Patentverletzung: British Telecom klagt gegen Google
Ungemach aus Großbritannien: Patentklage gegen Google wegen Android (Bild: Bobby Yip/Reuters)

Patentverletzung British Telecom klagt gegen Google

Google soll mit mehreren Angeboten Patente von British Telecom (BT) verletzen, unter anderem mit dem mobilen Betriebssystem Android. BT hat in den USA auf Schadensersatz geklagt.

Anzeige

British Telecom (BT) hat gegen Google geklagt. Das Unternehmen verletze mehrere seiner Patente, erklärte der britische Telekommunikationsanbieter in der Klageschrift, die bei einem Gericht im US-Bundesstaat Delaware eingereicht wurde.

Google verletze mit dem Android Market, Google Maps, Google Suche, Google Music, Google+ und Google Offers sechs BT-Patente, sagt BT. Das US-Patentamt, das United States Patent and Trademark Office, hatte die Patente in den Jahren 2000 bis 2004 gewährt. Sie beziehen sich beispielsweise auf ortsbezogene Informationen oder auf die Erkennung, ob ein Gerät per WLAN oder Mobilfunk mit dem Internet verbunden ist.

BT verlangt von Google Schadensersatz für die unrechtmäßige Nutzung der Patente. Sollte der Telekommunikationsanbieter recht bekommen, müsste Google für jedes Android-Gerät eine Lizenzabgabe bezahlen. Allein im dritten Quartal 2011 wurden weltweit über 60 Millionen Android-Smartphones verkauft.

Google hat die Anschuldigungen zurückgewiesen. Die seien grundlos, erklärte das Unternehmen und kündigte an, sich energisch dagegen zu Wehr zu setzen.

Es ist nicht die erste Patentklage gegen Android. Weitere Klagen sind von Apple, Oracle, Microsoft, eBay und Gemalto anhängig.


tingelchen 19. Dez 2011

Da gibt es nichts zu "erkennen". Das OS weis genau mit was es verbunden ist. Sonst könnte...

Trockenobst 19. Dez 2011

Exakt. Das ist dem aber nicht genug. Das ist ja der Punkt. Und weil man sonst nicht an...

Tantalus 19. Dez 2011

Kann schon sein. Flatrate-Tarife sind ja inzwischen fast alltäglich, und da auch fast...

the_spacewürm 19. Dez 2011

Das noch nicht mal: Google verkauft ja selbst keine Handys, insofern verkauft BT auch...

Kommentieren



Anzeige

  1. Web-Entwickler (m/w)
    PROJECT PI Immobilien AG, Nürnberg
  2. Softwareentwickler GUI, HMI (m/w)
    GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH, Kaufering (Raum München)
  3. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
    Universität Passau, Passau
  4. Direktor (m/w) Collaboration und Web Technologien
    BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Auf Schreiben wegen Rundfunkbeitrag reagieren

  2. Filmstreaming

    Erste Preise für Netflix Deutschland sichtbar

  3. Alone in the Dark

    Atari setzt auf doppelten Horror

  4. LMDE

    Linux Mint wechselt zu Debian Stable neben Ubuntu

  5. Preisvergleich

    Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig

  6. Akoya P2213T

    Medion stellt Windows-Convertible für 400 Euro vor

  7. Hacker

    Lizard Squad offenbar verhaftet

  8. Lennart Poettering

    Systemd und Btrfs statt Linux-Distributionen mit Paketen

  9. Dircrypt

    Ransomware liefert Schlüssel mit

  10. Wegen Computerabstürzen

    Nasa will Speicher eines Marsroboters neu formatieren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Benq FHD Wireless Kit im Test: Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
Benq FHD Wireless Kit im Test
Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
  1. Project Ara Rockchip und Toshiba in Googles modularem Smartphone
  2. Google und Linaro Android-Fork für Modulsmartphone Ara

Alma und E-ELT: Auf den Spuren der Superteleskope
Alma und E-ELT
Auf den Spuren der Superteleskope
  1. Saturn Mit dem Enterprise-Warpcore Planeten erforschen
  2. Urknall Waren die Spuren des Urknalls nur Staubmuster?
  3. Astronomie Auf der Suche nach außerirdischer Luftverschmutzung

Test Infamous First Light: Neonbunter Actionspaß
Test Infamous First Light
Neonbunter Actionspaß
  1. Infamous Erweiterung First Light leuchtet Ende August 2014

    •  / 
    Zum Artikel