Omap-SoC und Amoled-Display

Anzeige

Oben befindet sich wie beim Lumia 800 eine Abdeckung für den Micro-USB-Steckplatz. Direkt daneben ist der Einschub für die Micro-Sim-Karte, die auch beim N9 benötigt wird. Einen Einschub für eine Micro-SD-Karte gibt es beim N9 wie auch beim Lumia 800 nicht. Das N9 ist in zwei Versionen erhältlich, einmal mit 16 GByte Speicher, von dem laut Systeminformationen 4,2 GByte für Anwendungen, 2,1 GByte für Programmdaten und 9,5 GByte für Benutzerdaten reserviert sind. Den verfügbaren Arbeitsspeicher gibt Nokia mit 1 GByte an. Die zweite Variante ist mit 64 GByte Speicher ausgestattet.

Sowohl das Lumia 800 als auch das N9 haben eine Displayabdeckung aus Gorilla-Glas. Beide Displays sind mit der Amoled-Technik ausgestattet, die für viel Kontrast sorgt. Auch unter direktem Sonnenlicht ist der Inhalt auf dem Display gut zu erkennen. Das Display des N9 ist aber ein wenig größer als das des Lumia 800, denn unten fehlen die Hardwareschaltflächen des Windows-Phone-7-Smartphones. Folgerichtig ist die Auflösung mit 480 x 854 Pixeln um 54 Pixel größer als beim Display des Lumia mit 480 x 800 Pixeln.

OpenGL für Spiele

Das N9 besitzt das System-on-a-Chip OMAP 3630 von Texas Instruments, das neben einer ARM Cortex A8 CPU, die mit 1 GHz getaktet ist, auch den Grafikchip SGX 530 von PowerVR enthält. Damit lassen sich dann auch OpenGL-ES-2.0-fähige Spiele wie Need for Speed Shift flüssig spielen oder 720p-Videos auf Youtube oder Golem.de ansehen. Auf Flash-Inhalte muss auf dem N9 verzichtet werden, denn es gibt keine entsprechende Applikation.

Bei den Netzwerkfähigkeiten ist das N9 dem Lumia 800 beim WLAN-Betrieb überlegen. Zusätzlich zu WLAN nach IEEE 802.11b/g/n (2,4 GHz) gehört das N9 zu den wenigen Smartphones, die auch dem Standard 802.11a/n (5 GHz) entsprechend funken können. Ansonsten sind auch hier die Netzwerkfähigkeiten vergleichbar, etwa über Verbindungen mit dem HSPA-Modem oder per Bluetooth 2.1. Das N9 hat dem Lumia 800 allerdings die NFC-Fähigkeit voraus, denn Windows Phone 7.5 unterstützt diese Funktion nicht.

Gute Kamera, Videos nur in 720p

Die rückwärtige Kamera des N9 ist mit der des Lumia 800 identisch. Bei Bildern im 4:3-Format schafft sie eine Auflösung von 8 Megapixeln, im standardmäßig eingestellten 16:9-Format noch 7 Megapixel. Das Objektiv stammt von Carl-Zeiss. Die Brennweite des Objektivs gibt Nokia mit 28 Millimetern an. Die Anfangslichtstärke liegt bei Blende 2. Für zusätzliches Licht sorgt eine doppelte LED-Leuchte. Videos nimmt das N9 maximal im 720p-Format auf, im Unterschied zum Lumia, das bewegte Bilder im 1080p-Format aufnehmen kann. Die Kameraanwendung ist funktionsreich und bietet neben den notwendigen Grundfunktionen wie Weißabgleich auch Vorlagen, etwa für Makroaufnahmen. Hier unterscheiden sich das Lumia 800 und das N9 nur marginal, denn das Lumia hat einige Vorlagen mehr. Einen auffälligen Unterschied gibt es im vierfachen digitalen Zoom der Kameraanwendung, der sich im N9 feiner einstellen lässt. Ein Auslöser am Gehäuse fehlt dem N9 im Gegensatz zum Lumia 800.

Auf der Vorderseite des N9 befindet sich im Gegensatz zum Lumia 800 eine Kamera für die Videotelefonie. Seltsamerweise lässt sie sich nicht über die Kameraapplikation ansteuern. Selbst im offiziellen Datenblatt gibt Nokia nichts über diese Kamera an. Auch für die Videotelefonie fanden wir keine vorinstallierte Anwendung. Skype, das mit dem N9 ausgeliefert wird, unterstützt in dieser Version keine Videotelefonie. Im Ovi-Store fanden wir immerhin die Anwendung "Simple Mirror". Damit ließ sich zumindest feststellen, dass die Kamera funktioniert.

Video-Out von anno dazumal

Mit einem speziell von Nokia hergestellten Kabel ließ sich das N9 an den Fernseher anschließen. Das eine Ende wird in die Kopfhörerbuchse des Smartphones gesteckt, das andere Ende bestehend aus einem Video- und zwei Audio-Chinch-Steckern gehört dann in den Fernseher. Damit lässt sich der Bildschirminhalt des N9 auf dem Fernseher darstellen, wenn auch mit schlechter Bildqualität. Andere Hersteller zeigen sich da mit Mini-HDMI-Ausgängen moderner.

 Test: Nokias N9 zeigt Meegos PotenzialMeego mit Wischgesten 

golam 10. Jul 2012

wobei pixel ja kein maß ist sondern ein zustand. wie kartoffel XD

blubberlutsch 05. Mai 2012

ich find die icons klasse, weiß gar nicht was ihr habt :)

Endwickler 05. Dez 2011

Das betrifft alle Betriebssysteme. Oder glaubst du ernsthaft, dass in 20 Jahren noch die...

Geigenzaehler 02. Dez 2011

Bei uns gibts die 64 GB Version fuer um die Fr. 600.--. Digitec hats fuer Fr. 609...

redex 01. Dez 2011

Und Nokia hatte es lange vorher Marktreif und geradezu brilliant umgesetzt, war aber zu...

Kommentieren




Anzeige
  1. Software Ingenieur Safety (m/w)
    infoteam Software AG, Bubenreuth bei Erlangen oder Dortmund
  2. Leiter Bereich IT (m/w)
    Barmherzige Brüder Trier e.V., Koblenz
  3. Stellvertretender Teamleiter (m/w) IT-Helpdesk
    Rhenus AG & Co. KG, Holzwickede
  4. Head of Development (m/w)
    aboutbooks GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Electronic Arts

    Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"

  2. Apple-Zulieferer

    Wieder drei Suizide bei Foxconn

  3. Cast AR

    Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille

  4. Ventus

    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

  5. Offline-Karten-App für Android

    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

  6. Linux-Kernel

    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

  7. Adobe

    Photoshop Express jetzt auch für Windows 8

  8. Browser

    Firefox blinkt nicht mehr

  9. Tallinn-Manual

    Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

  10. Clark Asay

    Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
SAP: "Nicht das Internet ist böse, sondern der USB-Stick"
SAP
"Nicht das Internet ist böse, sondern der USB-Stick"

Laut einem SAP Vice President für die Cloud-Sparte sind USB-Sticks mit Schadsoftware und selbstgestrickte IT die Hauptgefahren für die Sicherheit der Unternehmens-IT.

  1. Cloud Computing Opennebula 4.0 erlaubt VM-Snapshots
  2. Openstack IBM setzt bei Cloud-Computing auf Open Source
  3. Dell Ophelia Android-Cloud mit HDMI-Anschluss

Geplante Obsoleszenz: Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab
Geplante Obsoleszenz
Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab

Die Regierungsmehrheit hat im Umweltausschuss verhindert, dass das Verkleben von im Macbook Pro eingebauten Komponenten verboten wird. Diese Praxis erschwert laut einem Gutachten einen Austausch oder eine Reparatur.

  1. Geplante Obsoleszenz Gesetz soll Mindestnutzungsdauer für Elektronik erzwingen
  2. Zendock Dockingstation für Macbook Pro und Retina-Modelle
  3. Geplante Obsoleszenz Grünen-Gutachten kritisiert verklebtes Macbook Pro

Security: Gefährliche Lücke im Linux-Kernel
Security
Gefährliche Lücke im Linux-Kernel

Über eine Schwachstelle im Linux-Kernel kann sich ein lokaler Angreifer von einem eingeschränkten Konto Root-Rechte verschaffen. Die Schwachstelle besteht bereits seit mehreren Jahren. Die Lücke wurde klammheimlich geschlossen.

  1. Polizei Apple hat Warteliste für Umgehung der iPhone-Verschlüsselung
  2. Security D-Link patcht Sicherheitslücken in Routern und IP-Kameras
  3. Stonesoft Intel bietet 389 Millionen Euro für Firewall-Anbieter

Zum Artikel