Battlefield 3
Battlefield 3 (Bild: Electronic Arts)

Battlefield 3 Electronic Arts durch Verbraucherzentrale abgemahnt

Der Hinweis auf Origin ist zu klein auf die Verpackung von Battlefield 3 gedruckt, die Geschäftsbedingungen immer noch unklar - findet zumindest der Verbraucherzentrale Bundesverband. Er hat Electronic Arts deshalb abgemahnt.

Anzeige

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBZ) ist der Auffassung, dass Electronic Arts die Käufer von Battlefield 3 nicht ausreichend darüber aufgeklärt hat, dass sie über ein zusätzliches Programm auf die Server des Onlinedienstes Origin Zugriff haben müssen. Die Verbraucherschützer bemängeln, dass der entsprechende Hinweise nur im Kleingedruckten auf der Rückseite der Verpackung zu finden sei.

Zudem hält es der VZBZ für problematisch, dass Origin "unter anderem automatisch die Lizenzrechte sämtlicher auf dem Computer gespeicherter Produkte des Anbieters überprüft. Was die Software genau auf dem Computer macht, erfahren die Nutzer des Spiels beim Kauf allerdings nicht". Nach Auffassung des Verbands sind die allgemeinen Geschäftsbedingungen so weit gefasst, dass unklar bleibt, welche Daten der Hersteller erfassen, weiterverarbeiten und anderweitig nutzen darf. Electronic Arts behalte sich "das Recht vor, anhand der erfassten Daten Nutzerprofile zu erstellen und diese ohne gesonderte Einwilligung der Kunden für Werbezwecke zu verwenden. Welche Daten dies genau sind, lässt der Hersteller offen". Der VZBZ meint ausdrücklich die neue Fassung der zwischenzeitlich überarbeiteten Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (Eula).

Der VZBZ beanstandet außerdem, dass auch bei Battlefield 3 eine Zustimmung zu den Lizenzvereinbarungen und allgemeinen Geschäftsbedingungen erst erfolgt, wenn der Kunde das Spiel auf seinem Rechner installiert hat. Das ist nach Auffassung der Verbraucherschützer zu spät, denn nach deutschem Recht müsse dies bereits beim Abschluss eines Vertrages erfolgen. Nur so sei gewährleistet, dass sich die Nutzer vor Vertragsschluss über problematische Klauseln informieren können.

Electronic Arts hat die Abmahnung des Verbraucherzentrale Bundesverband Ende November 2011 erhalten. Falls das Unternehmen die Unterlassungserklärung nicht unterschreiben und die kritisierten Punkte ändern wird, will der Verband seine Vorstellungen vor Gericht durchsetzen.

Schon vor der Abmahnung durch die Verbraucherschützer standen EA und Origin in der Kritik von Datenschützern und Spielern. Bei einer Podiumsdiskussion hatte Mitte November 2011 ein Rechtsanwalt indirekt gefordert, dass sich Verbraucherverbände des Themas annehmen.


tingelchen 01. Dez 2011

Was nicht schwer ist. Wenn sie frei im Internet zugänglich sind, ist lediglich ein...

Puppenspieler 01. Dez 2011

http://www.gamona.de/games/olniggs-glosse,kolumne-pc:article,2010767.html ;-)

ulkfisch 30. Nov 2011

+1 Danke Joda

Kommentieren



Anzeige

  1. Entwicklungsingenieur/-in Diagnoseumfeld von Motorsteuergeräten
    Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  2. Informatiker (m/w)
    Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin
  3. Referent Informationssicherheitsmanag- ement (m/w)
    EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg
  4. System Engineers (m/w)
    SVA System Vertrieb Alexander GmbH, Karlsruhe und Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ministerpräsident

    Viktor Orban zieht Internetsteuer für Ungarn zurück

  2. Spielentwickung

    Engine-Trends jenseits der Grafik

  3. Gesetz über geistiges Eigentum

    Spanien erlässt eine Google-Gebühr

  4. Android-Smartphone

    Huaweis Ascend Mate 7 für 500 Euro zu haben

  5. Crescent Bay

    Oculus Rift und die Sache mit dem T-Rex

  6. Foto-App

    Instagram jetzt auch mit Werbefilmen

  7. Personalie

    Android-Schöpfer Andy Rubin verlässt Google

  8. Samsung, Apple und Nokia

    Welche Smartphone-Kamera ist die Beste?

  9. Filesharing

    Gesetz gegen unseriöses Inkasso tritt in Kraft

  10. Bundesverkehrsministerium

    Kennzeichen-Scan statt Maut-Vignette



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



FTDI: Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
FTDI
Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
  1. FTDI Treiber darf keine Geräte deaktivieren
  2. Bei Windows Update gelöscht Keine Killer-Treiber mehr für gefälschte FTDI-Chips

Ubuntu 14.10: Zum Geburtstag kaum Neues
Ubuntu 14.10
Zum Geburtstag kaum Neues
  1. Thomas Voß "Mir ist in zwei Jahren relevanter als Wayland"
  2. Ubuntu Unity 8 soll Standard in 16.04 werden
  3. Ubuntu Unity-Lockscreen-Bug kann Passwort verraten

Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

    •  / 
    Zum Artikel