Peacekeeper Browser-Benchmark bescheinigt Safari Stillstand

Der Benchmark-Spezialist Futuremark hat eine neue Version seiner Browser-Benchmarks Peacekeeper veröffentlicht, die verstärkt auf HTML5 setzt. Damit soll sich die Leistung von Browsern auf unterschiedlichen Plattformen vom iPhone über Android-Tablets bis hin zu Windows-PCs vergleichen lassen.

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Futurmarks neuer Browser-Benchmark Peacekeeper erlaubt einen Leistungsvergleich zwischen Browsern auf unterschiedlichen Geräten, vom Smartphone über Tablets bis hin zu Desktopsystemen. Dazu wurde Peacekeeper von Grund auf neu entwickelt und nutzt verstärkt die Möglichkeiten von HTML5.

Peacekeeper testet in erster Linie die Geschwindigkeit der im Browser verwendeten Javascript-Engine und führt dazu diverse Tests durch, angefangen bei Rendering-Tests und einem WebGL-Test über Tests rund um das Canvas-Element und Web Worker bis hin zu Datenverarbeitung, DOM-Operationen und dem Parsen von Text.

  • Browser-Benchmark Peacekeeper von Futuremark
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Browser-Benchmark Peacekeeper von Futuremark

Seit der Veröffentlichung der ersten Peacekeeper-Version im Jahr 2009 wurden rund 2,6 Millionen Testergebnisse erfasst. Daraus hat Futuremark einige Statistiken erstellt, die nicht nur aufzeigen, welcher Browser auf welchem Betriebssystem und Gerät der schnellste ist, sondern auch, wie sich die Geschwindigkeit der Browser im Zeitverlauf verändert hat.

Safari als großer Verlierer

Dabei gibt es einen eindeutigen Verlierer: Apples Browser Safari. Bei der ersten Veröffentlichung von Peacekeeper 2009 war Apples Browser noch der schnellste, heute kommt er sowohl unter Windows als auch unter Mac OS X nur noch auf den letzten Platz unter den fünf getesteten Browsern. Ganz vorn ist seit Mai 2009 Googles Chrome, mittlerweile aber dicht gefolgt von Opera.

Die größte Leistungssteigerung legte Microsofts Internet Explorer hin, Firefox hingegen ist unter den Nutzern von Peacekeeper der am häufigsten genutzte Browser.

Auf einem Windows-PC mit Core i7-2600K kommt Chrome 15 im Peacekeeper-Benchmark auf 4.720 Punkte, Opera 11 auf 4.318 Punkte, Firefox 8 auf 2.554 Punkte, der Internet Explorer 9 auf 2.471 Punkte und Safari 5 auf 1.752 Punkte.

Unter Mac OS X bleibt die Reihenfolge die gleiche, obwohl Safari der einzige Browser ist, der auf dem verwendeten Macbook Pro 15 mit Core i7-2720QM mit 1.861 Punkten schneller ist. Chrome kommt hier nur auf 3.660 Punkte, Opera auf 2.747 und Firefox auf 2.033 Punkte.

Dabei bedeutet die doppelte Punktezahl, dass ein Browser in gleicher Zeit doppelt so viele Operationen abwickeln konnte beziehungsweise die gleiche Zahl an Testdurchläufen in halber Zeit schafft.

iPad 2 vor Galaxy Tab 10.1

Peacekeeper erlaubt aber auch den Vergleich mobiler Geräte wie Tablets und Smartphones, wobei hier die verwendete CPU den größten Einfluss auf die Browsergeschwindigkeit hat. Dabei liegt Apples iPad 2 mit 374 Punkten vorn, gefolgt vom Samsungs Galaxy Tab 10.1 mit 359 Punkten und dem Acer Iconia W500 mit 343 Punkten. Dahinter liegt das iPhone 4S mit 312 Punkten und das Samsung Galaxy S2 mit 255 Punkten. Das LG Optimus 7 E900 erreicht nur 96 Punkte.

Futuremarks Peacekeeper steht unter peacekeeper.futuremark.com zur Verfügung.


ffx2010 06. Dez 2011

Ist ist leider ein Fakt, dass seit Safari 5.10 die Grafikperformance der Layoutengine...

Tapsi 05. Dez 2011

Moment! Wir gehen doch hier von Benchmarks aus und da müssen Hardware und OS schon...

GodsBoss 05. Dez 2011

Dann kläre uns doch mal auf, warum Silverlight so fantastisch ist und was an Javascript...

Uschi12 05. Dez 2011

Man entwickelt in der Regel fürs Web, nicht für einen Browser. Aber klar, liegt ganz...

AndyGER 02. Dez 2011

Es geht ja wohl um die Weiterentwicklung. Schlecht ist Safari nun wirklich nicht, aber...

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