Apple iTunes Match startet in Deutschland

Apple hat seinen Dienst iTunes Match nun auch in Deutschland freigeschaltet. Das einjährige Abonnement des Musik-Nachkaufdienstes kostet rund 25 Euro. Gleichzeitig mit dem Start hatte Apple allerdings Probleme mit seinem Anmeldesystem.

Anzeige

Apples Musik-Nachkaufdienst iTunes Match hat Deutschland und einige andere Länder erreicht und kann abonniert werden. Damit können Kunden für eine Jahresgebühr von 24,99 Euro Musikstücke nachkaufen, die nicht über iTunes erworben wurden, und auf ihren Geräten wiedergeben, sofern sie an ihr iTunes-Konto gekoppelt sind. Nach dem Abschluss des Abos erhält der Kunde eine Bestätigungs-E-Mail. Nach dem Neustart und dem erneuten Anmelden bei iTunes kann der eigene Computer mit iTunes Match verbunden und gescannt werden. Je nach Größe der Mediathek kann dies durchaus einige Stunden dauern. Bietet Apple die Lieder über iTunes an, erhält der Kunde eine hochwertige Version in AAC mit 256 KBit/s.

Ist die Musik nicht über iTunes erhältlich oder findet sie die Abgleichfunktion nicht, wird die eigene Version vom Rechner aus in die iCloud übertragen. So können ebenfalls alle iCloud-fähigen-Geräte des Anwenders darauf zugreifen. Selbst von CDs gerippte Musik wird akzeptiert. Das kostenlose 5-GByte-Volumen von iTunes wird von den Musikuploads nicht geschmälert.

Nach dem Abschluss des Abonnements zeigt iTunes unter anderem in der linken Menüleiste den Punkt "iTunes Match" an. Apples neuer Dienst setzt die aktuelle iTunes-Version 10.5.2 voraus und wird dem Nutzer angeboten, sobald er sich mit seiner Apple-ID anmeldet. Die Jahresgebühr wird erneut fällig, wenn das Jahr abgelaufen ist und der Anwender nicht vorher gekündigt hat. Maximal 25.000 Songs dürfen in der Mediathek sein, sonst funktioniert der Abgleich nicht und wird mit einer Fehlermeldung quittiert.

Außerdem sorgt iTunes für die Verteilung der Einkäufe auf allen Geräten des Anwenders. Kauft er zum Beispiel Musik mit iTunes auf dem iPad, steht sie auch auf seinem iPhone oder seinem PC und Mac als Kopie zur Verfügung.

Apple stellte die neue Funktion schon Anfang Juni 2011 auf seiner World Wide Developers Conference (WWDC) zusammen mit iCloud vor und startete sie Mitte November 2011 zunächst exklusiv in den USA.

Apple-ID-System ist zwischenzeitlich ausgefallen

Erste Berichte über Probleme beim Anmelden mit einer Apple-ID erreichten uns schon gestern Abend. So gelang es beispielsweise einer iTunes-Version auf einem PC nicht zu starten, weil diese vergeblich auf eine Reaktion des Apple-Servers wartete. Am heutigen Morgen kam es dann aber zu einem größeren Ausfall, der seit 11 Uhr aber anscheinend wieder behoben wurde. Die meisten Dienste ließen sich nicht nutzen. Zwischenzeitlich gelang uns nur bei iWork.com eine Anmeldung.


Netspy 18. Dez 2011

Also auf meinem iPad 2 ist dieser Knopf in iTunes ganz rechts unten vorhanden.

posix 17. Dez 2011

Das mit der IP ist trotz allem Unfug, und es gibt sicher niemanden der in der Woche oder...

Yeeeeeeeeha 16. Dez 2011

Mein Abgleich ist jetzt fertig und es fand KEIN Download der gematchten Files statt, ich...

Netspy 16. Dez 2011

BTW: Ich finde jetzt nur eine Quelle für Ende 2010 aber laut der hat iTunes einen...

Kommentieren




Anzeige
  1. SAP-Application-Manager/-in SD/MM
    amedes Medizinische Dienstleistungen GmbH, Göttingen
  2. Corporate Security Officer (m/w)
    Bremer Landesbank, Bremen
  3. Referent SAP ERP HCM (m/w)
    Buchen IndustrieService GmbH, Köln
  4. Softwareentwickler/in
    Mönkemöller & Co. Ingenieurbüro GmbH, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Streaming-Video

    Appwork wehrt sich gegen Verbot von JDownloader-Funktion

  2. Kim Dotcom

    Alle Megaupload-Daten beim Hoster Leaseweb gelöscht

  3. Prism-Skandal

    Edward Snowden will Asyl in Island

  4. ICS

    Kaspersky will sicheres eigenes OS für Industrieanlagen

  5. Neuland Internet

    Merkel macht sich zum Gespött der Netzgemeinde

  6. Satoru Iwata

    Nintendo schließt Preissenkung für Wii U aus

  7. Video

    John McAfee ruft zum Deinstallieren der McAfee-Software auf

  8. Merkel zu Prism

    "Das Internet ist für uns alle Neuland"

  9. Flutkatastrophe

    Ein Spendenkonzert, die Gema und das Prinzip

  10. Load Impact

    Lasttests ganz einfach



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Erster Blick auf iOS 7: Neuanfang mit iTunes Radio und knalligen Farben
Erster Blick auf iOS 7
Neuanfang mit iTunes Radio und knalligen Farben

Golem.de hat mit iOS 7 schon einmal eine kleine Rundreise gewagt, die uns von Berlin nach Caerdydd und Bristol wieder zurück nach Berlin führte. Dabei haben wir iTunes Radio ausprobiert, uns an die neuen Farben und die Bedienung gewöhnt und neue Roaming-Daten gesehen.

  1. Maps Apples Kartenmaterial kommt auf die Macs
  2. Apple iOS 7 mit Multitasking und neuem Interface
  3. Jonathan Ive Apple unter Zeitdruck wegen Designänderungen an iOS 7

Prism: US-Spähprogramme sollen 50 Anschläge verhindert haben
Prism
US-Spähprogramme sollen 50 Anschläge verhindert haben

Die NSA wehrt sich gegen die Kritik an dem Spähprogramm Prism: Im US-Kongress nannte Geheimdienst-Chef Alexander Zahlen zu angeblichen Ermittlungserfolgen.

  1. Berlin-Besuch Proteste gegen Obama wegen Prism angekündigt
  2. Datenschutz Internetfirmen wehrten sich gegen Prism
  3. NSA Prism-Logo verstößt gegen Copyright

Hands on: Huawei Ascend P6 ist schick und schlank
Hands on
Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

Huawei hat sein neues Smartphone aus der Ascend-Reihe vorgestellt. Das Ascend P6 setzt weniger auf neue Hardware als auf Design. Es ist schick und schlank und sieht von der Seite aus wie ein iPhone 4.

  1. Huawei Ascend P6 Dünnes Android-Smartphone für 450 Euro
  2. Huawei Mediapad 10 Link 10-Zoll-Tablet mit UMTS-Modem ist da
  3. Android-Smartphone Huawei beginnt mit der Auslieferung des Ascend P2

Zum Artikel