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Richard M. Stallman im Februar 2010
Richard M. Stallman im Februar 2010 (Bild: Victor Powell/CC Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

Richard Stallman: "Facebook späht IP-Adressen von Nichtmitgliedern aus"

Richard M. Stallman im Februar 2010
Richard M. Stallman im Februar 2010 (Bild: Victor Powell/CC Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

Der Free-Software-Aktivist Richard Stallman wirft Facebook vor, auch die IP-Adressen von Nichtmitgliedern aufzuzeichnen und zu sammeln. Auch wenn der Internetkonzern nicht wisse, wer die Nutzer seien.

Richard Stallman, Gründer und Chef der Free Software Foundation, hat Facebook der illegalen Profilbildung beschuldigt. Stallman sagte dem staatlich finanzierten Fernsehsender Russia Today (RT) in einem Interview: "Facebook betreibt eine massive Überwachung. Wenn es einen 'Gefällt-mir-Button' auf einer Seite gibt, dann weiß Facebook, wer diese Seite besucht."

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Facebook könne die IP-Adressen des Computers, der die Seite besucht, erhalten, auch wenn die Person am Rechner kein Facebook-Nutzer sei. "Wenn jemand mehrere Seiten besucht, auf denen der 'Gefällt-mir-Button' ist, dann weiß Facebook, dass er all diese Seiten besucht hat, ohne natürlich seine genaue Identität zu kennen", sagte der Aktivist.

Stallmans Position in der freien Softwarebewegung ist infrage gestellt, seit er im Oktober 2011 in seinem Blog sehr provokante Aussagen zum Tod des Apple-Gründers Steve Jobs gemacht hatte. "Ich freue mich nicht darüber, dass er tot ist, aber ich bin froh, dass er weg ist."

Bei der Ablehnung des Facebook-Buttons ist Stallman Unterstützung von Datenschützern sicher. Der schleswig-holsteinische Landesdatenschützer Thilo Weichert geht gegen Regierungsstellen und große Unternehmen vor, die Gefällt-mir-Buttons auf ihren Webseiten haben oder Facebook-Fanpages betreiben. Weichert wandte sich am 13. Dezember 2011 deswegen an den Landtag Schleswig-Holsteins mit der Bitte, sich des Themas anzunehmen: Staatliche Stellen seien "dafür verantwortlich, dass Daten der Nutzenden illegal in die USA zu Facebook gelangen. Zugleich wird damit ein Internetportal genutzt und gefördert, das in vielerlei sonstiger Weise, zum Beispiel durch den Einsatz von Gesichtserkennungsverfahren, gegen den Datenschutz verstößt. Das sollte das Parlament nicht tatenlos hinnehmen."


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XeniosZeus 17. Dez 2011

Welchen Browser benutzt du denn? Firefox macht das schon relativ lange (Chrome weiß ich...

bierbowle 16. Dez 2011

http://dooble.sf.net einfach in Settings / Sicherheit / Block third Party Frame...

dehacker 16. Dez 2011

Ja, wanip, hostip, hostname, timstamp, browser-version, betriebssystem, proxy...

dehacker 16. Dez 2011

wow, große Fusion mit den weltgrößten Firmen??? Ich glaube, das wird der Anfang des...

DY 16. Dez 2011

"Mit der Einstellung müssten wir wirklich sämtliche Inhaltseinbindungen aus externen...


Phrixos-IT SEO Hard- Software PC-Probleme Internet / 15. Dez 2011



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