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13 Patches von Microsoft für 19 Sicherheitslücken
13 Patches von Microsoft für 19 Sicherheitslücken (Bild: iStock Photo)

Microsofts Patchday: Ein Windows-Patch weniger als geplant

13 Patches von Microsoft für 19 Sicherheitslücken
13 Patches von Microsoft für 19 Sicherheitslücken (Bild: iStock Photo)

Microsoft hat kurzfristig ein geplantes Update für die Windows-Plattform zurückgezogen. Eigentlich sollten in diesem Monat 20 Sicherheitslücken mit 14 Patches geschlossen werden. Nun bleibt eine Windows-Sicherheitslücke noch mindestens einen Monat offen.

In diesem Monat erscheinen von Microsoft doch nur 13 statt 14 Patches. Ende vergangener Woche hatte Microsoft angekündigt, in diesem Monat 14 Sicherheitspatches zu veröffentlichen. Stattdessen sind doch nur 13 Patches erschienen, die nun statt 20 nur 19 Sicherheitslücken beseitigen. Microsoft hat einen Windows-Patch nicht veröffentlicht, weil in den letzten Testphasen Kompatibilitätsprobleme aufgetreten sind. Der Patch sollte eine seit September 2011 bekannte SSL-Sicherheitslücke beseitigen, die nach Aussage von Microsoft bisher nicht ausgenutzt wird.

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Nun will Microsoft die Kompatibilitätsprobleme erst beseitigen, bis der SSL-Patch voraussichtlich am 10. Januar 2012 nachgereicht wird. Die betreffende SSL-Sicherheitslücke bleibt damit noch mindestens einen Monat ungeschlossen.

Für die Windows-Plattform hat Microsoft im letzten Patchday dieses Jahres sieben Patches für die Windows-Plattform veröffentlicht, die jeweils eine Sicherheitslücke beseitigen. Vier der sieben Windows-Sicherheitslücken können zur Ausführung beliebigen Programmcodes missbraucht werden. Eine der Sicherheitslücken wird bereits aktiv vom Duqu-Schädling ausgenutzt. Bereits Anfang November 2011 hat Microsoft dafür einen Patch in Aussicht gestellt.

Ein weiteres Windows-Sicherheitsleck kann ebenfalls zur Codeausführung verwendet werden, allerdings muss sich ein Angreifer dazu lokal am System anmelden können. Die zwei übrigen Windows-Sicherheitslücken lassen sich zur Erhöhung von Benutzerrechten nutzen und gelten als weniger gefährlich.

In allen Versionen des Internet Explorer wurden insgesamt drei Sicherheitslücken gefunden. Zwei davon können zum Ausspähen von Informationen genutzt werden, ein Sicherheitsleck können Angreifer zum Ausführen beliebigen Codes missbrauchen. Für einen Angriff muss das Opfer zum Öffnen einer präparierten HTML-Datei verleitet werden und auf dem Zielrechner muss sich eine manipulierte DLL-Datei befinden. Letzterer Fehler betrifft aber wohl nur den Internet Explorer 9 auf Windows 7 und Windows Server 2008 R2.

Für Microsofts Office-Software sind fünf Patches erschienen, mit denen insgesamt neun Sicherheitslücken geschlossen werden. Acht dieser Sicherheitslücken lassen sich zur Ausführung beliebigen Programmcodes missbrauchen. Jeweils eines der Sicherheitslecks steckt in Word und Excel. In Powerpoint sind zwei und in Publisher vier Sicherheitslecks vorhanden. Angreifer müssen ihr Opfer lediglich dazu verleiten, eine entsprechende Office-Datei zu öffnen. Das neunte Office-Sicherheitsloch kann zur Ausweitung von Nutzerrechten verwendet werden.


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