Firefox 11 könnte Googles SPDY unterstützen.
Firefox 11 könnte Googles SPDY unterstützen. (Bild: Mozilla)

HTTP Firefox lernt SPDY

Firefox-Entwickler Patrick McManus hat Mozillas Browser um Unterstützung für Googles Protokoll SPDY erweitert. SPDY ist als potenzieller Nachfolger von HTTP und HTTPS konzipiert und soll für mehr Sicherheit und schnelleres Surfen sorgen.

Anzeige

Bereits Ende September 2011 veröffentlichte Patrick McManus die ersten Patches, um Firefox um Unterstützung von SPDY zu erweitern. Mittlerweile hat er SPDY in den Zweig "mozilla-inbound" integriert. Um SPDY zu nutzen, muss das Protokoll allerdings in der Einstellung network.http.spdy.enabled unter about:config aktiviert werden.

Kommt es zu keinen größeren Problemen, könnte Firefox 11 am 13. März 2012 mit SDPY-Unterstützung erscheinen.

Google hat SPDY als Nachfolger für HTTP entwickelt: Das Protokoll setzt auf TCP auf, so dass keine Änderungen an der Netzwerkstruktur notwendig sind. Allerdings ermöglicht es SPDY, mehrere HTTP-Requests gleichzeitig in einer einzigen TCP-Session abzuwickeln und es soll die Bandbreite gegenüber dem heute genutzten HTTP durch Eliminierung von überflüssigen Headern und Komprimierung reduzieren. Zudem soll das Protokoll einfach zu implementieren und weniger komplex als HTTP sein, ausgestattet mit einfach zu parsenden Nachrichtenformaten.

Als Basis für SPDY kommt SSL zum Einsatz. So kann sichergestellt werden, dass die Kommunikation via SPDY nicht durch bestehende Proxys unterbunden wird. Zugleich sorgt dies für eine sichere Kommunikation.

Laut Google beschleunigt SPDY den Zugriff auf Webseiten deutlich, je nach Bandbreite und Art der Verbindung um mehr als 60 Prozent. Dabei sieht SPDY auch eine Push-Funktion vor, über die Server Daten an Clients senden können, noch bevor diese die Ressource angefragt haben.

Google selbst hat SPDY bereits in Chrome integriert und das Protokoll seit Chrome 11 standardmäßig aktiviert. So verwendet Googles Browser bei Zugriffen auf Googles Server mittlerweile meist SPDY. Außerhalb von Google hat sich SPDY bislang aber kaum verbreitet, was vor allem an der mangelnden Implementierung des Protokolls liegt.

Immerhin gibt es ein Apache-Modul, das den Webserver mit einer rudimentären SPDY-Unterstützung versieht. Zudem gibt es Implementierungen für Python, Java, Ruby und Node.js. Amazon nutzt SPDY in seinem neuen Browser Silk zur Kommunikation mit den Silk-Servern, die einen Teil der Renderarbeit übernehmen.


Anonymer Nutzer 04. Feb 2012

Wundert mich nicht, dass Google das vorantreibt. "Dabei sieht SPDY auch eine Push...

ursfoum14 16. Dez 2011

dann verwirrt mich das um so mehr ^^

zZz 05. Dez 2011

am besten nochmal den artikel lesen

slashwalker 05. Dez 2011

YMMD!

philipp1411 05. Dez 2011

jep, stimmt so.

Kommentieren




Anzeige

  1. IT-Architekt Engineering für das Team Enterprise Architecture Management & Governance
    Daimler AG, Böblingen
  2. IT-Systemadministrator (m/w)
    Schuberth Gruppe, Magdeburg
  3. Senior Consultant Informatica-Produkte (m/w)
    Syncwork AG, Berlin, Dresden, Köln und Wiesbaden
  4. Web Analyst (m/w)
    über menovia GmbH, Großraum Düsseldorf

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. NEU: PCGH-Performance-PC Fury-X-Edition
    (Core i7-4790K + AMD Radeon R9 Fury X)
  2. PCGH-Extreme-PC GTX980Ti-Edition
    (Core i7-5820K + Geforce GTX 980 Ti)
  3. JETZT ÜBERARBEITET: Alternate Schnäppchen Outlet
    (täglich neue Deals)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Security

    PHP File Manager hat gravierende Sicherheitslücken

  2. Künstliche Intelligenz

    Forscher fordern Ächtung von autonomen Waffensystemen

  3. Anonymisierung

    Hornet soll das schnellere Tor-Netzwerk werden

  4. Rowhammer

    Speicher-Bitflips mittels Javascript

  5. Karten

    Apple fährt mit Kameraautos europäische Straßen ab

  6. Bundesverkehrsministerium

    Schnelle E-Bikes sollen auf Radwegen fahren

  7. Oneplus-One-Nachfolger

    Neues Oneplus Two wird ab 340 Euro kosten

  8. Spionagesoftware

    Der Handel des Hacking Teams mit Zero-Days

  9. In eigener Sache

    Preisvergleich bei Golem.de

  10. Akademy 2015

    Plasma Mobile hilft KDE bei der Wayland-Umsetzung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Kepler-452b: Die "zweite Erde", die schon wieder keine ist
Kepler-452b
Die "zweite Erde", die schon wieder keine ist
  1. Weltraumteleskop Kepler entdeckt Supererde in der habitablen Zone

Pixars Inside Out im Dolby Cinema: Was blenden soll, blendet auch
Pixars Inside Out im Dolby Cinema
Was blenden soll, blendet auch
  1. Ultra HD Blu-ray Es geht bald los mit 4K-Filmen auf Blu-ray

Neue WLAN-Router-Generation: Hohe Bandbreiten mit zweifelhaftem Nutzen
Neue WLAN-Router-Generation
Hohe Bandbreiten mit zweifelhaftem Nutzen
  1. EA8500 Linksys' MU-MIMO-Router kostet 300 Euro
  2. Aruba Networks 802.11ac-Access-Points mit integrierten Bluetooth Beacons
  3. 802.11ac Wave 2 Neue Chipsätze für die zweite Welle von ac-WLAN

  1. Re: Ich hätte ja interesse...

    blackhawk2014 | 10:27

  2. Re: was ist mit e paper?

    SoniX | 10:26

  3. Re: Skynet

    Neko-chan | 10:25

  4. Re: noch ein paar mehr Absätze

    Sinnfrei | 10:23

  5. Re: Was ist der Unterschied zum MOFA

    der_wahre_hannes | 10:22


  1. 09:56

  2. 09:45

  3. 09:06

  4. 08:48

  5. 08:00

  6. 07:48

  7. 05:00

  8. 18:15


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel