Dart für Webkit Apple erteilt Google eine Absage

In Webkit ist kein Platz für Googles Javascript-Alternative Dart. Das macht Apple-Entwickler Oliver Hunt deutlich. Apple hält nichts von Googles Plänen, eine moderne Alternative zu Javascript zu schaffen.

Anzeige

Google will die freie Browser-Engine Webkit um Unterstützung für Scriptsprachen alternativ zu Javascript erweitern, doch Apple, Initiator des Webkit-Projekts, erteilt Googles Plänen eine deutliche Absage. Die Google-Entwickler räumen ein, dass es bei ihrem Multi-VM-Patch vor allem darum geht, Webkit mit nativer Unterstützung für Googles neue Scriptsprache Dart zu versehen, die als Nachfolger für Javascript konzipiert ist.

Es sei Googles Ziel, Webinhalte Nicht-Standard-Sprachen zugänglich zu machen, interpretiert Apple-Entwickler Oliver Hunt Googles Ansinnen und nennt dies eine akademische Übung, die nicht zu Webkits Zielsetzung passe, eine standardkonforme Engine zu sein. Es gebe diverse Sprachen, die in Javascript umgewandelt werden können und es gebe keinen Grund, warum dies nicht auch mit Dart möglich sein sollte.

Auch von Googles Beteuerungen, die Unterstützung von Dart und anderen Scriptsprachen lasse sich umsetzen, ohne die Leistung anderer Teile von Webkit zu verschlechtern, hält Hunt für irrelevant: Letztendlich müsse damit eine Funktion gepflegt werden, für die es in Webkit keinerlei Verwendung gebe.

Es sieht also so aus, als sei Dart der Weg in den offiziellen Entwicklungszweig von Webkit versperrt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Google seine eigenen auf Webkit basierenden Browser nicht um Dart-Unterstützung erweitern kann. Der Verbreitung von Dart ist Apples deutliche Absage aber nicht förderlich.

Und Apple ist nicht der Einzige, der Dart ablehnt: Auch Microsoft und Mozilla haben Googles Ansatz eine klare Absage erteilt.

Google strebt an, Javascript komplett durch Dart zu ersetzen. Für Browser, die keine Dart-VM implementieren, soll ein Cross-Compiler bereitgestellt werden, der Dart-Code in Javascript überführt.


swissmess 16. Dez 2011

Danke idk. Das ist jetzt mal der beste Comment in dieser Diskussion. Was mir hier so...

1e3ste4 15. Dez 2011

Chrome wird gehyped. Und was der Mozilla-Eich meint ist wohl eher die Zeit, in dem es...

Jacques de... 14. Dez 2011

Das mit den _vielen_ Programmierfehlern halte ich ein bisschen für Übertrieben. Recht...

Ayur 13. Dez 2011

Das Meiste in deinem Post stimmt ja schon - aber ich würde mal sagen das hat einen...

GodsBoss 13. Dez 2011

JavaScript hat Schwächen, keine Frage. Doch wieso meinst du gleich, dass es sch***e sei?

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w) Java EE
    D.O.M. Datenverarbeitung GmbH, Nürnberg, Ingolstadt
  2. Software-Entwickler (m/w)
    Elsner Elektronik GmbH, Gechingen
  3. Solution Architect SAP NetWeaver Platforms (m/w)
    evosoft GmbH, München
  4. SAP Inhouse Berater BI (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel