20-Nanometer-Flash von Samsung
20-Nanometer-Flash von Samsung (Bild: Samsung)

Festplattenkrise Ansturm auf SSDs durch knappe Festplatten

Die beschädigten Fabriken für Festplatten und Sensoren von Digitalkameras bringen nun auch den Markt für Flash-Bausteine durcheinander. Eine Beruhigung sehen Marktforscher erst Mitte 2012 voraus.

Anzeige

Die Marktbeobachter von DRAMeXchange haben im November 2011 einen kurzfristigen Ansturm auf SSDs verzeichnet. Vor allem kleinere Laufwerke sollen von PC-Herstellern gekauft worden sein, um die derzeit sehr knappen und teuren Festplatten zu ersetzen. Noch wirkt sich das auf die Endpreise von SSDs aber nicht aus, weil die Preise für Flash-Bausteine ohnehin einen Tiefststand erreicht haben. Das soll sich fortsetzen, Kingston erwartet für das Jahr 2012 sogar erstmals nur Kosten von unter einem US-Dollar pro Gigabyte Flash-Speicher.

Weniger Kameras, daher weniger Speicherkarten

Dass die Preise für Flash-Bausteine durch die erhöhte Nachfrage nach SSDs nicht gestiegen sind, führt DRAMeXchange auf einen anderen Effekt zurück, der ebenfalls durch die Überflutungen in Thailand bedingt ist. Dort werden nicht nur Festplatten, sondern auch viele Sensoren und andere Bauteile für Digitalkameras produziert.

So meldete beispielsweise Sony durch Produktionsausfälle seiner Kamerasparte Umsatzeinbußen von 233 Millionen Euro. Da weniger Kameras hergestellt wurden, ging den Marktforschern zufolge auch der Absatz von Speicherkarten zurück.

Mit einer Erholung des Speichermarktes sowohl für Flash-Bausteine als auch mechanische Festplatten rechnen die Analysten nicht vor Mitte des Jahres 2012. Das sagte ein Sprecher von IDC Computerworld. Weniger betroffen von der Knappheit soll der Markt für Server und Storage Arrays sein, gab wiederum ein anderer Marktforscher von Forrester Research im selben Bericht an. Die Unternehmen dieser Branche deckten sich typischerweise mit einem Festplattenvorrat für rund fünf Monate ein, sagte Forrester Computerworld.


Sebastian Paul 06. Dez 2011

Hi, kleiner Tip: Wenn man nach dem SP1 die Backup-Dateien löscht, kann man ca. 3 GB...

Charles Marlow 05. Dez 2011

Siehe Speicher. Allerdings wird man da noch knapp 1-2 Jahre warten dürfen.

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Referent / Senior Referentin Data Intelligence und Customer Insights
    Flughafen München GmbH, München
  2. Project Manager / Project Coordinator International (m/w)
    afb Application Services AG, München
  3. Kampagnen-Manager SEO / SEM / Junior Kampagnen-Manager (m/w)
    KIM Krick Interactive Media GmbH, Eibelstadt
  4. Softwareentwickler (m/w) C++
    BCC Unternehmensberatung GmbH, Eschborn bei Frankfurt am Main

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. PlayStation 4 - Konsole Ultimate Player 1TB Edition
    399,00€ - Release 15.07.
  2. The Witcher 3: Wild Hunt
    44,99€ USK 18
  3. The Elder Scrolls V: Skyrim Legendary Edition [PC Code - Steam]
    12,95€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Timesyncd

    Systemd soll Googles Zeitserver nicht mehr verwenden

  2. DAB+

    WDR schaltet seine Mittelwellensender ab

  3. Apple Music

    Beats 1 kann auch mit Android-Geräten gehört werden

  4. Her Story

    Bei Mausklick Mord

  5. Android-Update

    Medion bringt Lollipop auf vier Tablets

  6. Bewerberplattform

    IT-Gehaltserwartung in deutschen Startups liegt bei 43.000 Euro

  7. First Flight

    Sony stellt Crowdfunding-Plattform für eigene Ideen vor

  8. Prandtl-m

    Nasa will den Mars mit einem Gleitflugzeug erkunden

  9. Turtle-Entertainment-Übernahme

    MTG Media investiert 78 Millionen Euro in E-Sport

  10. Intel Compute Stick im Test

    Der mit dem Lüfter streamt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IMHO: DNSSEC ist gescheitert
IMHO
DNSSEC ist gescheitert

Pebble Time im Test: Nicht besonders smart, aber watch
Pebble Time im Test
Nicht besonders smart, aber watch
  1. Smartwatch Pebble Time kostet außerhalb von Kickstarter 250 Euro
  2. Smartwatch Apple gibt iOS-App für die Pebble Time frei
  3. Smartwatch Pebbles iOS-App wird von Apple nicht freigegeben

Radeon R9 Fury X im Test: AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
Radeon R9 Fury X im Test
AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
  1. Radeon R9 390 im Test AMDs neue alte Grafikkarten bekommen einen Nitro-Boost
  2. Grafikkarte AMDs neue R7- und R9-Modelle sind beschleunigte Vorgänger
  3. Grafikkarte AMD kündigt Radeon R9 Fury X und R9 Nano an

  1. Re: 300m?

    showed11 | 17:13

  2. Re: Hey voll super und so

    Firefly1337 | 17:13

  3. Re: Schade um Scrolls

    TheUnichi | 17:11

  4. Re: StartUp und ich könnte kotzen

    dadampa | 17:09

  5. Re: unverschlüsselter Stream

    Tzven | 17:08


  1. 16:55

  2. 16:33

  3. 16:05

  4. 15:22

  5. 15:04

  6. 14:55

  7. 13:53

  8. 13:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel