Abo
  • Services:
Anzeige
Chanel geht gegen Webseiten vor, die gefälschte Produkte verkaufen.
Chanel geht gegen Webseiten vor, die gefälschte Produkte verkaufen. (Bild: Jo Yong hak/Reuters)

US-Zensur-Urteil: Chanel lässt Domains beschlagnahmen

Chanel geht gegen Webseiten vor, die gefälschte Produkte verkaufen.
Chanel geht gegen Webseiten vor, die gefälschte Produkte verkaufen. (Bild: Jo Yong hak/Reuters)

Auf Antrag des Luxuswarenherstellers Chanel hat ein US-Bezirksrichter die Beschlagnahme von Hunderten Websites verfügt, die angeblich Fälschungen von Chanel-Produkten verkauften. An Suchmaschinenbetreiber und soziale Netzwerke erging die Anordnung, die betreffenden Domains nicht mehr in Trefferlisten anzuzeigen.

Chanel wehrt sich gegen die Verwässerung seiner Marke. Besonders rigoros geht der Hersteller von hochpreisigen Kleidungsstücken, Handtaschen und Parfums gegen Händler vor, die mit gefälschter Chanel-Markenware handeln. Dabei ist der Luxuswarenhersteller nicht zimperlich. Websites, denen der Handel mit Fälschungen vorgeworfen wird, lässt Chanel zumindest in den USA kurzerhand per einstweiliger Verfügung ohne Anhörung der Betroffenen beschlagnahmen.

Anzeige

So verfügte Bezirksrichter Kent J. Dawson in Nevada die Beschlagnahme von mehreren hundert Domains und ihre Übertragung an den US-Domainanbieter Godaddy. Nach Aufruf der betroffenen Webadressen soll zudem ein Hinweis auf die Beschlagnahme angezeigt werden. Für den Fall, dass eine oder mehrere der Domains zu Unrecht beschlagnahmt wurden, muss Chanel 20.000 US-Dollar für etwaige Schadensersatzzahlungen hinterlegen.

Dawson begründete seine Entscheidung damit, dass Chanel seiner Meinung nach gute Aussichten darauf hat, im Hauptsacheverfahren nachzuweisen, dass die betroffenen Websites tatsächlich die Markenrechte des Unternehmens verletzt hätten. Chanel hatte zur "Beweisführung" Experten damit beauftragt, als Lockvögel bei den Shops Bestellungen aufzugeben und die Bilder der angebotenen "Chanel-Produkte" auf der jeweiligen Website in Augenschein zu nehmen.

Außerdem ordnete Richter Dawson an, dass die betroffenen Domainnamen "von allen Trefferlisten aller Internetsuchmaschinen einschließlich Google, Bing und Yahoo sowie von allen sozialen Netzwerken einschließlich Facebook, Google+ und Twitter" zu "de-indizieren und/oder zu entfernen" seien. Die Anordnung soll vorerst solange gelten, bis das Gericht oder Chanel bezüglich einzelner Domains ihre Meinung ändern, woraufhin der alte Status der jeweiligen Domain wiederhergestellt werden soll.


eye home zur Startseite
Ange 17. Aug 2016

The charge for banknote will eventually come. It is Replica Breitling abundant if you...

Missingno. 01. Dez 2011

Ah, du meinst, wenn eine Firma, sagen wir Samsung, ein Produkt, nehmen wir mal ein...

Arizona 01. Dez 2011

Die entsetzten Reaktionen über die drastische Maßnahme mutet doch etwas verwunderlich an...

Sharra 30. Nov 2011

Richter sind auch nur Menschen. Und Menschen machen eben auch Fehler. Würde man jedem...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, Karlsruhe
  2. über Ratbacher GmbH, Raum Frankfurt
  3. eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Chemnitz
  4. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,49€ statt 19,99€
  2. (-40%) 29,99€
  3. 13,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Apple

    Aktivierungssperre des iPads lässt sich umgehen

  2. Amazon

    Downloader-App aus dem Fire-TV-Store entfernt

  3. Autonomes Fahren

    Apple zeigt Interesse an selbstfahrenden Autos

  4. Sicherheit

    Geheimdienst warnt vor Cyberattacke auf russische Banken

  5. Super Mario Bros. (1985)

    Fahrt ab auf den Bruder!

  6. Canon EOS 5D Mark IV im Test

    Grundsolides Arbeitstier mit einer Portion Extravaganz

  7. PSX 2016

    Sony hat The Last of Us 2 angekündigt

  8. Raspberry Pi

    Schutz gegen Übernahme durch Hacker und Botnetze verbessert

  9. UHD-Blu-ray

    PowerDVD spielt 4K-Discs

  10. Raumfahrt

    Europa bleibt im All



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Udacity: Selbstfahrendes Auto selbst programmieren
Udacity
Selbstfahrendes Auto selbst programmieren
  1. Strategiepapier EU fordert europaweite Standards für vernetzte Autos
  2. Autonomes Fahren Comma One veröffentlicht Baupläne für Geohot-Nachrüstsatz
  3. Autonomes Fahren Intel baut Prozessoren für Delphi und Mobileye

Oneplus 3T im Test: Schneller, ausdauernder und immer noch günstig
Oneplus 3T im Test
Schneller, ausdauernder und immer noch günstig
  1. Smartphone Oneplus 3T mit 128 GByte wird nicht zu Weihnachten geliefert
  2. Android-Smartphone Oneplus Three wird nach fünf Monaten eingestellt
  3. Oneplus 3T Oneplus bringt Three mit besserem Akku und SoC

Seoul-Incheon Ecobee ausprobiert: Eine sanfte Magnetbahnfahrt im Nirgendwo
Seoul-Incheon Ecobee ausprobiert
Eine sanfte Magnetbahnfahrt im Nirgendwo
  1. Transport Hyperloop One plant Trasse in Dubai

  1. Re: Es sind immer die Ausländer

    Prinzeumel | 05:23

  2. Re: Verschränkung von Polizei und Geheimdienst...

    Rulf | 05:18

  3. Re: "... viele Millionen Unfälle jährlich...

    Prinzeumel | 05:15

  4. Re: Memristor fehlt noch

    Ach | 04:40

  5. Re: Noch umständlicherer Kopierschutz

    regiedie1. | 04:20


  1. 12:54

  2. 11:56

  3. 10:54

  4. 10:07

  5. 08:59

  6. 08:00

  7. 00:03

  8. 15:33


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel