Linux-Distributionen Neuerungen für Fedora 17 stehen fest

Das Steuerungskomitee des Fedora-Projekts hat die Neuerungen für Fedora 17 festgelegt. Dabei werden sämtliche ausführbaren Dateien in /usr zusammengefasst. Die Umstellung auf Systemd soll abgeschlossen werden.

Anzeige

Die neuen Funktionen für Fedora 17 alias Beefy Miracle stehen fest. Das Fedora Engineering Steering Committee hat die Liste der Neuerungen in einer Konferenz festgelegt. Darunter ist die Neuordnung der Verzeichnisse für ausführbare Dateien und Bibliotheken, die künftig allesamt im Stammordner /usr abgelegt werden sollen. Außerdem soll die Umstellung auf die Startumgebung Systemd abgeschlossen werden. Dazu werden noch verbleibende Sysvinit-Skripte portiert.

Das Dateisystem Btrfs soll als Standard bei Installationen festgelegt werden. Zugelassen werden nur noch Grafiktreiber, die die Direct Rendering Infrastruktur in Version 2 nutzen. Ein Device-Mapper-Target speziell für Thin Provisioning soll einen einzigen Speicherort für mehrere virtuelle Geräte bereitstellen. Das soll vor allem virtuellen Maschinen und Cloud-Diensten zugutekommen. Gleichzeitig können von dem DM-Target Snapshots erstellt werden. Die Funktion besteht aus Anpassungen im Kernel, der Integration des Logical Volume Manager 2 (LVM) und den entsprechenden Userspace-Werkzeugen.

Die Unterstützung für die Multiterminalkonfiguration (Multi-Seat) soll ebenfalls optimiert werden. Dazu wollen die Entwickler eine Reihe kleiner Verbesserungen implementieren, darunter entsprechende Änderungen an Systemd und die Entfernung von Consolekit.

Im Bereich Desktops soll in der KDE-Umgebung künftig die Installation von Plasma Widgets direkt in der Benutzeroberfläche möglich sein. Dazu sollen bei Bedarf weitere abhängige Bibliotheken als RPM-Dateien über Packagekit automatisch installiert werden. Ferner soll eine Qualitätsprüfung für Passwörter für erhöhte Sicherheit sorgen.

Die noch unvollständige Liste aller Neuerungen steht im Fedora-Wiki bereit. Beefy Miracle soll am 8. Mai 2012 erscheinen. Die erste Alpha ist für Mitte Februar geplant.


Kommentieren



Anzeige

  1. Java Entwickler (m/w)
    Siemens AG, Erfurt
  2. Entwicklungsingenieur/in Hands Free Akustik
    Daimler AG, Sindelfingen
  3. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  4. Tagungstechniker/IT Supporter/IT Techniker (m/w)
    BB onsite GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  2. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  3. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  4. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  5. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  6. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da

  7. Linux 3.13

    Canonical übernimmt erneut Kernel-Langzeitpflege

  8. Klötzchen

    Dänemark in Minecraft nachgebaut

  9. Netcat

    Musikalbum als Linux-Kernel-Modul veröffentlicht

  10. Haswell Refresh

    Neue Xeon E3 mit bis zu 4,1 GHz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Digitalkamera: Panono macht Panoramen im Flug
Digitalkamera
Panono macht Panoramen im Flug

Wenn Jonas Pfeil ein Panorama aufnimmt, stellt er nicht Kamera, Stativ und Panoramakopf auf, sondern wirft einen Ball in die Höhe. Um das Panorama anschließend zu betrachten, hantiert er mit einem Tablet. Der Berliner hat Golem.de seine Entwicklung erklärt.

  1. Lytro Illum Neue Lichtfeldkamera für Profis
  2. Nachfolger von Google Glass Google patentiert Kontaktlinsen mit Kameras
  3. Pentax 645Z Mittelformatkamera mit 51 Megapixeln und ISO 204.800

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. Flappy 48 Zahlen statt Vögel
  2. Deadcore Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux
  3. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman

    •  / 
    Zum Artikel