Satalin... | 08:45

  3. Re: Wo bekommt man die Turbinen her?

    Auric | 08:45

  4. Re: Wenn das in der Türkei passiert wäre...

    khale | 08:44

  5. Re: Warum eigentlich nur 64GB RAM max?

    belugs | 08:44


  1. 08:22

  2. 00:35

  3. 00:35

  4. 21:22

  5. 18:56

  6. 18:42

  7. 18:27

  8. 18:17


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel