Microsoft: 20 Sicherheitslücken in Windows und Office
Microsoft bringt vierzehn Patches. (Bild: iStock Photo)

Microsoft 20 Sicherheitslücken in Windows und Office

In diesem Monat will Microsoft insgesamt 14 Patches für die Windows-Plattform, das Office-Paket und den Internet Explorer veröffentlichen, um 20 Sicherheitslecks zu schließen. Mindestens drei Windows-Sicherheitslücken werden als gefährlich eingestuft.

Anzeige

Microsoft hat sich für den Patchday im Dezember 2011 viel vorgenommen. 14 Patches will der Softwarekonzern in der kommenden Woche veröffentlichen. Damit sollen insgesamt 20 Sicherheitslücken in Windows, Office und im Internet Explorer geschlossen werden. Allein für die Windows-Plattform sind acht Patches vorgesehen.

Drei der acht Windows-Patches beseitigen mindestens drei Sicherheitslücken, die von Microsoft als gefährlich eingestuft werden. Angreifer können die Sicherheitslecks zum Ausführen beliebigen Programmcodes missbrauchen und sich dadurch vollen Zugriff auf ein fremdes System verschaffen.

Ebenfalls zum Ausführen von Schadcode lassen sich mindestens zwei weitere Windows-Sicherheitslücken ausnutzen, die Microsoft dennoch als weniger gefährlich einstuft. Die übrigen Windows-Patches beseitigen Fehler, die zur Ausweitung von Benutzerrechten sowie zum Ausspähen vertraulicher Daten genutzt werden können und damit ebenfalls als weniger gefährlich eingestuft wurden.

Für den Internet Explorer ist ein Patch geplant, der mindestens ein Sicherheitsleck schließt, das zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden kann. Microsoft meint, dass dennoch keine sehr hohe Gefahr davon ausgeht.

Gleiches gilt auch für mindestens vier Sicherheitslücken in Microsofts Office-Software. Angreifer können beliebigen Programmcode ausführen, aber das Sicherheitsrisiko wird von Microsoft nicht als gefährlich eingestuft. Ein weiterer Office-Patch soll mindestens einen Fehler beseitigen, über den sich Angreifer erhöhte Nutzerrechte verschaffen können.

Die 14 Patches für Windows, Office und den Internet Explorer sollen am 13. Dezember 2011 veröffentlicht werden.


Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler/in C++
    Data Room Services GmbH, Frankfurt am Main
  2. Forschungsingenieur/-in Maschine Learning
    Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  3. Softwareentwickler Linux/C++ (m/w)
    init AG, Karlsruhe
  4. GET ONE Senior Test Coordinator Business Partner (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iOS

    Wikipedia-App mit Offlinefunktion für unterwegs

  2. Microsoft

    Office fürs iPad wird praxistauglicher

  3. Sony-Sensor

    Baut Nikon eine eigene Mittelformatkamera?

  4. Adobe

    Lightroom 5.6 mit neuen Kamera- und Objektivprofilen

  5. Raumfahrt

    Nasa testet Schubdüse mit Mikrowellen

  6. Oculus Rift DK2 im Test

    Pixeldichte schlägt Pentile-Matrix

  7. Icann

    Länderdomains sind kein Eigentum

  8. LG

    Update soll Abschalt-Bug beim G3 beseitigen

  9. Square Enix

    Final Fantasy 14 zwei Wochen kostenlos

  10. Google und Linaro

    Android-Fork für Modulsmartphone Ara



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Sony Gewinnsprung dank Playstation 4 und Filmen
  2. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  3. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro

Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

    •  / 
    Zum Artikel