Betrunkene RIM-Manager: Was sich auf dem Flug nach China abgespielt hat
Boeing 777 von Air Canada (Bild: Tim Wimborne/Reuters)

Betrunkene RIM-Manager Was sich auf dem Flug nach China abgespielt hat

Sturzbetrunkene und grölende RIM-Manager, die Fluggäste und Flugbegleiter bedrohen und gefesselt werden mussten, das Klebeband aber durchbeißen konnten; das ist keine Szene aus der Filmkomödie The Hangover Part 3, sondern aus kanadischen Gerichtsunterlagen.

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Gerichtsdokumente, die dem Sender CBC News Canada vorliegen, zeichnen ein erschreckendes Bild der chaotischen Vorgänge um zwei betrunkene Research-In-Motion-Manager auf einem Flug von Kanada nach China. Die Boeing 777 mit 314 Passagieren musste wegen des Tumults nach Vancouver umkehren.

Bisher war bekannt, dass Senior Vice President George Campbell (45) und Vice President Paul Alexander Wilson (38) laut Royal Canadian Mounted Police "zu viel Alkohol konsumiert und die Anweisungen der Besatzung missachtet haben". Campbell und Wilson waren mit der Fluggesellschaft Air Canada unterwegs. Beide RIM-Manager plädierten vor einem Gericht in British Columbia für schuldig und müssen jeweils 35.878 Kanadische Dollar (rund 26.358 Euro) Strafe an die Fluggesellschaft zahlen, sie erhielten ein Jahr Bewährungsstrafe. Wie Research In Motion erklärte, wurden sie wegen des Vorfalls entlassen. Doch was während des Direktflugs von Kanada nach Peking passierte, war bislang unklar.

Laut den Gerichtsunterlagen kamen Campbell und Wilson schon stark angetrunken in das Flugzeug. Dort tranken sie weiter, schliefen immer wieder ein, wachten auf und schrien einander an. Campbell drohte der Anklage zufolge anderen Passagieren, sie anzugreifen, wenn sie das Flugzeug verließen. Ein Flugbegleiter sagte, Campbell habe auf dem Bauch im Gang gelegen und mit den Füßen auf den Boden getreten. Einer der Männer "beleidigte einen Flugbegleiter und drohte einem anderen Schläge an", hieß es weiter.

Mehreren Crew-Mitgliedern und Fluggästen sei es gemeinsam gelungen, den beiden Rowdys Handfesseln aus Plastik und Klebeband anzulegen, die "diese aber durchgebissen hätten", wodurch die Situation erneut eskalierte. Der Kapitän entschloss sich daraufhin schließlich zur Umkehr.

Air Canada bezifferte seine Verluste durch den Vorfall später auf 200.000 Kanadische Dollar (rund 148.570 Euro).


nOOcrypt 17. Dez 2011

Was "man" tut ist mir ziemlich egal. Ich bin nicht "man". Bei mir ist der Beruf nur noch...

DeaD_EyE 15. Dez 2011

rofl, der war echt gut

Affenkind 15. Dez 2011

Ob das ein guter Stoff ist? Alltäglich, meine Flüge laufen immer so ab. ^^

YoungManKlaus 15. Dez 2011

... könnte man doch fast meinen ;) Bei Nokia merkt mans nur nicht weil mans bei Finnen eh...

dehe 15. Dez 2011

also die bei den Occupy hatten relativ dünne Fesseln, die wohl auch leicht zu knacken...

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