Internet Explorer künftig mit automatischen Updates
Internet Explorer künftig mit automatischen Updates (Bild: Wikipedia)

Internet Explorer Microsoft führt automatische Updates ein

Windows-Nutzer erhalten künftig automatisch die jeweils aktuelle Version des Internet Explorer, die für ihr System verfügbar ist. Microsoft führt dazu automatische Updates für Nutzer von Windows XP, Windows Vista und Windows 7 ein.

Anzeige

"Jeder profitiert von einem aktuellen Browser." So begründet Microsoft die Einführung automatischer Browserupdates für den Internet Explorer unter Windows XP, Windows Vista und Windows 7. Microsoft spricht von einem wichtigen Schritt, um das Internet voranzubringen. Und auch die Sicherheit spielt dabei ein große Rolle, denn veraltete Browser gelten gemeinhin als großes Sicherheitsrisiko.

Microsoft folgt damit dem Vorbild von Google, das Chrome schon seit längerer Zeit mit automatischen Updates versorgt. Und auch bei Mozilla sind sogenannte stille Updates des Browsers in Arbeit. Der Schritt könnte dazu führen, dass sich neue Versionen des Internet Explorer deutlich schneller verbreiten, als das bisher der Fall war.

So nutzen am heutigen 15. Dezember 2011 bereits 36,45 Prozent der Chrome-Nutzer auf Golem.de die am Abend des 13. Dezember 2011 veröffentliche Version Chrome 16, rund 15 Prozent sind mit Chrome 15 unterwegs. Unter den Nutzern des Internet Explorer liegt die Version 8 mit 53,25 Prozent vor der Version 9 mit 31,48 Prozent, die bereits Mitte März 2011 erschienen ist und auf rund 65 Prozent der dabei genutzten Windows-Systeme laufen würde.

Den Anfang in Sachen automatische IE-Updates macht Microsoft im Januar in Australien und Brasilien. Kunden in diesen Ländern, die ihre Systeme per Windows Update aktualisieren, erhalten dann die jeweils für ihr Betriebssystem aktuelle verfügbare Version des Browsers installiert. Weitere Länder sollen schrittweise folgen. Einstellungen wie die Startseite, die Suchmaschinen und der gewählte Standardbrowser bleiben erhalten.

IE8 und IE9 können blockiert werden

Wer aber partout keine neue Version des Internet Explorer haben will, kann ein Update des Browsers mit einem Update-Blocker für den Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9 verhindern. Diese Tools müssen aber aktiv installiert werden. Nutzer, die zuvor schon die Installation von IE8 oder IE9 per Windows Update abgelehnt haben, sollen ebenfalls kein automatisches Update erhalten. Zudem sollen Windows-Nutzer einmal gemachte Updates wieder deinstallieren können.

Die Einführung der automatischen Updates ändert auch nichts daran, dass Microsoft weiterhin die mit der jeweiligen Windows-Version gelieferte IE-Version weiterhin mit Updates versorgt. Im Fall von Windows XP ist das der Internet Explorer 6.

Für Windows XP mit Service Pack 3 wird der Internet Explorer 8 als Update mit hoher Priorität ausgeliefert, für Windows Vista und Windows 7 kommt der IE9 als wichtiges Updates.

Künftige Versionen des Internet Explorer will Microsoft mit einer neuen Option versehen, über die Nutzer die automatischen Browserupdates deaktivieren können.


Toruk Makto 16. Dez 2011

aha. ich hab ;) nee du. opensource bedeute zunächst erstmal rein technisch: quelloffen...

Affenkind 16. Dez 2011

Als Web-Programmierer dreht man sowieso durch mit IE. Die ganzen alten Versionen treiben...

Freiheit statt... 16. Dez 2011

Klingt ja fast so, als hätte es bisher keine automatischen Updates für den Internet...

gisu 16. Dez 2011

Vor fünf Jahren hat sich auch noch kein Schwein über CSS3 und HTML5 unterhalten...

Fizze 15. Dez 2011

Dann ist schon mal gut.

Kommentieren




Anzeige

  1. Senior Software Tester / Testspezialist / Testberater / Senior Software Testconsultant (m/w)
    imbus AG, Möhrendorf (bei Erlangen) und München
  2. Head of Customer Service (m/w)
    Nemetschek Allplan Deutschland GmbH, München
  3. Consultant (m/w) Daten- und Prozessmanagement
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe
  4. System Engineers (m/w)
    SVA System Vertrieb Alexander GmbH, Karlsruhe und Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Filesharing

    Gesetz gegen unseriöses Inkasso tritt in Kraft

  2. Bundesverkehrsministerium

    Kennzeichen-Scan statt Maut-Vignette

  3. Haftungsprivilegien

    Wann macht sich ein Hoster strafbar?

  4. Settop-Box

    Skys Streaming-Client ist der Roku 3

  5. Steam

    Square Enix weitet Geo-Lock bei Spielen aus

  6. Smartphone

    LGs 5-Zoll-Display hat einen 0,7 mm dünnen Rand

  7. Staatsanwaltschaft Dresden

    Öffentliche Fahndung nach Kinox.to-Betreiber

  8. Sicherheit

    Nacktscanner jetzt doch für deutsche Flughäfen

  9. HDMI-Handshake

    Firmware 2.0 lässt manche Playstation 4 verstummen

  10. Motorola

    Lenovo übernimmt Googles Smartphone-Sparte



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



FTDI: Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
FTDI
Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
  1. FTDI Treiber darf keine Geräte deaktivieren
  2. Bei Windows Update gelöscht Keine Killer-Treiber mehr für gefälschte FTDI-Chips

Ubuntu 14.10: Zum Geburtstag kaum Neues
Ubuntu 14.10
Zum Geburtstag kaum Neues
  1. Thomas Voß "Mir ist in zwei Jahren relevanter als Wayland"
  2. Ubuntu Unity 8 soll Standard in 16.04 werden
  3. Ubuntu Unity-Lockscreen-Bug kann Passwort verraten

Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

    •  / 
    Zum Artikel