Solarzellen Nanobeschichtungen sorgen für mehr Effizienz

Zwei US-Forscherteams haben nach eigenen Angaben Techniken entwickelt, um Solarzellen einen höheren Wirkungsgrad zu verleihen. Dabei sollen mehr Elektronen pro Photon freigesetzt werden.

Anzeige

Einen höheren Wirkungsgrad versprechen neue Solarzellen, die US-Wissenschaftler entwickelt haben. Beide Ansätze machen sich die sogenannte Multi-Exziton-Erzeugung (Multiple Exciton Generation, MEG) zunutze.

Mehr Elektronen

In einer Solarzelle geben auftreffende Photonen ihre Energie an Elektronen ab - jeweils ein Elektron pro Photon. Mit Hilfe von MEG soll die Zahl der Elektronen erhöht werden. Wissenschaftler der Universität des US-Bundesstaates Texas in Austin haben eine Beschichtung entwickelt, die das ermöglichen soll.

Die Beschichtung besteht aus dem organischen Halbleiter Pentacen und aus Kohlenstoffsphären, sogenannten Fullerenen. Treffe ein Photon mit einer hohen Energie auf diese Schicht, erzeuge es nicht wie bei herkömmlichen Solarzellen ein Elektron, sondern zwei. Dadurch lasse sich der Wirkungsgrad einer Solarzelle, der auf 31 Prozent begrenzt sei, auf 44 Prozent steigern, schreiben die Forscher um Xiaoyang Zhu im US-Wissenschaftsmagazin Science.

Quantenpunkte

Eine zweite Gruppe vom National Renewable Energy Laboratory (NREL) in Golden im US-Bundesstaat Colorado will den Wirkungsgrad von Solarzellen mit Hilfe von Quantenpunkten aus Bleiselenid erhöhen. Ein System aus solchen Quantenpunkten führte ebenfalls zu einer Erhöhung der Effizienz: Im Schnitt setze ein Photon 1,3 Elektronen frei, schreiben die NREL-Wissenschaftler um Matthew Beard in Science.

Beide Techniken sind noch im Laborstadium. Bis sie kommerziell verfügbar sind, dürfte es noch einige Jahre dauern.


SoniX 20. Dez 2011

Ja da hast du schon Recht. Im Grunde begrüsse ich ja Elektroautos, aber die Akkus sind...

digestif 20. Dez 2011

Deshalb finde Ich sie ja in Deutschland völlig fehl am Platz. Die können sich nicht ohne...

Kommentieren



Anzeige

  1. Quality Assurance Engineer / Rollout and System Integration (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. BW/BI Anwendungsbetreuer (m/w)
    Universitätsklinikum Würzburg, Würzburg
  3. Junior Fleet IT Systems Manager (m/w)
    TUI Cruises GmbH, Hamburg
  4. Referent (m/w) Lernmanagementsysteme mit Schwerpunkt IT-Fachkonzeption
    Gothaer Finanzholding AG, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Marketplace

    Amazon-Händler verklagt Kunden wegen negativer Bewertung

  2. Elektromobilitätsgesetz

    Parken Elektro- und Hybridautos bald kostenlos?

  3. FlashQ

    Entfesselt blitzen mit Crowd-Unterstützung

  4. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  5. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  6. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  7. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  8. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  9. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  10. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. Flappy 48 Zahlen statt Vögel
  2. Deadcore Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux
  3. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman

LG LED Bulb ausprobiert: LED-Leuchtmittel als Ersatz für 100- und 150-Watt-Glühlampen
LG LED Bulb ausprobiert
LED-Leuchtmittel als Ersatz für 100- und 150-Watt-Glühlampen

Light + Building Zur vergangenen Lichtmesse in Frankfurt hat LG zwei LED-Lampen angekündigt, die vor allem Philips Konkurrenz machen werden. Mit 20 und 33 Watt zieht LG mit Philips gleich beziehungsweise überholt die Niederländer sogar. Wir konnten uns das 20-Watt-Exemplar bereits anschauen.

  1. Rückruf durch ESTI Schweizer Starkstrominspektorat warnt vor Billig-LED-Lampen
  2. Power over Ethernet Philips will Lichtsysteme mit Netzwerkkabeln versorgen
  3. Intelligentes Licht von Osram Lightify als Hue-Konkurrent

    •  / 
    Zum Artikel