Statue von Steve Jobs in Budapest
Statue von Steve Jobs in Budapest (Bild: Laszlo Balogh/Reuter)

Walter Isaacson Fortsetzung der Steve-Jobs-Biografie geplant

Walter Isaacsons Buch über das Leben von Steve Jobs ist ein solcher Erfolg, dass der Autor über eine Fortsetzung nachdenkt. Isaacson glaubt, die Lebensgeschichte werde die Menschen noch in einem Jahrhundert beschäftigen.

Anzeige

Walter Isaacson, der Autor der ersten autorisierten Steve-Jobs-Biografie, hat Pläne für eine Fortsetzung. Er erklärte in einer Talkshow, dass eine ausführlich kommentierte Fassung des 630-Seiten-Werks möglich sei. Eine weitere Möglichkeit wäre eine Fortsetzung, die alle Details um Jobs Tod erfasst.

"Dies ist der erste oder zweite Entwurf", sagte er über die Rolle seines Buches bei der Dokumentation von Jobs' Leben. "Es ist nicht der endgültige Entwurf."

Isaacson glaubt, dass die ungewöhnliche Lebensgeschichte des Apple-Mitbegründers die Menschen noch in Jahrzehnten oder in einem Jahrhundert beschäftigen wird. Isaacson, Chef der Denkfabrik Aspen-Institut, war Aufsichtsratschef des US-Senders CNN und Managing Editor des Time-Magazins. Er hat Bestsellerbiografien zu den US-Staatsmännern Benjamin Franklin und Henry Kissinger und zu Albert Einstein verfasst.

Am 12. Dezember 2011 gab Amazon.com bekannt, dass der Titel "Steve Jobs" das am besten verkaufte Buch des Jahres 2011 sei. Der Titel kam erst im Oktober 2011 in den Verkauf. Chris Schluep, Senior Editor für Books bei Amazon.com, bezeichnete den Erfolg des Buches als phänomenal, nannte aber keine Verkaufszahlen.

In Deutschland ist die Hardcoverausgabe von "Steve Jobs" von Isaacson auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste für Sachbücher. Isaacson arbeitete seit 2009 an dem Buch. Er interviewte dafür Jobs über 40-mal und sprach mit dessen Familienangehörigen, Arbeitskollegen und Konkurrenten.

Das Buch gewährte neue Einblicke in die Gedankenwelt von Jobs, der am 5. Oktober 2011 seinem Krebsleiden erlag. So hatte sich Jobs eine Uniform für seine Beschäftigten gewünscht. Weil er sich damit nicht durchsetzen konnte, trug er bei öffentlichen Auftritten stets den gleichen schwarzen Pullover.

"Er legte Wert darauf, auf brutale Weise ehrlich zu sein. Dieser Zug machte ihn charismatisch und inspirierend, er machte ihn aber auch, um die Sache beim Namen zu nennen, bisweilen zu einem Arschloch", heißt es in dem Buch.

Die Funktionen des mobilen Betriebssystems Android basieren laut Jobs auf einem einzigen "großen Diebstahl". Er wolle wenn nötig "jeden Cent von Apples 40 Milliarden US-Dollar auf der Bank dafür ausgeben, um dieses Unrecht zu beenden", sagte er in einem Interview mit dem Biografen. Auch über Pläne für einen Apple-Fernseher sprach er. "Er wird die simpelste Bedienung haben, die man sich vorstellen kann. Ich habe das am Ende geknackt."


lolig 19. Dez 2011

Es bleibt die Frage wie viel "Innovationskraft" Apple noch ohne Jobs hat, wenn es daran...

alwas 19. Dez 2011

Das hat er sich bei den Christen abgeschaut, die hatten damals schon die Idee des Alten...

SaSi 19. Dez 2011

...weil sie geld bringen?

yaxl3y 18. Dez 2011

Isaacson glaubt, dass er mit der Lebensgeschichte des Apple-Mitbegründers noch in...

ggggggggggg 18. Dez 2011

naja, im Artikel steht ja was davon, dass er genauer auf die Umstände seines Ablebens...

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter Service Desk/IT-Support (m/w)
    Augustinum gemeinnützige GmbH, München
  2. Fachgebietsleiter/-in im Fachbereich "Strahlenschutz und Umwelt"
    Bundesamt für Strahlenschutz, Salzgitter
  3. IT Consultant Java EE (m/w) Finance
    K+H Software KG, Landshut und Germering bei München
  4. Teamleiter/in AUTOSAR Integration & Build Solutions
    Robert Bosch GmbH, Abstatt

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. TIPP: Amazon Fire TV
    84,00€
  2. Dell 24-Zoll-Ultra-HD-Monitor
    529,90€
  3. Angebote der Woche bei Notebooksbilliger
    (u. a. Samsung Galaxy Tab 4 für 239,90€, Bosch IXO IV für 39,90€)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Chaton

    Samsung schaltet seinen Messenger ab

  2. Lehrreiche Geschenke

    Stille Nacht, Bastelnacht

  3. Samsung NX300

    Unabhängige Firmware verschlüsselt Fotos

  4. Arbeiter in China

    BBC findet schlechte Arbeitsbedingungen bei Apple-Zulieferer

  5. Misfortune Cookie

    Sicherheitslücke in Routern angeblich weit verbreitet

  6. Deutscher Entwicklerpreis 2014 Summit

    Das dreifache Balancing für den E-Sport

  7. Sicherheitssystem

    Volvo will Fahrradfahrer mit der Cloud schützen

  8. Security

    Schwere Sicherheitslücke im Git-Client

  9. Lumia Denim

    Verteilung von Windows-Phone-Update hat begonnen

  10. i8-Smartphone

    Linshof erliegt dem (T)Rubel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

1.200-MBit-Powerline im Test: "Schatz, mach das Licht aus, das Netz ist so langsam!"
1.200-MBit-Powerline im Test
"Schatz, mach das Licht aus, das Netz ist so langsam!"

Parrot Bebop ausprobiert: Handliche Kameradrohne mit großem Controller
Parrot Bebop ausprobiert
Handliche Kameradrohne mit großem Controller
  1. Parrot Smartphone-Teleprompter für das Kameraobjektiv

    •  / 
    Zum Artikel