Abo
  • Services:
Anzeige
Google Wallet speichert vertrauliche Daten unverschlüsselt.
Google Wallet speichert vertrauliche Daten unverschlüsselt. (Bild: Golem.de)

Bericht: Google Wallet speichert Kontodaten unverschlüsselt

Google Wallet speichert vertrauliche Daten unverschlüsselt.
Google Wallet speichert vertrauliche Daten unverschlüsselt. (Bild: Golem.de)

Googles Bezahlsystem für Android-Smartphones, Wallet, speichert die Daten über Kontostände und Bezahlvorgänge unverschlüsselt ab. Das haben Forscher von Viaforensics herausgefunden.

Wallet ist Googles Einstieg ins mobile Bezahlen. Die im Frühjahr dieses Jahres vorgestellte App soll das bequeme und sichere Bezahlen mit dem Smartphone erlauben, hatte Google versprochen. Bis dahin scheint es allerdings noch ein langer Weg zu sein. Lediglich die vollständige Kreditkartennummer und der zugehörige Sicherheitscode werden bisher sicher abgespeichert. Praktisch alle anderen bei der Nutzung von Wallet anfallenden Daten landen unverschlüsselt auf dem Smartphone und können prinzipiell ausgelesen werden. Das berichtet Andrew Hoog, leitender Forscher des Sicherheitsunternehmens Viaforensics, in einem Blogbeitrag auf der Homepage des Unternehmens.

Anzeige

In dem Beitrag heißt es: "Während Google Wallet bei der sicheren Speicherung Ihrer vollständigen Kreditkarte einen ordentlichen Job macht [...], ist die Menge von Daten, die Google Wallet unverschlüsselt speichert, beträchtlich."

Die vollständige Kreditkartennummer und der zugehörige Sicherheitscode werden auf dem NXP-Chip der für Wallet geeigneten Smartphone-Modelle gespeichert. Bisher gilt der verwendete Chip PN65 als sicher. Die übrigen Daten zu Konten und Bezahlvorgängen werden laut Viaforensics unverschlüsselt "in verschiedenen SQLite-Datenbanken" auf dem Smartphone gespeichert.

Darin sieht Hoog ein erhebliches Sicherheitsrisiko: "Die Gelegenheit, diese Daten für einen Social-Engineering-Angriff auf Verbraucher zu nutzen, ist ziemlich groß. Wenn ich zum Beispiel Ihren Namen weiß, wann Sie Ihre Kreditkarte zuletzt benutzt haben, die letzten vier Ziffern und das Gültigkeitsdatum der Karte, so bin ich ziemlich optimistisch, dass ich diese Daten zu meinem Vorteil nutzen könnte."

Google hat die Ergebnisse der Viaforensics-Forscher nicht bestritten. Gegenüber NFC World erklärte Google dazu: "Die Viaforensics-Studie widerlegt die Effektivität der mehrschichtigen Sicherheitsmechanismen in Android OS und Google Wallet nicht. Der Bericht bezieht sich auf ein gerootetes Handy. Aber selbst in diesem Fall schützt das sichere Element die Bezahlungsinstrumente, einschließlich Kreditkartennummer und Sicherheitscode. [...] Auf der Grundlage der Befunde im Bericht haben wir die App geändert, um zu verhindern, dass gelöschte Daten auf gerooteten Geräten wiederhergestellt werden können."


eye home zur Startseite
Nasenbaer 21. Dez 2011

Stimmt schon. Zumal ich durch auslesen des Facebook-Account (das PW brauch ich dazu nich...

RazorHail 16. Dez 2011

die ganzen kassenzettel in meinem portmonee liegen ja normalerweise auch unverschlüsselt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt
  3. expert AG, Langenhagen
  4. Multitest elektronische Systeme GmbH, Rosenheim


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 21,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. The Expendables 3 Extended 7,29€, Fight Club 6,56€, Predator 1-3 Collection 24,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Verschlüsselung

    OpenSSL veröffentlicht Version 1.1.0

  2. DJI Osmo+

    Drohnenkamera am Selfie-Stick

  3. Kaffeehaus lädt Smartphone

    Starbucks testet Wireless Charging in Deutschland

  4. Power9

    IBMs 24-Kern-Chip kann 8 TByte RAM pro Sockel nutzen

  5. Für Werbezwecke

    Whatsapp teilt alle Telefonnummern mit Facebook

  6. Domino's

    Die Pizza kommt per Lieferdrohne

  7. IT-Support

    Nasa verzichtet auf Tausende Updates durch HP Enterprise

  8. BGH-Antrag

    Opposition will NSA-Ausschuss zur Ladung Snowdens zwingen

  9. Kollaborationsserver

    Nextcloud 10 verbessert Server-Administration

  10. Exo-Planet

    Der Planet von Proxima Centauri



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
­Cybersyn: Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
­Cybersyn
Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
  1. Princeton Piton Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen
  2. Programmiersprache Go 1.7 läuft schneller und auf IBM-Mainframes
  3. Adecco IBM will Helpdesk-Geschäft in Erfurt und Leipzig loswerden

Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

  1. Re: Mhmmm... gratis Pizza

    der_wahre_hannes | 08:41

  2. Re: Ganz einfach

    wasabi | 08:38

  3. Der Hersteller hätte gerne 750EUR...

    donadi | 08:37

  4. Re: Wer nicht Telegram nutzt

    Bleistiftspitze | 08:36

  5. Re: Tja...und Threema will selbst niemand...

    wasabi | 08:35


  1. 08:21

  2. 08:05

  3. 07:31

  4. 07:19

  5. 15:54

  6. 15:34

  7. 15:08

  8. 14:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel