Anzeige
Keine Einigung in Sachen Musikvideos und für werbefinanzierte Streaming-Dienste
Keine Einigung in Sachen Musikvideos und für werbefinanzierte Streaming-Dienste (Bild: Gema)

90 Sekunden Probehören: Bitkom und Gema einigen sich im Streit um Onlinemusik

Keine Einigung in Sachen Musikvideos und für werbefinanzierte Streaming-Dienste
Keine Einigung in Sachen Musikvideos und für werbefinanzierte Streaming-Dienste (Bild: Gema)

Eine Einigung zwischen Bitkom und Gema erlaubt es Anbietern von Musik im Internet, längere Hörproben zur Verfügung zu stellen. Für Streaming-Angebote wurde ein Lizenzvertrag geschlossen. In wesentlichen Punkten geht der Streit aber weiter.

Der Hightech-Verband Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) hat mit der Verwertungsgesellschaft Gema nach "intensiven Verhandlungen" eine Vereinbarung für Online-Musikanbieter erzielt. Der Vertrag regelt, welche Summen Musikportale an die Gema als Urhebervergütungen abführen müssen: 6 bis 9 Cent netto pro verkauftem Song.

Anzeige

Dabei geht es allein um die an die Gema abzuführenden Urhebervergütungen und nicht um die Frage, was die Anbieter an die Plattformen zu zahlen haben.

Für die Nutzer hat die Einigung einen nennenswerten Vorteil, denn die Onlineanbieter dürfen künftig längere Hörproben anbieten. So kann in Lieder künftig für 90 Sekunden kostenlos hineingehört werden statt nur 30 Sekunden.

Die Gema zeigt sich sehr zufrieden mit der Einigung, zumal nun die in der Vergangenheit auf Hinterlegungskonten geleisteten Zahlungen entsprechend der erzielten Einigung abgerechnet und sukzessive ausgeschüttet werden können, denn der neue Vertrag gilt rückwirkend zum 1. Januar 2002. Der Bitkom betont hingegen lediglich die mit der Einigung geschaffene Planungssicherheit für die Anbieter.

Lizenzierung auf für Streaming-Anbieter

Der neue Gesamtvertrag zwischen Bitkom und Gema umfasst auch die Lizenzierung von Urheberrechten für Streaming-Angebote: "Einzelne Dienste, die bisher im Ausland erfolgreich sind, finden jetzt auch in Deutschland ähnliche Lizenzierungsbedingungen vor. Wir gehen deshalb davon aus, dass es künftig noch mehr Musikdienste in Deutschland geben wird, bei denen Nutzer für eine monatliche Pauschalgebühr alle Titel vollständig online hören können", sagt Bitkom-Vizepräsident Volker Smid. Er hofft, dass dadurch Onlinegeschäftsmodelle im Musikbereich für Anbieter und Nutzer sehr viel attraktiver werden.

Rein werbefinanzierte Musikdienste und Musikvideos werden von dem Vertrag bisher noch nicht abgedeckt. Bitkom und Gema wollen in diesem Punkt aber weiter verhandeln, das gilt auch für den Streit um die Gebühren für Videoportale. Angebote wie Youtube können von der Einigung also nicht profitieren, so dass viele Musikvideos auch weiterhin in Deutschland auf Googles Videoportal nicht verfügbar sind.


eye home zur Startseite
Lokster2k 09. Dez 2011

An sich ist das GEMA System mMn schon sinnvoll...wenn man denn in der Lage wäre, sich...

franzel 09. Dez 2011

Von den eingegangenen Gebühren Ja, super! Und was soll uns das sagen? Die müssen somit...

Sharra 08. Dez 2011

Es ist ganz einfach. Die GEMA agiert hierzulande als selbsternannte Generalvertretung...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w) Automatisierung
    Rasco GmbH, Kolbermoor Raum Rosenheim
  2. Junior Softwareentwickler C# / Java (m/w)
    Mönkemöller IT GmbH, Stuttgart
  3. Systemarchitekt (m/w) - Surround View (ADAS)
    Continental AG, Ulm
  4. Entwicklungsingenieur / Domain Product Owner / Planning & Realization / Software-Koordination GUI (m/w)
    Daimler AG, Sindelfingen

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. NEU: Mirror's Edge [PC Download]
    2,49€
  2. NEU: Steam-Sommer-Sale
    (u. a. NBA2K16 9,99€, Doom 35,99€, Fallout 4 29,99€, CS GO 6,99€, Rise of the Tomb Raider...
  3. NEU: Telltale-Spiele bei GOG bis zu 75 Prozent günstiger
    (u. a. Game of Thrones 6,99€)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Axanar

    Paramount/CBS erlaubt Star-Trek-Fanfilme

  2. FTTH/FTTB

    Oberirdische Glasfaser spart 85 Prozent der Kosten

  3. Botnet

    Necurs kommt zurück und bringt Locky millionenfach mit

  4. Google

    Livestreaming direkt aus der Youtube-App

  5. Autonome Autos

    Fahrer wollen vor allem ihr eigenes Leben schützen

  6. Boston Dynamics

    Spot Mini, die Roboraffe

  7. Datenrate

    Tele Columbus versorgt fast 840.000 Haushalte mit 400 MBit/s

  8. Supercomputer

    China und Japan setzen auf ARM-Kerne für kommende Systeme

  9. Patent

    Die springenden Icons von Apple

  10. Counter-Strike

    Klage gegen Wetten mit Waffen-Skins



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mighty No. 9 im Test: Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
Mighty No. 9 im Test
Mittelmaß für 4 Millionen US-Dollar
  1. Mirror's Edge Catalyst im Test Rennen für die Freiheit
  2. Warp Shift im Test Zauberhaftes Kistenschieben
  3. Alienation im Test Mit zwei Analogsticks gegen viele Außerirdische

Schulunterricht: "Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
Schulunterricht
"Wir zocken die ganze Zeit Minecraft"
  1. MCreator für Arduino Mit Klötzchen LEDs steuern
  2. Lifeboat-Community Minecraft-Spieler müssen sich neues Passwort craften
  3. Minecraft Befehlsblöcke und Mods für die Pocket Edition

Mikko Hypponen: "Microsoft ist nicht mehr scheiße"
Mikko Hypponen
"Microsoft ist nicht mehr scheiße"

  1. Re: Rot - Rot - Rot - Rote Politik wirkt

    DrWatson | 01:36

  2. Kompletter Schwachsinn

    miauwww | 01:23

  3. Re: Bei Vodafone günstiger

    bithunter_99 | 01:23

  4. Re: Was geht in den Köpfen der Briten vor?

    Corian | 01:00

  5. Warum...?

    Clown | 00:46


  1. 17:47

  2. 17:01

  3. 16:46

  4. 15:51

  5. 15:48

  6. 15:40

  7. 14:58

  8. 14:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel