Linux-Distributionen: Neuerungen für Fedora 17 stehen fest
Die Neuerungen in Fedora 17 alias Beefy Miracle stehen fest. (Bild: liquidat/Wikimedia.org)

Linux-Distributionen Neuerungen für Fedora 17 stehen fest

Das Steuerungskomitee des Fedora-Projekts hat die Neuerungen für Fedora 17 festgelegt. Dabei werden sämtliche ausführbaren Dateien in /usr zusammengefasst. Die Umstellung auf Systemd soll abgeschlossen werden.

Anzeige

Die neuen Funktionen für Fedora 17 alias Beefy Miracle stehen fest. Das Fedora Engineering Steering Committee hat die Liste der Neuerungen in einer Konferenz festgelegt. Darunter ist die Neuordnung der Verzeichnisse für ausführbare Dateien und Bibliotheken, die künftig allesamt im Stammordner /usr abgelegt werden sollen. Außerdem soll die Umstellung auf die Startumgebung Systemd abgeschlossen werden. Dazu werden noch verbleibende Sysvinit-Skripte portiert.

Das Dateisystem Btrfs soll als Standard bei Installationen festgelegt werden. Zugelassen werden nur noch Grafiktreiber, die die Direct Rendering Infrastruktur in Version 2 nutzen. Ein Device-Mapper-Target speziell für Thin Provisioning soll einen einzigen Speicherort für mehrere virtuelle Geräte bereitstellen. Das soll vor allem virtuellen Maschinen und Cloud-Diensten zugutekommen. Gleichzeitig können von dem DM-Target Snapshots erstellt werden. Die Funktion besteht aus Anpassungen im Kernel, der Integration des Logical Volume Manager 2 (LVM) und den entsprechenden Userspace-Werkzeugen.

Die Unterstützung für die Multiterminalkonfiguration (Multi-Seat) soll ebenfalls optimiert werden. Dazu wollen die Entwickler eine Reihe kleiner Verbesserungen implementieren, darunter entsprechende Änderungen an Systemd und die Entfernung von Consolekit.

Im Bereich Desktops soll in der KDE-Umgebung künftig die Installation von Plasma Widgets direkt in der Benutzeroberfläche möglich sein. Dazu sollen bei Bedarf weitere abhängige Bibliotheken als RPM-Dateien über Packagekit automatisch installiert werden. Ferner soll eine Qualitätsprüfung für Passwörter für erhöhte Sicherheit sorgen.

Die noch unvollständige Liste aller Neuerungen steht im Fedora-Wiki bereit. Beefy Miracle soll am 8. Mai 2012 erscheinen. Die erste Alpha ist für Mitte Februar geplant.


Kommentieren



Anzeige

  1. Entwicklungsleiter Digital (m/w)
    MDHL GmbH & Co. KG, Dortmund
  2. Mitarbeiter (m/w) 2nd-Level-Software-Support
    REALTECH AG, Walldorf
  3. Technical Inhouse Consultant E-Commerce-Systems (m/w)
    Hornbach-Baumarkt-AG, Neustadt an der Weinstraße
  4. Softwareentwickler für Embedded C++ (m/w)
    Basler AG, Ahrensburg (bei Hamburg)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Hasselblad

    200 Megapixel große Fotos mit verschiebbarem Sensor

  2. Internet der Dinge

    RISC-Gründer stellen Open-Source-Chips zur Verfügung

  3. Neues Geschmacksmuster

    Google Glass soll ansehnlicher werden

  4. EU-Datenschutzreform

    Einigung auf Öffnungsklauseln für die Verwaltung

  5. Abzocke

    Unbekannte kopieren deutsche Blogs

  6. Digitale Agenda

    Ein Papier, das alle enttäuscht

  7. WRT-Node

    Bastelplatine mit OpenWRT und WLAN

  8. Spiegelreflexkamera

    Schwarzer Punkt gegen helle Punkte der Nikon D810

  9. Cliffhanger Productions

    Shadowrun Online und die Nano-Drachen

  10. Star Citizen

    52 Millionen US-Dollar für ein Jetpack



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IT und Energiewende: Intelligenztest für Stromnetze und Politik
IT und Energiewende
Intelligenztest für Stromnetze und Politik

Banana Pi im Test: Bananen sind keine Himbeeren
Banana Pi im Test
Bananen sind keine Himbeeren
  1. Eric Anholt Freier Grafiktreiber für Raspberry Pi von Broadcom
  2. Raspberry Pi Compute Module ist lieferbar
  3. PiUSV im Test Raspberry Pi per USV sauber herunterfahren

Surface Pro 3 im Test: Das Tablet, das Notebook sein will
Surface Pro 3 im Test
Das Tablet, das Notebook sein will
  1. Microsoft Surface Pro 3 ab Ende August in Deutschland erhältlich
  2. Windows-Tablet Microsoft senkt Preise des Surface Pro 2
  3. Microsoft-Tablet Surface Pro 3 gegen Surface Pro 2

    •  / 
    Zum Artikel