Successfactors: SAP kauft Cloud-Unternehmen für 3,4 Milliarden US-Dollar
Die SAP-Führung (Bild: Alex Domanski/Reuters)

Successfactors SAP kauft Cloud-Unternehmen für 3,4 Milliarden US-Dollar

SAP gibt 3,4 Milliarden US-Dollar für einen Anbieter reiner Cloud-Anwendungen aus. Nachdem Business Bydesign kein Erfolg wurde, setzt der deutsche Hersteller nun auf einen Zukauf.

Anzeige

SAP hat den Cloud-Betreiber Successfactors für 3,4 Milliarden US-Dollar gekauft. Das gab das Unternehmen am 3. Dezember 2011 bekannt. Die Vereinbarung zur Übernahme des Anbieters cloud-basierter Human-Capital-Management-Software wurde von SAP America geschlossen.

SAP übernimmt alle ausstehenden Aktien von Successfactors für 40 US-Dollar pro Wertpapier. Der Angebotspreis pro Aktie entspricht einem Aufschlag von 52 Prozent auf den Schlusskurs am 2. Dezember 2011. Der Verwaltungsrat von Successfactors hat der Transaktion bereits einstimmig zugestimmt. Die Transaktion wird aus liquiden Mitteln der SAP und über ein Darlehen in Höhe von 1 Milliarde Euro finanziert. Die Übernahme wird voraussichtlich im ersten Quartal 2012 abgeschlossen sein.

"Die Cloud ist ein wesentlicher Bestandteil für das künftige Wachstum der SAP. Die Zusammenführung von Successfactors' Team, Fachkompetenz sowie Technologie mit der SAP wird ein echtes Schwergewicht im Cloud-Segment bilden", sagte Bill McDermott, Co-Chef der SAP.

Successfactors hat nach eigenen Angaben 15 Millionen zahlende Cloud-Nutzer bei 3.500 Kunden in 168 Ländern. Successfactors mit Hauptsitz im kalifornischen San Mateo beschäftigt rund 1.450 Menschen. Das Unternehmen wurde 2001 gegründet und ging im Jahr 2007 an die Börse.

Im Jahr 2007 startete SAP eine Version einer Cloud-basierten Software unter dem Titel Business Bydesign. Bei der Vorstellung versprach das Unternehmen, im Jahr 2010 rund 10.000 Kunden zu haben. In der heutigen Telefonkonferenz sagte Co-Chef Jim Hagemann Snabe, Business Bydesign werde bis Ende dieses Jahres 1.000 Kunden erreichen. Nach Abschluss der Übernahme wird Firmenchef Lars Dalgaard das Cloud-Geschäft der SAP zusätzlich zu seiner Aufgabe als Vorstandsvorsitzender von Successfactors verantworten. Successfactors wird unabhängig bleiben und unter dem Namen Successfactors, ein SAP-Unternehmen, geführt. Der Aufsichtsratsvorsitzende der SAP, Hasso Plattner, hat die Berufung von Dalgaard in den SAP-Vorstand vorgeschlagen.


devhd 05. Dez 2011

So viel Geld für die Amerikaner? Und vor der Nase (in Heidelberg) wächst ein junges SaaS...

remo.liechti 04. Dez 2011

Wir benutzen auch eine Cloud Lösung um unsere SAP Daten aufs iphone und ipad zu bringen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Manager (m/w) of End User Support Services
    CSM Deutschland GmbH, Bremen
  2. SAP-Modulbetreuer (m/w) Rechnungswesen und Controlling
    HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Pfaffenhofen (Raum Ingolstadt)
  3. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
  4. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  2. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  3. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  4. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  5. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  6. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  7. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  8. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  9. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  10. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Kazam Tornado 348 ausprobiert: Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display
Kazam Tornado 348 ausprobiert
Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display

Nanotechnologie: Die unbekannten Teilchen
Nanotechnologie
Die unbekannten Teilchen
  1. Anode aus Titandioxid Neuer Akku lädt in wenigen Minuten
  2. Nanotechnologie Mit Nanoröhrchen gegen Produktfälschungen

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel