Solarzellen: Nanobeschichtungen sorgen für mehr Effizienz
Solarzellen: Wirkungsgrad von 31 auf 44 Prozent steigern (Bild: Denis Balibouse/Reuters)

Solarzellen Nanobeschichtungen sorgen für mehr Effizienz

Zwei US-Forscherteams haben nach eigenen Angaben Techniken entwickelt, um Solarzellen einen höheren Wirkungsgrad zu verleihen. Dabei sollen mehr Elektronen pro Photon freigesetzt werden.

Anzeige

Einen höheren Wirkungsgrad versprechen neue Solarzellen, die US-Wissenschaftler entwickelt haben. Beide Ansätze machen sich die sogenannte Multi-Exziton-Erzeugung (Multiple Exciton Generation, MEG) zunutze.

Mehr Elektronen

In einer Solarzelle geben auftreffende Photonen ihre Energie an Elektronen ab - jeweils ein Elektron pro Photon. Mit Hilfe von MEG soll die Zahl der Elektronen erhöht werden. Wissenschaftler der Universität des US-Bundesstaates Texas in Austin haben eine Beschichtung entwickelt, die das ermöglichen soll.

Die Beschichtung besteht aus dem organischen Halbleiter Pentacen und aus Kohlenstoffsphären, sogenannten Fullerenen. Treffe ein Photon mit einer hohen Energie auf diese Schicht, erzeuge es nicht wie bei herkömmlichen Solarzellen ein Elektron, sondern zwei. Dadurch lasse sich der Wirkungsgrad einer Solarzelle, der auf 31 Prozent begrenzt sei, auf 44 Prozent steigern, schreiben die Forscher um Xiaoyang Zhu im US-Wissenschaftsmagazin Science.

Quantenpunkte

Eine zweite Gruppe vom National Renewable Energy Laboratory (NREL) in Golden im US-Bundesstaat Colorado will den Wirkungsgrad von Solarzellen mit Hilfe von Quantenpunkten aus Bleiselenid erhöhen. Ein System aus solchen Quantenpunkten führte ebenfalls zu einer Erhöhung der Effizienz: Im Schnitt setze ein Photon 1,3 Elektronen frei, schreiben die NREL-Wissenschaftler um Matthew Beard in Science.

Beide Techniken sind noch im Laborstadium. Bis sie kommerziell verfügbar sind, dürfte es noch einige Jahre dauern.


SoniX 20. Dez 2011

Ja da hast du schon Recht. Im Grunde begrüsse ich ja Elektroautos, aber die Akkus sind...

digestif 20. Dez 2011

Deshalb finde Ich sie ja in Deutschland völlig fehl am Platz. Die können sich nicht ohne...

Kommentieren



Anzeige

  1. Entwicklungsingenieur (m/w) Software
    EBE Elektro-Bau-Elemente GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart
  2. Software-Entwickler/in für IT-Lösungen im Bereich Vernetztes Fahrzeug / Telematiksysteme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  3. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg
  4. SAP-Modulbetreuer (m/w) Rechnungswesen und Controlling
    HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Pfaffenhofen (Raum Ingolstadt)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  2. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  3. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  4. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  5. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  6. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  7. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  8. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  9. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  10. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Kazam Tornado 348 ausprobiert: Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display
Kazam Tornado 348 ausprobiert
Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display

Nanotechnologie: Die unbekannten Teilchen
Nanotechnologie
Die unbekannten Teilchen
  1. Anode aus Titandioxid Neuer Akku lädt in wenigen Minuten
  2. Nanotechnologie Mit Nanoröhrchen gegen Produktfälschungen

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel