iCloud: Apple baut neues Rechenzentrum
Blick von den Grizzly Mountains auf Prineville (Bild: City of Prineville)

iCloud Apple baut neues Rechenzentrum

Apple plant, ein neues Rechenzentrum in Prineville im US-Bundesstaat Oregon zu errichten. Das Projekt würde in Nachbarschaft zu Facebooks Rechenzentrum entstehen.

Anzeige

Apple prüft den Bau eines neuen Rechenzentrums in Prineville im US-Bundesstaat Oregon. Wie die Zeitung The Oregonian unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, läuft das Projekt unter dem Titel Maverick. Eine Entscheidung würde Apple noch im Dezember 2011 treffen. Offen ist, ob die Elektrizitätsübertragung in Prineville den Anforderungen Apples genügt.

Der IT-Konzern plane eine 31-Megawatt-Anlage auf 647.488 Quadratmetern. Für die Ansiedlung sprechen Steuervergünstigungen, das milde Klima in Oregon und die relativ niedrigen Energiekosten. Apple könne durch die steuervergünstigten "Enterprise Zones" im ländlichen Raum Oregon jährlich einige Millionen US-Dollar sparen.

In dem Bundesstaat sind bereits Google, Facebook und Amazon mit Rechenzentren vertreten. Google soll durch die niedrigen Steuern jährlich 24 Millionen US-Dollar sparen. Die Apple-Anlage würde nur einige Kilometer von Facebooks Rechenzentrum entfernt liegen. Facebook baut seine Kapazität in Prineville bereits aus und beschäftigt 55 Personen in Prineville. An dem Ausbau sind 200 Menschen beteiligt.

Rechenzentrumsprojekte werden meist bis zur Einigung auf einen Standort als Geheimsache behandelt. Apple will das Rechenzentrum für iTunes und iCloud nutzen, so die Zeitung The Oregonian. Der Konzern hat bereits in Maiden, im Bundesstaat North Carolina, für 1 Milliarde US-Dollar ein Rechenzentrum eröffnet. Apple plant dort ein Solarkraftwerk in unmittelbarer Nachbarschaft. Apple zeigt ein großes Interesse an erneuerbaren Energien. In seinem Umwelt-Jahresbericht schreibt das Unternehmen, dass die Standorte in Austin (Texas) und Elk Grove (Kalifornien) sowie im irischen Cork zu 100 Prozent mit Elektrizität aus erneuerbaren Energien versorgt werden.

Apple wird in den kommenden zwölf Monaten 8 Milliarden US-Dollar investieren. 7,1 Milliarden US-Dollar werden für iCloud und den neuen Firmensitz gebraucht.


Cotterpin 06. Dez 2011

Also wenn ich die Wahl habe zwischen ausgebeutet werden, und im Drogenrausch bei WOW...

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter / innen für den IT-Bereich
    Landeshauptstadt München, München
  2. Web Designer (m/w)
    PRODINGER|GFB Tourismusmarketing, München
  3. (Senior-)Berater (m/w) SAP CRM
    Capgemini Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  4. Softwaretester / Testautomatisierer (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Photokina 2014

    Olympus stellt Open-Source-Kamerakonzept vor

  2. Neue iPhone-Modelle

    Apple hofft auf Android-Umsteiger

  3. Freies Betriebssystem

    Minix 3.3.0 läuft auf ARM

  4. Imsi-Catcher

    Catch me if you can

  5. Peering

    Netflix streamt mit 100 Gigabit nach Deutschland

  6. Totem

    VR-Headset mit Kameras und auch für Konsolen

  7. Eigene Tasten-Switches

    Logitech bringt Gaming-Tastatur für 180 Euro

  8. Assassin's Creed Unity

    Killer im Koop

  9. Mittelformatkamera H5D-50c

    Hasselblad mit WLAN

  10. Angelbird SSD2Go Pocket im Test

    Quadratisch, praktisch, schnell



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel: Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel
Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
  1. Miraisens Virtuelle Objekte werden ertastbar
  2. Autodesk Pteromys konstruiert Papiergleiter am Computer

Spy Files 4: Wikileaks veröffentlicht Spionagesoftware von Finfisher
Spy Files 4
Wikileaks veröffentlicht Spionagesoftware von Finfisher
  1. Spiegel-Bericht BND hört Nato-Partner Türkei und US-Außenminister ab
  2. Bundestrojaner Software zu Online-Durchsuchung einsatzbereit
  3. Reporter ohne Grenzen Deutscher Provider unterstützt russische Zensur im Ausland

Test Destiny: Schicksal voller Widersprüche
Test Destiny
Schicksal voller Widersprüche
  1. Destiny 500 Millionen US-Dollar Umsatz mit "steriler Welt"
  2. Destiny "Größter Unterschied sind sehr pixelige Schatten"
  3. Bungie Kostenloses Upgrade von Old- zu Current-Gen-Konsolen

    •  / 
    Zum Artikel