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Logo von Powermark (Bild: Futuremark)

Benchmark Powermark prüft Akkulaufzeit unter Windows 7

Futuremarks neues Programm Powermark ist fertig. Der kostenpflichtige Test dient zur Ermittlung der Laufzeit mobiler Geräte unter Windows 7. Dazu sind einige Bedingungen zu erfüllen.

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Mit Powermark will Futuremark die Erfolge von PCMark und 3DMark wiederholen, der Test soll sich als Industriestandard etablieren. Das Programm ist für professionelle Testlabors gedacht, wo die Testsysteme vorher genau eingestellt werden können, es kostet ab 200 US-Dollar zuzüglich Steuern. Dafür gibt es eine Lizenz (Professional Edition), die sich zehnmal per Internet aktivieren lässt. Unbegrenzte Aktivierungen gibt es nur in der Enterprise Edition, für die der Preis mit Futuremark direkt verhandelt werden muss. Für die Tests selbst ist keine Onlineverbindung nötig.

Für die Tests gibt es drei Anwendungsprofile: Balanced, Productivity und Entertainment. Bei Productivity werden Textverarbeitung und Webbrowsen durchgeführt, die Entertainment-Suite besteht aus Spielen und Videowiedergabe. Balanced stellt eine Mischung aus beiden Profilen dar. Bei den Anwendungen handelt es sich nicht um verbreitete kommerzielle Programme, sondern die Tests aus den von Futuremark sonst verwendeten eigenen Programmen wie bei PCMark.

Das hat den Vorteil exakter Reproduzierbarkeit, weil sich diese Tests anders als reale Anwendungen nicht dauernd durch Patches ändern. Wie aus dem User Guide (PDF) zu entnehmen ist, testet die 3D-Anwendung aber nur mit DirectX-9, was manche Funktionen moderner GPUs wie die erst mit DirectX-11 standardisierte Tessellation brachliegen lässt. Die einzelnen Bestandteile der Profile lassen sich auch einzeln aufrufen oder zu einem eigenen Mix zusammenstellen. So ist es auch möglich, die Dauer der Videowiedergabe mit einer Akkuladung alleine zu messen.

Testumgebung nach ECMA-Standard empfohlen

Powermark orientiert sich für die Messumgebung am Standard ECMA-383, der unter anderem eine Lufttemperatur von 23 Grad Celsius und eine Raumhelligkeit von 250 Lux vorschreibt. Beim Display empfiehlt Futuremark 110 Candela pro Quadratmeter. Für die Helligkeitskalibrierung gibt es auch ein eigenes Tool im Benchmark. Im Sinne von vergleichbaren Messungen schlägt Futuremark in Ergänzung des ECMA-Standards vor, ein ausgeglichenes Stromsparprofil des Geräts zu wählen. Über die Funktionen von Windows 7 hinaus liefern viele Hersteller von Notebooks eigene Anwendungen mit, welche unter anderem die Taktfrequenz der CPU oder die Helligkeit des Displays beschränken können.

Ab wann Windows 7 bei geringer Akkuladung in den Modus "Energie sparen" (ACPI S3) oder "Ruhezustand" (ACPI S4) wechseln soll, bestimmt Futuremark nicht. Auch hier sind die Konfigurationen von Mobilrechnern oft unterschiedlich, sie sollten für Vergleichstests auf identische Werte gesetzt werden.

Der Benchmark ist derzeit nur bei Futuremark direkt als Download oder CD erhältlich. Der Endpreis für die Professional Edition für zehn Systeme beträgt 230 Euro. Neben Zahlung per Kreditkarte oder Systemen wie Paypal ist auch eine normale Banküberweisung möglich.


Lala Satalin... 14. Dez 2011

Der Preis für die Software ist einfach nur Wucher. So ein Ding kann eine 1-Mann...

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