Tag Microsoft vereint alle gängigen Barcodes

Microsofts eigene Barcode-Technik Tag war bislang eine Insellösung und inkompatibel zu gängigen 2D- und 3D-Barcodes. Um ihre Verbreitung zu erhöhen, hat Microsoft nun eine Scanner-App vorgestellt, die sämtliche gängigen Barcode-Typen erkennen kann.

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Microsoft hat sich entschlossen, sowohl die Software zum Erstellen der Microsoft Tags als auch die mobilen Lese-Apps so zu erweitern, dass auch andere Barcode-Typen unterstützt werden. Ab sofort kann Microsoft Tag auch bei der Erstellung von QR-Codes helfen und unterstützt auch die NFC-Technik. Händler und Produkthersteller können mit dem Microsoft Tag Manager nun sowohl QR-Codes als auch URLs für NFC codieren.

Microsoft hatte Anfang 2009 eine eigene Barcode-Technik vorgestellt. Microsoft Tag basiert auf sogenannten High Capacity Color Barcodes (HCCBs), Grafiken aus farbigen Dreiecken, in denen Informationen codiert sind. Weitaus verbreiteter sind jedoch die bekannten QR-Barcodes sowie die älteren Strichbarcodes und die Near Field Communication (NFC) als kontaktlose Verbindungstechnik, die nicht auf optische Signale setzt.

Kunden und der Handel können mit Hilfe der mobilen Tag-App diese Codes nun auch einlesen. So muss der Kunde nicht mehr je nach verwendetem Barcode-System verschiedene Apps einsetzen. Die Tag-App ist unter anderem für Windows Phone, iOS, Android und Blackberry-Geräte erhältlich.

Microsofts eigene Barcodes bestehen aus Grafiken mit farbigen Dreiecken, in denen Informationen codiert sind. Wie QR-Codes werden sie mit dem Handy oder Smartphone abfotografiert, damit zum Beispiel die darin codierte URL ausgelesen werden kann. Nach Angaben von Microsoft ist die eigene Tag-Technik platzsparender. Vier farbige Dreiecke sollen ausreichen, um 1 Byte Daten zu speichern.

Der Tag Manager ist kostenlos unter tag.microsoft.com zu erreichen.


Threat-Anzeiger 15. Dez 2011

schon mal was von QR-Codes gehört? Die werden mittlerweile sogar von besseren...

Endwickler 14. Dez 2011

Was hast du erwartet? MS schreibt selber davon, dass es eine Onlineanwendung ist.

Endwickler 14. Dez 2011

Wenn man einen Text zu Ende liest, erspart man es sich auch, Hinweise zu geben. Er...

Serocool 14. Dez 2011

Also QR kann 2.953 Byte kodieren das reicht für 4.296 alphanumerische Zeichen. Laut...

derthorsten 14. Dez 2011

Klingt nach nem heftig wichtigen Obermegagigapatent!

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