Festplattenkrise Erste Fabrik von WD in Thailand baut wieder Festplatten

Western Digital hat in einer der von der Flutkatastophe in Thailand betroffenen Fabriken die Produktion wieder aufgenommen. Ein weiteres Werk steht noch unter Wasser, frühestens ab März 2012 sollen alle Anlagen wieder vollständig einsatzbereit sein.

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Früher als vom Unternehmen selbst erwartet, kann Western Digital die Produktion in seiner Festplattenfabrik im thailändischen Bang Pa-in wieder aufnehmen. Das Werk stand seit Oktober 2011 rund 1,8 Meter unter Wasser und wurde erst am 17. November trockengelegt. Strom gibt es dort seit dem 26. November, und am 30. November wurde die Fertigung laut WD wieder aufgenommen.

Die Maschinen zum Bau der Aufhängungen der Schreib-/Lese-Köpfe (head slider) in Bang Pa-in können jedoch nicht am bisherigen Standort weiterbetrieben werden. WD hat sie aus der Fabrik entfernt und reinigt sie nun an einem anderen Ort. Da WD viele dieser Komponenten selbst herstellt, wird die Produktion von Festplatten noch länger eingeschränkt bleiben.

Erst ab März 2012 erwartet das Unternehmen wieder eine Fertigung mit dem bisherigen Volumen. Dann sollen die Head Slider auch in einer neuen Fabrik im malaysischen Penang hergestellt werden können. WD verlagert also offenbar die Herstellung dieser Schlüsselkomponenten teilweise.

Zweite Fabrik soll noch 2011 trocken werden

WDs zweite große Fabrik in Thailand steht nach wie vor 60 Zentimeter unter Wasser. Das Werk in Navanakorn, wo bisher vollständige Festplatten hergestellt wurden, soll erst im Laufe des Dezembers trockengelegt werden. Danach kann die Reinigung der Maschinen und Räume beginnen. Wann die Fabrik wieder einsatzbereit ist, wagt WD noch nicht vorherzusagen.

Insgesamt erwartet Western Digital durch die Schäden an seinen Werken und den Produktionsausfall Kosten von 225 bis 275 Millionen US-Dollar. Dabei sind eventuelle Zahlungen von Versicherungen noch nicht eingerechnet. Der Umsatz des Unternehmens soll im laufenden Geschäftsquartal nur rund 1,8 Milliarden US-Dollar erreichen. Im vorherigen Quartal setzte das Unternehmen noch 2,7 Milliarden US-Dollar um.

Wie viele Festplatten WD im laufenden Quartal herstellen kann, gab das Unternehmen nicht an. Schätzungen von taiwanischen PC-Herstellern zufolge soll WD nur 22 bis 26 Millionen Laufwerke statt 58 Millionen im vorherigen Quartal fertigen können. Dass Festplatten weiterhin knapp bleiben, was zu steigenden Preisen führt, gibt aber auch WD selbst an. Das Unternehmen schätzt die weltweite Nachfrage auf 170 bis 180 Millionen Geräte ein, von denen die Branche aber nur 120 Millionen herstellen könne. Mit einer Entspannung des Marktes ist WD zufolge erst im zweiten Quartal 2012 zu rechnen.


andi_lala 03. Dez 2011

außer bei apple produkten

Icho-Tolot 03. Dez 2011

bei apple scheint das aber ganz gut zu funktionieren. das produkt muss wahrscheinlich...

Dante-ZukaZero 03. Dez 2011

Ich würd auch gern mal wissen was der Kauderwelsch soll ?? PC werden teurer du laberst...

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