Test Nokias N9 zeigt Meegos Potenzial

Nokia hat sein bislang einziges Meego-Smartphone veröffentlicht: Das N9 wird mit Linux-basiertem Betriebssystem ausgeliefert. Das Gehäuse ist mit dem vom Lumia 800 fast identisch. Meego hat einige Macken, hinterlässt aber einen überraschend guten Eindruck.

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Mit dem N9 hat Nokia ein erstes offizielles Smartphone mit der Linux-basierten Benutzeroberfläche Meego veröffentlicht. Nokia hat fast zeitgleich das Lumia 800 als erstes Smartphone mit Windows-Phone-7 auf den Markt gebracht. Wir wollten wissen, was das Linux-Gerät vom Windows-Phone-7.5-Smartphone unterscheidet.

Das N9 wird mit Meego 1.2 alias Harmattan ausgeliefert. Das Linux-Betriebssystem ist zu den APIs 1.2 von Meego kompatibel. Als Basis für die Benutzeroberfläche dient das Qt-Framework 4.7, das auch für die Entwicklung von Anwendungen für das N9 benötigt wird.

  • Der Startbildschirm mit den Applikationen
  • Der Taskmanager
  • Die Bildergalerie
  • Die Systemeinstellungen
  • Die hauseigene Navigationssoftware funktioniert auch offline.
  • Die Optionen des N9
  • Auf dem N9 läuft das Linux-basierte Meego.
  • Die Tastatur hat deutsche Umlaute integriert.
  • Die Mitteilungen auf dem dritten Startbildschirm
  • Das N9 links und das Lumia 800 rechts (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Das N9 links und das Lumia 800 rechts
  • Beide Geräte haben eine 8-Megapixel-Kamera und eine doppelte LED-Leuchte. Nur die Anordnung unterscheidet sich.
  • Der Homescreen mit den Anwendungsstartern
  • Neben dem Micro-USB-Anschluss ist der Einschub für die Micro-Sim-Karte. Normalerweise sind diese verdeckt.
  • Eine normale Sim-Karte kann nicht genutzt werden.
  • Die Telefonapplikation unterscheidet sich nicht von anderen Betriebssystemen.
  • Über ein spezielles Kabel kann das N9 an den Fernseher angeschlossen werden.
  • Am Mobiltelefon wird dazu die Kopfhörerbuchse verwendet.
  • Die Cinch-Anschlüsse werden an das Fernsehgerät angeschlossen.
Der Startbildschirm mit den Applikationen

Die Entwicklung von Meego, dem Linux für mobile Geräte, hat einen langen Weg hinter sich. Es erschien in verschiedenen Varianten zunächst auf einigen Testgeräten, etwa dem N900, als Maemo. Danach fusionierten Nokia und Intel ihre Linux-Systeme Maemo und Moblin zu Meego. Maemo und Meego galten lange Zeit als ein Nischenprojekt bei Nokia. Es war auch unklar, ob der finnische Konzern jemals ein Smartphone mit Meego herausbringen würde, vor allem, nachdem Nokia einen Exklusivvertrag mit Microsoft abgeschlossen hatte, demzufolge Nokia künftig sein Symbian-Betriebssystem zugunsten von Windows Phone 7.5 aufgeben wollte.

Vom äußeren Eindruck ist es mit dem Lumia 800 bis auf wenige Details fast identisch. Beide haben ein robustes Kunststoffgehäuse, das mit seiner rauen Oberfläche gut in der Hand liegt. Das N9 ist mit 135 Gramm etwas leichter. Die Abmessungen hingegen sind mit 116 x 61 x 12 Millimetern wieder identisch. Und bei beiden Geräten lässt sich der Akku nicht vom Anwender auswechseln. Bei normaler Nutzung muss das N9 wie die meisten Smartphones mit vergleichbarem Akku jeden Tag mit dem Ladegerät verbunden werden.

Omap-SoC und Amoled-Display 

golam 10. Jul 2012

wobei pixel ja kein maß ist sondern ein zustand. wie kartoffel XD

blubberlutsch 05. Mai 2012

ich find die icons klasse, weiß gar nicht was ihr habt :)

Endwickler 05. Dez 2011

Das betrifft alle Betriebssysteme. Oder glaubst du ernsthaft, dass in 20 Jahren noch die...

Geigenzaehler 02. Dez 2011

Bei uns gibts die 64 GB Version fuer um die Fr. 600.--. Digitec hats fuer Fr. 609...

redex 01. Dez 2011

Und Nokia hatte es lange vorher Marktreif und geradezu brilliant umgesetzt, war aber zu...

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