Streitobjekt: Samsungs Galaxy Tab 10.1
Streitobjekt: Samsungs Galaxy Tab 10.1 (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Patente Samsungs Galaxy Tab 10.1 kommt doch nach Australien

Ab sofort darf Samsung in Australien das Android-Tablet Galaxy Tab 10.1 verkaufen. Gerade rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft hat ein Gericht das durch Apple erwirkte Verkaufsverbot aufgehoben.

Anzeige

Samsung darf nun auch in Australien das Galaxy Tab 10.1 verkaufen. Das entschied das höchste Gericht in Australien, wie übereinstimmend unter anderem die Nachrichtenagentur Bloomberg sowie die australische Tageszeitung The Sydney Morning Herald berichten. Samsung will in der kommenden Woche mit dem Verkauf des Galaxy Tab 10.1 in Australien beginnen. Vorher sei ein Verkauf dort nicht möglich, weil das Android-Tablet erst nach Australien importiert werden müsse, erklärte Samsung.

Seit Anfang August 2011 ist es Samsung durch ein Gericht untersagt, das Galaxy Tab 10.1 nach Australien zu importieren. In der gerichtlichen Auseinandersetzung mit Apple wird Samsung vorgeworfen, widerrechtlich Patente von Apple in dem Android-Tablet zu verwenden. Mitte Oktober 2011 erließ ein australisches Gericht dann eine einstweilige Verfügung gegen Samsung, die dann Ende November 2011 aufgehoben wurde, so dass Samsung das Galaxy Tab 10.1 hätte ab dem 2. Dezember 2011 verkaufen dürfen. Dagegen legte Apple Widerspruch ein und konnte das Verkaufsverbot für eine weitere Woche aufrechterhalten.

Galaxy Tab 10.1 kommt zum Weihnachtsgeschäft

Samsung hatte zuletzt verkündet, dass das Unternehmen das Galaxy Tab 10.1 gar nicht in Australien auf den Markt bringen werde, wenn es nicht zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft verkauft werden könne. Nach der Aufhebung des seit Monaten geltenden Verkaufsverbots kann Samsung das Galaxy Tab 10.1 nun gerade noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in Australien anbieten.

Auch die jüngste Entscheidung ist nur vorläufig, denn das eigentliche Hauptsacheverfahren hat noch nicht begonnen. Es steht noch nicht einmal ein Gerichtstermin fest.

Erst kürzlich unterlag Apple Samsung auch in den USA. Denn Apple ist mit dem Versuch gescheitert, Samsung den Verkauf des Galaxy Tab 10.1 zu verbieten.

Zwischen Samsung und Apple gibt es seit Monaten einen Rechtsstreit um Patente und Geschmacksmuster. Apple behauptet, Samsung habe mit den Galaxy-Geräten das iPhone und das iPad kopiert. Anfang September 2011 hatte Samsung vor Gericht eine Niederlage erfahren und darf das Android-Tablet Galaxy Tab 10.1 weiterhin nicht in Deutschland anbieten, nachdem ein Verkaufsverbot für das Gerät seit August 2011 besteht. Wie erst später bekanntwurde, gilt das Verkaufsverbot auch für das Galaxy Tab 7.7 und 8.9. Nun will Apple auch gerichtlich gegen das daraufhin veränderte Galaxy Tab 10.1N von Samsung vorgehen.


SoniX 09. Dez 2011

Ich bin gerade etwas verwirrt. Bestand das Verkaufsverbot nicht aufgrund von...

satriani 09. Dez 2011

Money, money, money Must be funny In the rich man's world

Kommentieren



Anzeige

  1. Anwendungsbetreuer (m/w) SAP HCM
    Stadtwerke München GmbH, München
  2. Software Developer C++ (m/w)
    Data Room Services GmbH, Frankfurt
  3. Web-Programmierer (m/w) Frontend-Entwicklung
    Detlev Louis GmbH, Hamburg
  4. Ingenieurin / Ingenieur Elektrotechnik / Informationstechnik / Informatik
    Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NEU: 3 TV-Staffeln für 25 EUR
    (u. a. Firefly, Das Adlon, Mad Men, Family Guy, Wolfblood)
  2. NEU: Musik-Blu-rays reduziert
    (u. a. Metallica 9,99€, Bee Gees 9,97€, Bruce Springsteen 9,97€, Alanis Morissette 9,05€)
  3. NEU: 2 TV-Staffeln auf Blu-ray für 30 EUR
    (u. a. The Big Bang Theory, Supernatural, The Vampire Diaries, The Clone Wars)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Story Mode

    Telltale arbeiten an Minecraft-Episodenabenteuer

  2. Deutscher Entwicklerpreis 2014

    Lords of the Fallen schafft eines von drei Triples

  3. General vor dem NSA-Ausschuss

    Der Feuerwehrmann des BND

  4. Outcast 1.1

    Technisch überarbeiteter Klassiker bei Steam und GOG

  5. Microsoft

    Webbrowserauswahl in Windows ist abgeschafft

  6. Streaming

    Netflix schließt Offline-Videos kategorisch aus

  7. KDE Applications 14.12

    Erste Frameworks-5-Ports der KDE-Anwendungen erschienen

  8. Spearfishing

    Icann meldet Einbruch in seine Server

  9. Amiibos

    Zubehör für Super Smash Bros wird rar und teuer

  10. x86-64-Architektur

    Fehler im Linux-Kernel kann für Abstürze ausgenutzt werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Security: Smarthomes, offen wie Scheunentore
Security
Smarthomes, offen wie Scheunentore
  1. Software-Plattform Bosch und Cisco gründen Joint Venture für Smart Home
  2. Pantelligent Die funkende Bratpfanne
  3. Smarthome Das intelligente Haus wird nie fertig

Jahresrückblick: Was 2014 bei Golem.de los war
Jahresrückblick
Was 2014 bei Golem.de los war
  1. In eigener Sache Golem.de sucht (Junior) Concepter/-in für Onlinewerbung
  2. In eigener Sache Golem.de offline und unplugged
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Videoredakteur/-in

E-Mail-Ausfall in München: Und wieder wars nicht Limux
E-Mail-Ausfall in München
Und wieder wars nicht Limux
  1. Öffentliche Verwaltung Massiver E-Mail-Ausfall bei der Stadt München
  2. Limux Kopf einziehen und über Verschwörung tuscheln
  3. Limux Windows-Rückkehr würde München Millionen kosten

    •  / 
    Zum Artikel