RFC 6455 Websockets als IETF-Standard veröffentlicht

Die IETF hat das Websocket-Protokoll im RFC 6455 standardisiert. Es erlaubt eine bidirektionale Kommunikation zwischen Server und Browser.

Anzeige

Die Internet Engineering Task Force (IETF) hat mit dem Request for Comments 6455 (RFC) das Websocket-Protokoll als Internetstandard veröffentlicht. Mit Websockets können Server bidirektional mit Clients kommunizieren. Gedacht ist dies, damit Server Informationen in einer Website nachträglich aktualisieren können. Dazu muss sich der Browser beim Server registrieren. Dabei kommt das im Web übliche quellenbasierte Sicherheitsmodell zum Einsatz.

Das Protokoll sieht zur Eröffnung der Kommunikation einen Handshake vor, dem einfache, über TCP abgewickelte Nachrichten folgen, so dass der HTTP-Overhead entfällt. Der Client muss dabei die Verbindung öffnen, anschließend kann aber der Server jederzeit neue Daten an den Client schicken, eben dann, wenn neue Informationen zur Verfügung stehen.

Ziel von Websockets ist, eine Alternative zu Techniken wie XmlHttpRequest, iFrames und sogenannten Long-Polling-Request zu schaffen, die mit weniger HTTP-Verbindungen auskommt. Websockets werden seit geraumer Zeit von Firefox, Chrome, Safari und Opera in Vorabversionen des Standards unterstützt. Der Internet Explorer wird die Technik mit der kommenden Version 10 unterstützen.


nida78 29. Dez 2011

Na ja, es ist doch aber schon schön, dass sich nicht jeder beliebige Client an eine...

NeoCortex 12. Dez 2011

Kommt drauf an welche NetSockets du meinst. Wenn du von Microsoft redest ist das System...

Kommentieren


Ni·Da·Net / 29. Dez 2011

WebSockets standardisiert



Anzeige

  1. Business Intelligence Experte (m/w)
    Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH, Berlin
  2. Mitarbeiter/in im Bereich Informationstechnologie/IT Service
    Toho Tenax Europe GmbH, Heinsberg-Oberbruch und Wuppertal
  3. Entwickler (m/w) SAP WM / LES (Warehouse Management)
    PAUL HARTMANN AG, Heidenheim
  4. Mitarbeiter/-in Informationstechnologie, Produktdatenmanagement / Bill of Materials Support und Prozesse
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  2. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  3. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  4. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  5. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview

  6. Bleichenbacher-Angriff

    TLS-Probleme in Java

  7. Cyanogenmod-Smartphone

    Oneplus One kann nur auf Einladung bestellt werden

  8. Heartbleed-Bug

    Strato und BSI warnen Nutzer

  9. Gameface Labs Mark IV

    Virtuelle, drahtlose Android-Realität mit 1440p

  10. Verbraucherwarnung

    Nokia ruft Netzteile des Lumia 2520 zurück



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Display Scanout Engine: Xbox, streck das Bild!
Display Scanout Engine
Xbox, streck das Bild!

Die Xbox One berechnet viele Spiele nicht nativ in 1080p. Stattdessen vergrößern ein Hardware-Scaler oder einige Softwareschritte niedrigere Auflösungen. Beide Lösungen bieten Vor- und Nachteile, welche die Bildqualität oder Bildrate beeinflussen.

  1. Xbox One Upgedated und preisgesenkt
  2. Xbox One Microsoft denkt über Xbox-360-Emulation nach
  3. Xbox One Inoffizielle PC-Treiber für Controller erhältlich

Facebook und Oculus Rift: Vier Prognosen zu Faceboculus
Facebook und Oculus Rift
Vier Prognosen zu Faceboculus

Der erste Shitstorm hat sich gelegt. Und Oculus gehört immer noch Facebook. Was ändert das jetzt? Und was bedeutet das für die Zukunft? Wer sich mit Entwicklern und Experten unterhält, der kann einige erste Schlüsse ziehen.

  1. Oculus Rift 25.000 Exemplare der neuen Dev-Kit-Version verkauft
  2. Developer Center Sicherheitslücke bei Oculus VR
  3. Oculus VR "Wir haben nicht so viele Morddrohungen erwartet"

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  2. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion
  3. Linux-Distribution Opensuse baut um und verschiebt Version 13.2

    •  / 
    Zum Artikel