Mint für Einsteiger und Fazit
Linux Mint versucht seit jeher, Anwendern die Benutzung der Distribution so einfach wie möglich zu machen. Auch mit Lisa ändert sich daran nichts. Diverse Multimedia-Codecs zum Beispiel lassen sich mit nur einem Klick installieren - auch unfreie Codecs. Die DVD-Variante bringt bereits zahlreiche Codecs mit. Ebenso ist bei Linux Mint 12 standardmäßig der VLC-Player 1.1.12 installiert.
Die Softwareverwaltung ermöglicht die Installation von Anwendungen, ohne dass der Nutzer etwas über die Paketverwaltung wissen muss. Zur Installation lokaler DEB-Pakete kann Gdebi verwendet werden. Mit einem Backup-Tool lässt sich das aktuelle System mit seinen Einstellungen sichern.
Softwareauswahl
Da Linux Mint 12 auf Ubuntu 11.10 basiert, gleicht sich die Standardsoftware beider Distributionen bis auf wenige Ausnahmen. So ist der Webbrowser Firefox 8 integriert und der E-Mail-Client Thunderbird ersetzt das bisher genutzte Evolution. Ebenso sind Libreoffice 3.4.4 und Gimp 2.6.11 nutzbar.
Als Suchmaschinenstandard verwendet Linux Mint nun Duck Duck Go. Dessen Ergebnisse sind eine Kombination aus verschiedenen Quellen wie Yahoo, Bing, der Wikipedia und einem eigenen Webcrawler. Über sogenannte "Bangs" kann direkt auf die Suche von über 100 Webseiten zugegriffen werden, etwa auf Google-Dienste, verschiedene Blogs oder Wikis. Duck Duck Go sammelt keine Daten über seine Nutzer.
Fazit
Mit Linux Mint 12 sollen Anwender Gnome 3 so benutzen können wie einen klassischen Desktop, dafür existieren die MGSE und der Mate-Desktop. Die Idee und die Umsetzung der Erweiterungen für die Gnome-Shell sind gelungen. Dank der Erweiterungen kommen Nutzer in den Genuss der technischen Vorzüge von Gnome 3, sie können dabei aber wie gewohnt arbeiten.
Die Erweiterungen des Mint-Teams zeigen, dass die Gnome-Shell doch konfigurierbar sein kann. Es ist zu hoffen, dass sich Entwickler daran ein Beispiel nehmen und entweder die MGSE auf andere Distributionen portieren oder selbst Erweiterungen schreiben, damit die Gnome-Shell weiter einstellbar wird.
Der Weisheit letzter Schluss sind die Bemühungen um die Oberflächen von Linux Mint aber nicht. Der Mate-Desktop wird wohl kaum langfristig gepflegt und Gnome Classic lässt sich wenig konfigurieren. Auch sind zwei Menüs zum Starten von Anwendungen in der Gnome-Shell für Einsteiger eher verwirrend als hilfreich.
Ein Blick auf Linux Mint 12 lohnt vor allem für jene, die die MGSE testen wollen. Versionen von Lisa mit anderen Oberflächen wie Xfce werden demnächst folgen. Die Distribution steht als CD-Abbild ohne Codecs und als DVD-Image mit integrierten Codecs und dem Mate-Desktop jeweils in einer 32- und 64-Bit-Version zum Download bereit.
| Gnome 3.2 in 2D und Mate |






http://www.webupd8.org/2011/06/get-classic-gnome-desktop-with-these.html
Danke für den Link. :)
Die Gnome-Shell kann man auch in Ubuntu nachinstallieren, dafür braucht man nicht extra...
Dann lass es doch einfach ;) Danke, interessiert mich nicht im geringsten. Wenn wir...
ah, hab gerade gemerkt, dass ich die falsche Version heruntergeladen habe 0.0 ...
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